Ben Garrod
Der Verlust der biologischen Vielfalt und Klimarisiken sind mittlerweile feste Bestandteile der ESG-Berichterstattung, der Überprüfung der Lieferkette und der langfristigen Strategie. Die meisten Führungsteams betrachten diese Themen jedoch nach wie vor als abstrakte Konzepte und nicht als konkrete Schocks, die Arten, Ökosysteme und Volkswirtschaften bereits getroffen haben. Die Kluft zwischen einem Vorstand, der Biodiversität in politischer Sprache diskutieren kann, und einem, der versteht, wie ein Zusammenbruch vor Ort tatsächlich aussieht, gewinnt zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung.
Ben Garrod ist Evolutionsbiologe und Professor an der University of East Anglia. Er hilft Organisationen dabei, den Verlust der Artenvielfalt, Klimarisiken und das Artensterben als konkrete operative und strategische Herausforderungen zu begreifen und nicht als weit entfernte Umweltthemen.
Full Profile
Warum Organisationen mit Ben Garrod zusammenarbeiten
- Zwei Jahrzehnte Naturschutzarbeit an vorderster Front in Afrika, Asien, Südamerika, der Karibik und der Arktis, darunter mehrere Jahre als Leiter einer Schimpansen-Forschungsstation für das Jane Goodall Institute, liefern ihm direkte Belege für den Zusammenbruch von Ökosystemen, die in den meisten ESG-Berichten fehlen.
- Als Inhaber einer unbefristeten Professur an einer Forschungsuniversität im Umfeld der Russell-Universitäten (Professor für Evolutionsbiologie und Wissenschaftskommunikation an der UEA) ist er fest in der wissenschaftlichen Gemeinschaft verankert und nicht nur an deren Rand tätig – was für Vorstände, die Nachhaltigkeitsaussagen kritisch prüfen, von Bedeutung ist.
- Dank seiner langjährigen Erfahrung als BBC-Moderator an der Seite von David Attenborough sowie seiner eigenen Serien „Secrets of Bones“ und „Secrets of Skin“ ist er in der Lage, ein großes Publikum zu fesseln, ohne dabei den üblichen Kompromiss zwischen wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit und Zugänglichkeit für das Publikum eingehen zu müssen.
- Als Kuratoriumsmitglied des Jane Goodall Institute UK und Vizepräsident des Norfolk Wildlife Trust werden die in seinen Vorträgen vertretenen Standpunkte zum Naturschutz durch Führungsaufgaben in den Organisationen untermauert, die diese Arbeit leisten.
- Er kann zudem Wissenschafts-, Nachhaltigkeits- und Innovationsprogramme leiten und moderieren, bei denen der Moderator echte Fachkenntnisse benötigt und nicht nur allgemeine Moderationsfähigkeiten.
Wichtige Stationen seiner Laufbahn
- Professor für Evolutionsbiologie und Wissenschaftskommunikation an der University of East Anglia
- Promotion an der UCL und der Zoological Society of London zur Evolution von Primaten auf den Kleinen Antillen
- Moderator von BBC-Dokumentationen, darunter „Attenborough and the Giant Dinosaur“, „Attenborough and the Mammoth Graveyard“, „Secrets of Bones“ und „Secrets of Skin“
- Treuhänder des Jane Goodall Institute UK; Vizepräsident des Norfolk Wildlife Trust; Mitglied der Linnean Society
- Autor der Reihen „Extinct“ und „Ultimate Dinosaurs“ für den Verlag Head of Zeus; Autor von „The Chimpanzee and Me“
- Regelmäßiger Mitwirkender bei den BBC Radio 4-Sendungen „The Infinite Monkey Cage“ und „Inside Science“; Kolumnist für „The Guardian“ und „The Conversation“
Biografie
Die Schimpansenpopulation in dem Wald, in dem Ben Garrod einst eine Feldstation des Jane Goodall Institute leitete, ist innerhalb einer einzigen beruflichen Laufbahn zurückgegangen. Solche Daten, die aus direkter Feldforschung und nicht aus Sekundärberichten stammen, bilden meist den Ausgangspunkt für ein Gespräch mit ihm. Das ist auch der Grund, warum Führungsteams, die sich mit ESG- und Klimarisiken befassen, ihn zunehmend an ihren Tisch holen wollen.
