Amit Joshi
Die meisten Unternehmen setzen KI bereits in irgendeiner Form ein. Doch wenn es darum geht, KI überall, einheitlich, strategisch und in großem Maßstab einzusetzen, stocken die Investitionen der Unternehmensleitung regelmäßig. Die Kluft zwischen einem funktionierenden Pilotprojekt und einer fest in das Unternehmen integrierten Fähigkeit ist keine technologische Lücke. Es handelt sich um eine strategische und strukturelle Lücke: eine falsche Organisationsstruktur, unzureichende Datengrundlagen und eine Führungsebene, die nicht zwischen KI als Einzeltool und KI als neuer Betriebslogik unterscheiden kann.
Die anhaltende Kluft zwischen KI-Pionieren und KI-Fähigkeiten auf Unternehmensebene ist das organisatorische Problem, mit dessen Analyse sich Amit Joshi, Professor für KI und Strategie an der IMD Business School, sein ganzes Berufsleben lang beschäftigt hat: Er unterstützt Führungsteams dabei, die strategischen, strukturellen und datentechnischen Voraussetzungen für eine KI zu schaffen, die über vereinzelte Erfolge hinaus skalierbar ist.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Amit Joshi zusammenarbeiten
- Seine Arbeit liefert Führungskräften eine präzise Diagnose des Problems der „Inseln der Exzellenz“: warum KI in bestimmten Funktionen Ergebnisse erzielt, aber nicht skalierbar ist, und welche strukturellen und strategischen Rahmenbedingungen sich ändern müssen – ein praxisorientierterer Ansatz als allgemeine Ratschläge zur KI-Einführung.
- Sein 2025 erscheinendes Buch „The AI-Centered Enterprise“ stellt das 3Cs-Framework vor: Calibrate, Clarify, Channelize – eine praktische Entscheidungsarchitektur für Führungskräfte, die Organisationen rund um kontextbezogene KI neu gestalten, fundiert auf dokumentierten Fallstudien aus verschiedenen Branchen.
- Er veröffentlicht sowohl in der „Harvard Business Review“ als auch in der „MIT Sloan Management Review“ und wurde zweimal mit dem MSI/H. Paul Root Award für den besten Artikel im „Journal of Marketing“ ausgezeichnet: eine Kombination, die analytische Stringenz und kommerzielle Anwendbarkeit in einem Atemzug nennt.
- Als Co-Direktor des IMD-Programms „AI Strategy and Agentic Implementation“ und Direktor des „Generative AI for Business Sprint“ arbeitet er kontinuierlich mit Führungskräften aus den Bereichen Banken, Pharma, Telekommunikation und Einzelhandel zusammen, um aktuelle KI-Transformationen zu steuern – und nicht nur retrospektive Fallanalysen durchzuführen.
- Im Jahr 2020 wurde er von einem Konsortium Schweizer Medien, darunter Bilanz, Handelszeitung und Le Temps, zu einem der „Digital Shapers“ der Schweiz ernannt: Er gehört zu einer kleinen Gruppe, die als prägend für die europäische digitale Wirtschaft identifiziert wurde.
