Hal Gregersen
Den meisten Führungsteams mangelt es nicht an Antworten. Was ihnen fehlt, ist eine disziplinierte Herangehensweise, um jene Fragen zu formulieren, die das Problem von Grund auf neu definieren. Wenn sich das strategische Umfeld schneller verändert als die bestehenden Strategien, liegt der limitierende Faktor nicht in der Analyse oder der Umsetzung, sondern in der Qualität der Fragen, die im Raum gestellt werden.
Hal Gregersen unterstützt Führungskräfte dabei, ihre drängendsten Probleme durch strukturierte Fragestellungen neu zu beleuchten, wobei er auf zwei Jahrzehnte Forschung am MIT zurückgreift, die sich mit der Denkweise disruptiver Innovatoren befasst.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Hal Gregersen zusammenarbeiten
- Eine konkrete, vermittelbare Methode zur Neugestaltung strategischer Probleme: der vierminütige „Question Burst“, veröffentlicht in der Harvard Business Review und in Unternehmen von Disney/Pixar bis Patagonia im Einsatz.
- Mitautor von „The Innovator’s DNA“ zusammen mit Clayton Christensen und Jeff Dyer, der grundlegenden Studie, die die fünf Verhaltensweisen identifiziert – darunter das Stellen von Fragen –, die disruptive Innovatoren von gewöhnlichen Führungskräften unterscheiden.
- Eine Perspektive, die durch mehr als 200 strukturierte Interviews mit katalytischen Fragestellern, darunter Gründer und CEOs, sowie eine Verhaltensdatenbank mit mehr als 25.000 Führungskräften geprägt ist.
- Seine Qualifikationen als Absolvent des MIT Sloan und ehemaliger Direktor des MIT Leadership Center verleihen seinen Konzepten Gewicht in der Führungsetage und im Vorstand, nicht nur in Innovationslabors.
- In fünf Zyklen auf der Thinkers50-Liste platziert, mit Platz 16 als bestem Ergebnis, und Gewinner des Distinguished Achievement Award for Leadership 2017.
Biografische Höhepunkte
- Senior Lecturer für Arbeits- und Organisationsstudien an der MIT Sloan School of Management.
- Ehemaliger Executive Director des MIT Leadership Center.
- Mitautor von „The Innovator’s DNA“ (Harvard Business Review Press) und Autor von „Questions Are the Answer“ (Harper Business, 2018).
- 2017 Thinkers50 Distinguished Achievement Award für Führung; Platz 16 der Thinkers50-Rangliste 2019.
- Senior Fellow bei Innosight; Mitbegründer der Beratungsgruppe Innovator's DNA.
- Frühere Lehrtätigkeiten an der INSEAD, der London Business School, der Tuck School of Business in Dartmouth und der Aalto-Universität.
Biografie
Die folgenschwersten strategischen Fehler entstehen selten durch fehlende Daten. Sie entstehen dadurch, dass man eine fehlerhafte Problemstellung akzeptiert. Die Führungskräfte, die dieses Muster durchbrechen, haben eine gemeinsame Verhaltensweise: Sie stellen katalytische Fragen, die erforscht, isoliert und gelehrt werden können.
Dieses Argument zieht sich durch zwanzig Jahre Arbeit am MIT Sloan, wo Hal Gregersen als Senior Lecturer für Arbeits- und Organisationsstudien tätig ist und zuvor das MIT Leadership Center leitete. Zusammen mit Clayton Christensen und Jeff Dyer verfasste er „The Innovator's DNA“, das Forschungsprojekt, das die fünf Entdeckungsfähigkeiten identifizierte – darunter Hinterfragen, Beobachten und Experimentieren –, die disruptive Innovatoren von kompetenten Betreibern unterscheiden.
Sein nachfolgendes Buch „Questions Are the Answer“ stützte sich auf mehr als 200 Interviews, um diese Praxis zu systematisieren. Aus dieser Arbeit entstand der „Question Burst“, eine vierminütige strukturierte Methode, die in der Harvard Business Review unter dem Titel „Better Brainstorming“ veröffentlicht wurde und heute in Unternehmen von Disney/Pixar bis Patagonia eingesetzt wird, um festgefahrene Probleme neu zu formulieren, bevor Lösungen diskutiert werden.
Das Thinkers50-Ranking, das 2019 weltweit Platz 16 erreichte, und der Distinguished Achievement Award for Leadership 2017 spiegeln wider, was Führungskräfte tatsächlich aus seinen Sitzungen mitnehmen: eine übertragbare Methode, um die Fragen im Raum zu ändern, bevor die Strategie geändert wird.
Wichtige Vortragsthemen
- Frageorientierte Führung
- Die DNA des Innovators und die fünf Entdeckungsfähigkeiten
- Die „Question Burst“-Methodik
- Aufbau einer Kultur des konstruktiven Fragens
- Disruptive Innovation als Führungsverhalten
- KI und die Zukunft des katalytischen Fragens
- Führung in Zeiten des Wandels
Ideal für
- CEOs und Führungsteams, die unter großer Unsicherheit Strategien festlegen.
- Chief Innovation Officers, Chief Strategy Officers und Transformationsleiter, die Innovationskapazitäten über Pilotprogramme hinaus aufbauen.
- Vorstände und Führungskräfteentwicklungsprogramme, die ein forschungsbasiertes Verhaltensmodell anstelle einer bloßen Werteerklärung suchen.
Lernergebnisse
- Eine praktische Beherrschung der „Question Burst“-Methode, die live auf ein reales organisatorisches Problem angewendet wird.
- Die fünf Verhaltensweisen der „Innovator’s DNA“, die auf die eigenen Rollen der Teilnehmer übertragen werden, mit einem klaren Blick darauf, wo sie standardmäßig eher antworten als Fragen zu stellen.
- Eine Diagnose zur Erkennung der Fragen, die ein Führungsteam derzeit vermeidet, sowie der strategischen Kosten dieser Vermeidung.
- Konkrete Formulierungen zur Verankerung katalytischer Fragestellungen in Arbeitsabläufen, Vorstandssitzungen und Innovationsportfolios.
Vorträge
Ein praktisches Beispiel dafür, warum das Stellen von Fragen das wichtigste Instrument einer Führungskraft ist, wenn Antworten nicht vorweggenommen werden können.
Wichtige Erkenntnisse:
- Warum sich die Kosten einer falschen Frage schneller summieren als die einer falschen Antwort.
- Der „Question Burst“ als wiederholbare Methode zur Neudefinition strategischer Probleme.
- Wie man das Hinterfragen in den Rhythmus von Führungsteam-Sitzungen integriert.
Wie sich die fünf Fähigkeiten zur Erkenntnisgewinnung verändern, wenn generative KI die analytische Arbeitsebene übernimmt.
Wichtige Erkenntnisse:
- Welche Verhaltensweisen der Innovator-DNA in einem KI-gesättigten Umfeld an Wert gewinnen, statt an Wert zu verlieren.
- Der Wandel vom Prompt-Engineering zum Question-Engineering.
- Wo Führungskräfte die Fragen weiterhin selbst stellen sollten, anstatt dies an Systeme zu delegieren.
Fünf Gewohnheiten, die sich aus der Forschung und Gregersens fotografischer Praxis ableiten und dabei helfen, das wahrzunehmen, was anderen im Raum entgeht.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Der Zusammenhang zwischen Aufmerksamkeitsdisziplin und strategischer Klarheit.
- Praktische Übungen, um Abkürzungen bei der Mustererkennung zu durchbrechen.
- Wie Führungsteams gemeinsame Gewohnheiten für eine tiefere Beobachtung entwickeln.