Graeme Leach
Vorstände treffen Investitionsentscheidungen in einer Wirtschaft, die sich nicht mehr so verhält, wie es in ihren Leitfäden vorgesehen war. Inflation, Zinssätze, demografische Belastungen und geopolitische Spannungen sind mittlerweile miteinander verknüpfte Risiken und keine isolierten Faktoren mehr. Führungskräfte benötigen eine makroökonomische Perspektive, die diese Faktoren miteinander verknüpft, sowie einen Prognostiker, der bereit ist, zu sagen, was wahrscheinlich ist – und nicht nur, was möglich ist.
Graeme Leach ist ein britischer Makroökonom, der globale wirtschaftliche und geopolitische Signale in Entscheidungen umsetzt, auf deren Grundlage ein Vorstand handeln kann. Dabei stützt er sich auf mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung als Chefökonom britischer Unternehmen.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Graeme Leach zusammenarbeiten
- Ein praktischer Prognostiker, kein Kommentator. Dank seiner zwanzigjährigen Tätigkeit als Chefökonom am Institute of Directors und zuvor am Henley Centre for Forecasting kann er auf eine Erfolgsbilanz zurückblicken, makroökonomische Wendepunkte für ein Geschäftspublikum vorherzusagen, noch bevor sie in den Schlagzeilen auftauchen.
- Einer der wenigen britischen Ökonomen, der Geldpolitik, Geopolitik und langfristige demografische Entwicklungen in einer einzigen Argumentation miteinander verknüpft. Seine Keynote „The RACE“ zwingt Führungsteams dazu, die Einführung neuer Technologien und den demografischen Rückgang als ein und dasselbe strategische Problem zu betrachten.
- Eine maßgebliche Stimme in der Politik, nicht nur auf dem Markt. Durch seine Mitgliedschaft im „IEA Shadow Monetary Policy Committee“ und als Senior Fellow am Legatum Institute ist er tief in die britische Debatte über Zinssätze, Produktivität und Wohlstand eingebunden – Themen, die für Vorstände bei Entscheidungen zur Kapitalallokation von entscheidender Bedeutung sind.
- Für ein fachkundiges Publikum konzipiert. Fast 1.000 Keynotes in 25 Ländern, darunter auch Veranstaltungen im Format der Royal Albert Hall, mit dem Ruf, komplexe makroökonomische Zusammenhänge auch für Nicht-Ökonomen im Publikum verständlich zu machen.
Wichtige Stationen seiner Laufbahn
- CEO und Chefökonom bei „macronomics“, einem 2016 gegründeten Forschungs- und Beratungsunternehmen für makroökonomische, geopolitische und zukünftige Megatrends.
- Chefökonom und Direktor für Politik am Institute of Directors von 1997 bis 2014 sowie Mitglied des Hauptvorstands.
- Senior Fellow am Legatum Institute und ehemaliger Direktor für Wirtschafts- und Wohlstandsforschung.
- Mitglied des IEA Shadow Monetary Policy Committee. Wöchentlicher Kolumnist bei City AM.
- Ehemaliger Chefökonom für Großbritannien und internationale Angelegenheiten am Henley Centre for Forecasting.
- Regelmäßiger Gast bei BBC News, Sky News, BBC Radio 4 „Today“ und „World at One“. Fast 1.000 Keynotes in 25 Ländern gehalten.
Biografie
Das makroökonomische Umfeld, in dem Führungskräfte aus der Wirtschaft agieren, besteht nicht mehr aus einer einzigen Kurve, sondern aus einer Reihe sich überschneidender Kurven. Zinssätze, Inflation, geopolitische Risiken, demografischer Rückgang und die Produktivitätsentwicklung im Zusammenhang mit KI wirken nun gemeinsam. Vorstände benötigen einen Prognostiker, der diese Faktoren als ein System interpretieren kann.
Genau diese Aufgabe hat Graeme Leach seit mehr als zwei Jahrzehnten für die britische Wirtschaft übernommen. Als Chefökonom und Direktor für Politik am Institute of Directors war er von 1997 bis 2014 die makroökonomische Stimme für Tausende britischer Unternehmensvorstände während des Dotcom-Booms, der Finanzkrise und der ersten Jahre der Erholung nach 2008. Zuvor war er Chefökonom für Großbritannien und internationale Angelegenheiten am Henley Centre for Forecasting, einem der ersten kommerziellen Prognoseinstitute in London.