Wichtige Stationen
- Professor für KI und Strategie, IMD Business School, Lausanne; seit 2017 am IMD
- Co-Direktor des Programms „AI Strategy and Agentic Implementation“; Direktor der Programme „Generative AI for Business Sprint“ und „Business Analytics for Leaders“, IMD
- Autor von „The AI-Centered Enterprise“ (2025) und „GAIN: Demystifying GenAI for Office and Home“ (2025)
- Zweifacher Gewinner des MSI/H. Paul Root Award für die beste Veröffentlichung im Journal of Marketing (2010 und 2015); Robert D. Buzzell Best Paper Award (2006)
- Von Bilanz, Handelszeitung, Le Temps und Digitalswitzerland zum „Digital Shaper“ ernannt (2020); von der IMD-MBA-Klasse 2024 zum beliebtesten Professor gewählt
- Veröffentlichungen in der Harvard Business Review, der MIT Sloan Management Review, dem Journal of Marketing und Marketing Science; zitiert in der Financial Times, bei Bloomberg, NPR, CNN und Forbes
- Leitung einer Podiumsdiskussion beim Weltwirtschaftsforum in Davos (2020)
- PhD, UCLA Anderson School of Management; PGDM, Indian Institute of Management Calcutta
Biografie
Amit Joshi ist Professor für KI und Strategie an der IMD Business School in Lausanne, wo er den „Generative AI for Business Sprint“ leitet und das Programm „AI Strategy and Agentic Implementation“ mitleitet. Seine Arbeit mit Organisationen aus den Bereichen Banken, Pharma, Einzelhandel, Telekommunikation und Finanzdienstleistungen hat zu einer sehr präzisen Diagnose geführt, wo es bei der Unternehmens-KI schiefgeht: nicht bei der Technologie, sondern in der Organisation, die um sie herum aufgebaut ist.
Das Konzept, auf das er immer wieder zurückkommt, nennt er „Inseln der Exzellenz“: KI, die in einer Funktion unter einem Vorreiter funktioniert, ohne die strukturellen Voraussetzungen für eine Verbreitung. Sein 2025 erscheinendes Buch „The AI-Centered Enterprise“, das er gemeinsam mit Ram Bala und Natarajan Balasubramanian verfasst hat, befasst sich direkt mit diesem Thema. Das 3Cs-Framework des Buches – Calibrate, Clarify, Channelize – bietet Führungskräften eine praktische Architektur für den Übergang von punktuellen KI-Lösungen zu Systemen, die den organisatorischen Kontext, die Absichten und die Arbeitsabläufe verstehen. Sein früheres Buch „GAIN“, das er gemeinsam mit Michael Wade verfasste, legt strategisch dar, dass generative KI einen Paradigmenwechsel darstellt und kein Upgrade ist, und dass die Reaktion der Organisation diesen Unterschied widerspiegeln sollte.
Seine Forschungsarbeiten zu Marketingstrategie, Analytik und KI-Anwendungen wurden im Journal of Marketing, in Marketing Science, in der Harvard Business Review und in der MIT Sloan Management Review veröffentlicht. Er wurde zweimal mit dem MSI/H. Paul Root Award für den besten Artikel im Journal of Marketing ausgezeichnet und 2020 von einem Konsortium Schweizer Medien zu einem der „Digital Shapers“ der Schweiz ernannt. Seine Analysen werden regelmäßig in der Financial Times, bei Bloomberg, Forbes und NPR aufgegriffen, und er leitete eine Podiumsdiskussion beim Weltwirtschaftsforum in Davos.
Joshi hat einen Doktortitel der UCLA Anderson School of Management und ein Postgraduierten-Diplom in Management vom Indian Institute of Management in Kalkutta. Er begann seine Karriere als Vertriebsleiter bei Cadbury India: Ein Hintergrund, der bis heute seinen Ansatz zur KI-Strategie prägt, der eher auf der wirtschaftlichen Realität als auf technischen Möglichkeiten basiert.
