Dee Snider
Führungskräfte, die unter öffentlichem Druck stehen, erstarren. Sie mildern ihre Position ab, wählen vorsichtige Formulierungen und verlieren dadurch genau das Publikum, das sie eigentlich halten wollten. Vor einem feindseligen Publikum und vor laufenden Kameras standhaft zu bleiben, ist eine Fähigkeit, die die meisten Führungskräfte erst dann üben, wenn der entscheidende Moment gekommen ist.
Dee Snider ist der Frontmann von Twisted Sister, der sich 1985 wegen Musikzensur mit dem US-Senat angelegt hat und heute vor Unternehmenspublikum darüber spricht, wie man unter Druck standhaft bleibt.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Dee Snider zusammenarbeiten
- Er verfügt über eine nachweisbare, öffentlich dokumentierte Fallstudie, in der er allein vor einem feindseligen Senatsausschuss stand und die Debatte für sich entschied – ein anschauliches Beispiel für Gelassenheit unter öffentlichem Druck.
- Sein Programm basiert auf vier Jahrzehnten der Neuorientierung in den Bereichen Musik, Film, Synchronsprechen und Produktion und bietet dem Publikum damit einen konkreten Werdegang statt eines generischen Vortrags über Resilienz.
- Er bringt die Ausstrahlung einer Berühmtheit auf die Hauptbühne mit, die Konferenzveranstalter nutzen können, um die Stimmung bei einem Vertriebs-Kick-off, einem Jubiläumsdinner oder einer Preisverleihung anzuheizen, ohne dabei an Substanz einzubüßen.
- Seine Geschichte über die Redefreiheit ist in einen bedeutenden kulturellen Moment eingebettet – die PMRC-Anhörungen – und kommt bei einem älteren Publikum, das diese Zeit miterlebt hat, besonders gut an.
Highlights seiner Biografie
- Leadsänger von Twisted Sister, Autor von „We’re Not Gonna Take It“ und „I Wanna Rock“, beides anerkannte Rockhymnen der 1980er Jahre.
- Sagte im September 1985 vor dem Handelsausschuss des US-Senats gemeinsam mit Frank Zappa und John Denver gegen das Parents Music Resource Center aus.
- Autor der Autobiografie „Shut Up and Give Me the Mic“, erschienen bei Gallery Books.
- Drehbuchautor des Kult-Horrorfilms „Strangeland“ und Präsident der Produktionsfirma Defiant Artists.
- Hauptredner bei „The World’s Most Dangerous Meeting“ in Göteborg, wo er vor einem Publikum aus der Wirtschaft über Erkenntnisse aus seiner Karriere sprach.
- Synchronsprecher und Darsteller in Film, Fernsehen und Videospielen, unter anderem in Zusammenarbeit mit Arnold Schwarzenegger und Gordon Ramsay.
Biografie
Im September 1985 lud ein Ausschuss des US-Senats drei Musiker vor, um über den moralischen Gehalt von Rocktexten auszusagen. Frank Zappa, John Denver und der in Leder gekleidete Leadsänger von Twisted Sister saßen vor den Kameras und weigerten sich, sich zu entschuldigen. Die Anhörung wurde zum Gründungsmoment der modernen Debatte um Meinungsfreiheit in der Musik.
Dieser Nachmittag bildet das Rückgrat von Sniders Karriere als Redner. Er war 30 Jahre alt, tätowiert und wurde im Saal wie ein Staatsfeind behandelt. Er blieb ruhig, widerlegte die Vorwürfe gegen „We’re Not Gonna Take It“ Zeile für Zeile und verließ den Saal, ohne dass seine kulturelle Argumentation wesentlich an Überzeugungskraft eingebüßt hatte. Vierzig Jahre später wird dieser Moment in Journalismus- und Rechtsvorlesungen immer noch als Fallbeispiel für Gelassenheit angesichts öffentlicher Angriffe herangezogen.
Die Karriere, die sich daraus entwickelte, verleiht der Geschichte Gewicht. Twisted Sister verkaufte Millionen von Platten. Snider schrieb anschließend das Drehbuch für den Horrorfilm „Strangeland“, leitete die Produktionsfirma Defiant Artists, lieh Videospiel- und Zeichentrickfiguren seine Stimme und veröffentlichte bei Gallery Books das Buch „Shut Up and Give Me the Mic“. Der rote Faden ist die Neuerfindung, ohne dabei die ursprüngliche Haltung aufzugeben.
Vor Unternehmenspublikum nutzt er dieses Material, um darüber zu sprechen, wie man unter öffentlichem Druck standhaft bleibt, wiederholte berufliche Neuorientierungen übersteht und wie es in der Praxis aussieht, nicht nachzugeben, wenn das Publikum dies von einem erwartet. Die Darbietung ist witzig, derb und selbstironisch. Die zugrunde liegende Botschaft ist ernst.
Wichtige Vortragsthemen
- Redefreiheit und das Festhalten an einer Position trotz öffentlicher Angriffe
- Selbstführung und Gelassenheit unter Druck
- Neuausrichtung der Karriere über vier Jahrzehnte hinweg
- Kreative Resilienz
- Storytelling für ein älteres Publikum
- Die PMRC-Anhörungen von 1985 als Fallstudie zur Führung
Ideal für
- Vertriebs-Kick-offs, Jubiläumsessen und Preisverleihungen, bei denen eine prominente Hauptrednerin mit fundierten Argumenten gefragt ist
- Führungskräfte-Offsite-Veranstaltungen, bei denen Fallstudien zur persönlichen Resilienz als Grundlage für eine Sitzung zum Thema Gelassenheit dienen
- Kommunikations-, Marken- und Public-Affairs-Teams, die lernen möchten, wie man eine Position in feindseligen öffentlichen Situationen verteidigt
Ergebnisse für das Publikum
- Ein Bericht aus erster Hand über die PMRC-Anhörungen im Senat von 1985 von einem der drei Musiker, die dort aussagten
- Ein konkretes persönliches Beispiel dafür, wie man einen Standpunkt trotz anhaltender öffentlicher Angriffe verteidigt
- Eine vier Jahrzehnte umfassende Fallstudie zur beruflichen Neuorientierung, ohne die ursprüngliche Arbeit aufzugeben
- Ein unterhaltsamer, derber und selbstironischer Auftritt auf der Hauptbühne, der die Stimmung in einem Unternehmenssaal anheizt