Im Jahr 2016 gründete er macronomics, wo er Unternehmens- und institutionelle Kunden zu globalen Aussichten, geopolitischen Risiken und den ihnen zugrunde liegenden Megatrends berät. Unterstützt wird seine Arbeit durch eine Senior-Fellowship am Legatum Institute, einen Sitz im „IEA Shadow Monetary Policy Committee“ sowie eine wöchentliche Kolumne in der „City AM“, wodurch er einen kontinuierlichen Einblick in die Debatten über die britische Geldpolitik und den Wohlstand erhält.
In seiner charakteristischen Keynote „The RACE for economic supremacy in the 21st century“ vertritt er die These, dass die fortgeschrittenen Volkswirtschaften darum wetteifern, die Produktivitätsgewinne der Technologie zu nutzen, bevor der demografische Rückgang das Wachstum untergräbt. Es ist die Art von Argumentation, die eine Verbindung herstellt zwischen dem, was ein CFO an der Zinskurve sieht, und dem, was ein CHRO in den Personaldaten erkennt. Bei fast 1.000 Auftritten in 25 Ländern ist sein Ruf durchweg positiv: Er lässt Kompliziertes einfach klingen, ohne es dabei zu trivialisieren.
Wichtige Vortragsthemen
- Globale Wirtschaftsaussichten
- Wirtschaftsausblick und Geldpolitik im Vereinigten Königreich
- Geopolitische Risiken
- Demografischer Wandel und Produktivität
- Zukünftige Megatrends
- Brexit und die politische Ökonomie Großbritanniens
- Langfristige Szenarien für die Weltwirtschaft
Ideal für
- Strategietagungen von Vorständen und Geschäftsleitungen zur Festlegung der Kapitalallokation unter makroökonomischen Unsicherheiten
- CFO- und Treasury-Fachpublikum, das sich auf Zins-, Inflations- und Währungszyklen einstellt
- Branchenkonferenzen und Unternehmensveranstaltungen, die einen hochrangigen Makroökonom als Referenten benötigen
- Nach dem Abendessen und Keynote-Slots, bei denen ein seriöser Ökonom ein Publikum aus Laien fesseln muss
Lernziele für das Publikum
- Eine schlüssige Analyse der globalen und britischen Makroökonomie mit konkret benannten Risiken statt einer bloßen Checkliste
- Ein klares Bild davon, wie Demografie, Technologie und Geopolitik über einen Zeithorizont von 10 bis 20 Jahren zusammenwirken
- Eine fundierte Einschätzung der britischen Zinssätze, Inflation und des Wachstums aus der Perspektive der politischen Debatte
- Konkrete Implikationen für die Kapitalallokation, die Personalplanung und das internationale Engagement
Vorträge
Ein langfristig ausgerichtetes Argument, wonach die Industrieländer darum wetteifern, die Vorteile des technologischen Fortschritts zu nutzen, bevor der demografische Rückgang diese zunichte macht.
Kernaussagen:
- Warum die Produktivitätsgewinne durch KI und Automatisierung die zentrale wirtschaftliche Frage der nächsten zwei Jahrzehnte sind
- Wie der demografische Rückgang Wachstum, finanzpolitische Nachhaltigkeit und Kapitalrenditen in den Industrieländern neu prägt
- Was das Zusammenspiel von Technologie und Demografie für die Unternehmensstrategie und Investitionen bedeutet
Die Einschätzung eines aktiven Prognostikers zur makroökonomischen Lage, einschließlich Wachstum, Inflation, Zinssätze und der geopolitischen Risiken, die diese Faktoren beeinflussen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Ein klarer Überblick über die kurzfristige Entwicklung des Wachstums im Vereinigten Königreich und weltweit
- Die politische Debatte über Inflation und Zinssätze aus der Perspektive des IEA Shadow Monetary Policy Committee
- Die geopolitischen und politökonomischen Risiken, die den Basisszenario am ehesten stören könnten