Wichtige Vortragsthemen
- KI-Strategie für Unternehmen und Skalierung
- Implementierung generativer KI
- Kontextbezogene KI und Organisationsgestaltung
- Aufbau von Daten- und Analysekompetenzen
- KI und Geschäftsstrategie
- Führung bei der digitalen Transformation
- Aufbau KI-fähiger Organisationen
Ideal für
- Führungsteams auf C-Level, die die KI-Strategie des Unternehmens gestalten oder vorantreiben
- CDOs, CTOs und Chief Analytics Officers, die KI- und Datentransformationen leiten
- Vorstände, die Prioritäten für KI-Investitionen und die organisatorische Bereitschaft bewerten
- Fortbildungskurse für Führungskräfte in den Bereichen Banken, Pharma, Telekommunikation, Einzelhandel und Finanzdienstleistungen
Lernergebnisse
- Ein benanntes Diagnoserahmenwerk zur Ermittlung, wo und warum KI in ihrem Unternehmen ins Stocken gerät
- Klarheit über den Unterschied zwischen kontextbezogener KI und punktueller KI sowie deren strategische Auswirkungen auf Investitionen und Organisationsgestaltung
- Ein praktisches Modell – die 3Cs: Kalibrieren, Klären, Kanalisieren – für den Übergang von KI-Pilotprojekten zu skalierbaren Unternehmenskapazitäten
- Ein schärferes Verständnis dafür, wie Dateninfrastruktur, Organisationsstruktur und KI-Strategie aufeinander abgestimmt werden müssen, anstatt nacheinander umgesetzt zu werden
- Die Fähigkeit, KI-Vorschläge anhand einer strategischen Begründung zu bewerten, anstatt sich allein auf eine Technologie-Roadmap zu stützen
Vorträge
Was unterscheidet Unternehmen, die KI unternehmensweit skalieren, von denen, die bei isolierten Pilotprojekten ins Stocken geraten, und welche strategischen und strukturellen Voraussetzungen den Unterschied ausmachen?
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum die meisten KI-Programme eher „Inseln der Exzellenz“ als unternehmensweite Fähigkeiten hervorbringen und wie Sie diagnostizieren können, welches Problem in Ihrem Unternehmen vorliegt
- Die Daten- und Analysegrundlagen, die darüber entscheiden, ob KI skaliert werden kann – und wie Sie die aktuelle Bereitschaft Ihres Unternehmens einschätzen können
- Ein Entscheidungsrahmen für die Priorisierung von KI-Investitionen anhand strategischer Ergebnisse statt technischer Machbarkeit
Ein praktischer Leitfaden für Führungskräfte zur Entwicklung einer Strategie für generative KI, die über das Experimentieren hinausgeht und in großem Maßstab einen geschäftlichen Mehrwert schafft.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie sich generative KI von früheren KI-Wellen unterscheidet und warum die Reaktion der Organisation strukturell anders sein muss und nicht nur schrittweise ausgeweitet werden darf
- Das 3C-Rahmenwerk – Calibrate, Clarify, Channelize – zur Ausrichtung von KI-Initiativen auf den organisatorischen Kontext, die Absichten und die Arbeitsabläufe
- Wie Sie ermitteln, wo generative KI in Ihrem Unternehmen den höchsten strategischen Wert schafft, und Ihre Investitionen entsprechend priorisieren
Wie Führungskräfte heute die organisatorischen Fähigkeiten aufbauen können, die darüber entscheiden, ob die nächste Generation von KI-Modellen ihr Geschäft vorantreibt oder es überholt.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Der Unterschied zwischen KI-fähigen und KI-zentrierten Organisationen – und warum nur Letztere im Laufe der Zeit einen Mehrwert schaffen
- Was kontextbezogene KI-Systeme von der Organisationsgestaltung, der Datenarchitektur und dem Führungsverhalten erfordern
- Ein Rahmenkonzept zur Zukunftsbeobachtung, um KI-Entwicklungen nicht nur anhand der betrieblichen Effizienz, sondern auch im Hinblick auf die strategische Positionierung zu bewerten
Warum die größten Hindernisse für die Leistungsfähigkeit von KI nicht technischer Natur sind und wie Führungskräfte Strukturen, Anreize und Entscheidungsbefugnisse neu gestalten, um diese Hindernisse zu beseitigen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die organisatorischen Hindernisse, die eine Ausweitung der KI über den Bereich hinaus, in dem sie getestet wurde, immer wieder verhindern
- Wie Rollen, Governance und Verantwortungsstrukturen neu gestaltet werden können, um die KI-Implementierung zu unterstützen statt ihr entgegenzuwirken
- Was Führungskräfte übernehmen und entscheiden müssen, damit KI zu einer strategischen Kompetenz wird