Seine akademische Heimat ist die University of East Anglia, wo er den Lehrstuhl für Evolutionsbiologie und Wissenschaftskommunikation innehat. In seiner an der UCL und der Zoological Society of London abgeschlossenen Doktorarbeit untersuchte er, wie sich Primatenarten auf karibischen Inseln auseinanderentwickeln – eine Frage nach den Mechanismen der Evolution, die in direktem Zusammenhang damit steht, wie Ökosysteme heute auf Belastungen reagieren. Seine veröffentlichten Werke, darunter die Reihen „Extinct“ und „Ultimate Dinosaurs“ für den Verlag Head of Zeus, erweitern diesen Blickwinkel auf die gesamte geologische Zeit.
Seine Präsenz in Rundfunk und Fernsehen ist entscheidend für die Aufmerksamkeit, die er auf sich ziehen kann. Er moderierte gemeinsam mit David Attenborough die Sendungen „Attenborough and the Giant Dinosaur“ und „Attenborough and the Mammoth Graveyard“ und führte durch seine eigenen BBC-Four-Serien „Secrets of Bones“ und „Secrets of Skin“. Im Radio ist er eine bekannte Stimme in den Sendungen „The Infinite Monkey Cage“ und „Inside Science“, und er schreibt regelmäßig für „The Guardian“ und „The Conversation“.
Seine Funktionen in Führungsgremien sind es wert, genauer betrachtet zu werden. Er ist Kuratoriumsmitglied des Jane Goodall Institute UK, Vizepräsident des Norfolk Wildlife Trust, Mitglied der Linnean Society und Schirmherr der Natural Sciences Collections Association. Für Auftraggeber, die den Unterschied zwischen einem Moderator mit einem ökologischen Hobby und einem Wissenschaftler mit echtem Ansehen auf seinem Gebiet einschätzen wollen, sind dies die Signale, die die Frage klären.
Wichtige Vortragsthemen
- Verlust der Artenvielfalt und Zusammenbruch von Ökosystemen
- Klimarisiken aus evolutionärer Perspektive
- Die Wissenschaft vom Artensterben und was uns die „Deep Time“ über aktuelle Belastungen verrät
- Der Schutz der Menschenaffen und die Ökonomie des Schutzes der Megafauna
- Nachhaltigkeit und ESG-Berichterstattung auf der Grundlage von Feldbeobachtungen
- Wissenschaftskommunikation für ein Laienpublikum
Ideal für
- Verantwortliche für Nachhaltigkeit, ESG und CSR, die Gremien über Biodiversität und naturbezogene Risiken informieren
- Unternehmens-Offsites und Branchenkonferenzen, bei denen die Klimasitzung wissenschaftlich fundiert sein muss
- Teams aus den Bereichen Finanzdienstleistungen, Versicherungen und Vermögensverwaltung, die Risiken im Zusammenhang mit Natur und Biodiversität bewerten
- Veranstaltungen zu Wissenschaft, Innovation und F&E, die einen Moderator oder eine Keynote-Rede mit fundierten Fachkenntnissen benötigen
Ergebnisse für das Publikum
- Ein klareres Verständnis des Zusammenhangs zwischen dem Verlust der biologischen Vielfalt vor Ort und den Risikokategorien, die mittlerweile in der ESG- und TNFD-Berichterstattung auftauchen
- Konkrete Erkenntnisse aus Feldforschung in Afrika, Asien und der Karibik anstelle der üblichen Klimastatistiken
- Ein schärferes Verständnis dafür, wie Erkenntnisse aus der Artensterben- und Ökosystemforschung aktuelle Nachhaltigkeitsentscheidungen von Unternehmen beeinflussen
- Für ein gemischtes Publikum: eine wissenschaftliche Stimme, die das Publikum fesselt, ohne sich in Fachjargon oder pauschale Schlagworte zu flüchten