Alex Osterwalder
Die meisten Unternehmen können eine Innovationsstrategie benennen. Nur sehr wenige sind jedoch in der Lage, diese systematisch parallel zu ihrem laufenden, umsatzgenerierenden Geschäft umzusetzen. Das eigentliche Problem ist struktureller Natur: Ohne eine gemeinsame Sprache und eine bewährte Methode, um Exploration und Exploitation parallel voranzutreiben, bleibt Innovation auf dem Papier eine Priorität, in der Praxis jedoch nur ein nachträglicher Einfall. Führungskräfte finanzieren letztendlich einzelne Aktivitäten, anstatt ein Portfolio zu verwalten, und erkennen den Unterschied erst, wenn es bereits zu spät ist.
Alex Osterwalder, Mitentwickler des Business Model Canvas und Gründer von Strategyzer, unterstützt etablierte Unternehmen dabei, strukturierte Instrumente und eine gemeinsame Sprache zu entwickeln, um neue Geschäftsmodelle zu entwerfen, zu testen und zu verwalten, ohne dabei die bereits rentablen Modelle zu gefährden.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Alex Osterwalder zusammenarbeiten
- Das Business Model Canvas kommt einer universellen Sprache in der Strategie am nächsten: Wenn Osterwalder es vorstellt, bringt er die gesamte intellektuelle Tiefe der ontologischen Doktorarbeit ein, auf der es basiert, und nicht nur eine populärwissenschaftliche Zusammenfassung der Arbeit eines anderen.
- Das „Invincible Company“-Framework gibt Führungsteams eine konkrete, überprüfbare Antwort auf eine Frage, die die meisten Strategieberater offen lassen: Wie führt man ein Portfolio von Geschäftsmodellen, das neue Wachstumsmöglichkeiten erschließt und gleichzeitig bestehende Einnahmen sichert?
- Das Value Proposition Canvas bietet eine präzise Diagnose für einen der häufigsten und kostspieligsten Fehler bei Unternehmensinnovationen: die Entwicklung von Produkten, die Kunden eigentlich gar nicht brauchen.
- Die Frameworks von Strategyzer wurden bei Mastercard, Merck, Microsoft, Nestlé und Colgate-Palmolive eingesetzt; Osterwalder liefert den Praktikern den Beweis dafür, was auf Unternehmensebene funktioniert, und nicht nur, was in der Theorie funktioniert.
- Die konstante Platzierung unter den Top 10 in fünf aufeinanderfolgenden globalen Thinkers50-Rankings (2015–2025) sowie zwei Thinkers50 Strategy Awards bieten Vorständen eine unabhängige Bestätigung seiner Stellung in diesem Bereich.
Biografische Höhepunkte
- Gründer und CEO von Strategyzer; 2010 nach dem Erfolg von „Business Model Generation“ mitbegründet
- Gemeinsamer Entwickler, zusammen mit Yves Pigneur, des Business Model Canvas, des Value Proposition Canvas und der Business Portfolio Map
- „Business Model Generation“ (2010): internationaler Bestseller, über 5 Millionen verkaufte Exemplare, übersetzt in fast 40 Sprachen
- In fünf zweijährlichen Rankings (2015–2025) durchgehend unter den globalen Top 10 der Thinkers50 platziert; zweifacher Gewinner des Thinkers50 Strategy Award
- Gastprofessor am IMD; leitet gemeinsam mit dem MIT Sloan das Programm „Driving Strategic Innovation“
- Preisträger des ersten Innovation Luminary Award der EU (2013); Vorsitzender des Drucker Forums (2019)
- Autor für die Harvard Business Review; Promotion an der HEC Lausanne mit einer Dissertation über die Ontologie von Geschäftsmodellen
Biografie
Das Business Model Canvas war keine Vereinfachungsübung. Es entstand aus der Doktorarbeit an der HEC Lausanne zur formalen Ontologie von Geschäftsmodellen: ein konsequenter Versuch, Organisationen eine gemeinsame konzeptionelle Architektur dafür zu geben, wie Wert geschaffen, geliefert und erfasst wird. Alex Osterwalders Dissertation, betreut von Yves Pigneur, wurde zur intellektuellen Grundlage für ein Werkzeug, das heute von Millionen von Praktikern in Unternehmen wie Microsoft, Nestlé, Mastercard und Merck genutzt wird.
„Business Model Generation“, veröffentlicht im Jahr 2010 und unter Mitwirkung von 470 Praktikern aus 45 Ländern entstanden, brachte diese Architektur in ein Format, mit dem Führungsteams direkt arbeiten konnten. Mit mehr als fünf Millionen verkauften Exemplaren in fast 40 Sprachen schloss es eine konkrete Lücke: Organisationen konnten ihr bestehendes Modell zwar artikulieren, verfügten jedoch über keine gemeinsame Methode, um ein neues zu entwerfen oder zu testen. Das Value Proposition Canvas vertiefte das System, indem es den häufigsten Fehlerpunkt isolierte: das Fehlen einer echten Übereinstimmung zwischen dem, was eine Organisation aufbaut, und dem, was ihre Kunden tatsächlich benötigen.
„The Invincible Company“ erweiterte das Rahmenwerk auf den Bereich des Portfolios. Die These ist konkret: Große Organisationen scheitern nicht, weil es ihnen an Innovationswillen mangelt, sondern weil sie über keinen strukturellen Mechanismus verfügen, um Exploration und Exploitation gleichzeitig zu betreiben. Osterwalders Antwort ist ein disziplinierter Portfolio-Ansatz: getrennte Steuerung, getrennte Kennzahlen und getrennte Logik, wodurch die Spannung zwischen dem bestehenden und dem zukünftigen Geschäft beherrschbar wird, anstatt lähmend zu wirken.
Als Gründer und CEO von Strategyzer, Gastprofessor am IMD und Thinkers50-Top-10-Denker in fünf aufeinanderfolgenden Rankings nimmt Osterwalder eine seltene Position ein: Er ist der Urheber einer Methodik, die heute branchenübergreifend Standard ist, und er erweitert und testet sie weiterhin in realen Organisationen unter Praxisbedingungen. Eine Vorstandsdiskussion über Wachstumsstrategie, Innovationssteuerung oder die Widerstandsfähigkeit von Geschäftsmodellen profitiert direkt von dieser Kombination.
Wichtige Vortragsthemen
- Geschäftsmodellinnovation und -gestaltung
- Gestaltung des Wertversprechens und Kundenpassung
- Innovationsportfoliomanagement
- Das Spannungsfeld zwischen Erforschung und Nutzung in etablierten Organisationen
- Testen und Validieren neuer Geschäftsideen
- Unternehmensinnovationsstrategie und -steuerung
- Strategieumsetzung durch Geschäftsmodelldenken
Ideal für
- CEOs und Führungsteams, die Wachstum über das Kerngeschäft hinaus anstreben
- Chief Strategy Officers und Leiter der Unternehmensinnovation
- Verantwortliche für Transformation und Geschäftsentwicklung in großen Organisationen
- Konferenzteilnehmer mit Fokus auf Wachstumsstrategie, Innovation und Erneuerung von Geschäftsmodellen
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Ein praktisches Verständnis des Business Model Canvas und der damit verbundenen Tools sowie deren Anwendung auf aktuelle strategische Herausforderungen
- Ein Rahmenkonzept zur Unterscheidung zwischen der Steuerung eines bestehenden Geschäftsmodells und dem Aufbau eines neuen sowie die für beide erforderlichen organisatorischen Logiken
- Praktische Methoden zum Testen von Geschäftsideen, bevor erhebliche Ressourcen investiert werden
- Klarheit darüber, was ein Portfolio-Ansatz für Innovation in struktureller und governancebezogener Hinsicht tatsächlich erfordert
- Präzisere Diagnosesprache, um zu erkennen, wo Wertversprechen die tatsächlichen Kundenbedürfnisse nicht erfüllen
Vorträge
Ein praktischer Workshop zur Gestaltung und Stärkung von Geschäftsmodellen, die nachhaltiges Wachstum ermöglichen.
Wichtige Erkenntnisse:
- Ein klares Verständnis der Prinzipien der Geschäftsmodellinnovation und der Canvas-Methodik
- Strukturierte Ansätze zum Aufbau und zur Weiterentwicklung von Wachstumsmotoren auf Geschäftsbereichs- oder Unternehmensebene
- Praktische Rahmenkonzepte zur Abstimmung der Strategie auf die Gestaltung des Geschäftsmodells
Eine gezielte Untersuchung, wie man Wertversprechen entwirft, die echte Kundenbedürfnisse erfüllen, und wie man überprüft, ob dies tatsächlich der Fall ist.
Wichtige Erkenntnisse:
- Präzise Werkzeuge zur Definition und Formulierung des Kundennutzens mithilfe des Value Proposition Canvas
- Methoden zur Ausrichtung von Produkten und Dienstleistungen auf die tatsächlichen Aufgaben, Probleme und Vorteile der Kunden
- Praktische Ansätze zur Identifizierung und Korrektur von Fehlern in Wertversprechen, bevor diese auf den Markt kommen
Eine Untersuchung darüber, wie Organisationen ihre operative Leistungsfähigkeit aufrechterhalten und gleichzeitig sinnvolle Innovationsfähigkeiten aufbauen können.
Wichtige Erkenntnisse:
- Ein klares Rahmenkonzept für das Spannungsfeld zwischen Nutzung und Erforschung in großen Organisationen
- Governance- und Portfolioansätze zur Unterstützung von Innovation neben dem Kerngeschäft
- Praktische Methoden zur Verankerung einer Innovationskultur, ohne die bestehende Leistungsfähigkeit zu beeinträchtigen
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