Lisa Walden
Den meisten Unternehmen geht die Geduld mit Kulturmaßnahmen aus, die nichts bewirken. Die Ergebnisse von Mitarbeiterbefragungen stagnieren, hybride Arbeitsmodelle werden kontrovers diskutiert, und mittlerweile arbeiten fünf Generationen in denselben Teams zusammen – mit widersprüchlichen Erwartungen hinsichtlich Vertrauen, Kommunikation und dem eigentlichen Sinn der Arbeit. Die Folgen eines Scheiterns zeigen sich in Mitarbeiterfluktuation, Burnout bei Führungskräften und stillschweigend ins Stocken geratenen Veränderungsprogrammen.
Lisa Walden ist Arbeitsplatzstrategin und Mitbegründerin von Good Company Consulting. Sie unterstützt Führungskräfte dabei, die Unternehmenskultur neu zu gestalten – unter Berücksichtigung der generationellen Gegebenheiten, des Vertrauens und der Arbeitsweisen nach der Pandemie.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Lisa Walden zusammenarbeiten
- Sie setzt mehr als ein Jahrzehnt qualitativer Forschung zur Generationssoziologie in kulturelle Entscheidungen um, die ein Personalvorstand auf Vorstandsebene tatsächlich verteidigen kann – und nicht nur in Form von Umfragekommentaren.
- Zwei veröffentlichte Bücher, darunter „The Future of Work is Human“ und der Wiley-Ratgeber aus der „For Dummies“-Reihe zum Thema „Millennials führen“, verleihen ihren Argumenten eine öffentliche, zitierfähige Grundlage.
- Sie befasst sich mit den umstrittenen Themen Hybridarbeit, Reibungspunkte bei der Rückkehr ins Büro und die Erwartungen der Generation Z, ohne dabei in Nostalgie oder Hype zu verfallen.
- Ihre Arbeit zu Vertrauen und psychologischer Sicherheit ist praxisorientiert und nicht therapeutisch: Hindernisse werden benannt, Faktoren konkretisiert und auf Präsenz-, virtuelle sowie hybride Teams angewendet.
- Durch Interviews mit den Kundenteams im Vorfeld der Veranstaltung passt sie ihre Inhalte individuell an, sodass die Keynote genau auf die spezifischen kulturellen Spannungen der Organisation eingeht und nicht nur eine allgemeine Erzählung über die Zukunft der Arbeit liefert.
Wichtige Stationen ihrer Laufbahn
- Mitbegründerin von Good Company Consulting, einer Beratungsfirma für Arbeitsplatzkultur und die Zukunft der Arbeit.
- Mitautorin von „The Future of Work is Human: Transforming Company Culture for a Post-Pandemic World“ (zusammen mit Hannah L. Ubl).
- Mitautorin von „Managing Millennials for Dummies“, Teil der „For Dummies“-Reihe von Wiley.
- Berater für Unternehmen wie BMW, Siemens, HP, Syntellis, die Federal Reserve Bank of San Francisco und das Texas A&M University System.
- Über ein Jahrzehnt qualitative Forschung zu Generationsdynamiken und Mitarbeitererfahrung.
- Referent zu den Themen Kultur, Vertrauen, hybrides Arbeiten, KI und menschliches Urteilsvermögen sowie generationsübergreifende Zusammenarbeit.
Biografie
Fünf Generationen stehen mittlerweile gemeinsam auf der Gehaltsliste, und die kulturellen Annahmen, die jede einzelne von ihnen mit an den Arbeitsplatz gebracht hat, lassen sich nicht mehr stillschweigend miteinander vereinbaren. Die Erwartungen an Vertrauen unterscheiden sich. Die Kommunikationsnormen unterscheiden sich. Der ungeschriebene Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der fast das gesamte späte 20. Jahrhundert über Bestand hatte, ist nicht mehr tragfähig. Dies ist das Gebiet, mit dem sich Lisa Walden als Generationssoziologin und Arbeitsplatzstrategin seit mehr als einem Jahrzehnt beschäftigt.
Als Mitbegründerin von Good Company Consulting berät Walden Unternehmen dabei, wie sie ihre Unternehmenskultur für eine Belegschaft neu gestalten können, die sich nicht mehr darüber einig ist, wozu Arbeit eigentlich dient. Zu ihren Kunden zählen BMW, Siemens, HP, die Federal Reserve Bank of San Francisco, Syntellis und das Texas A&M University System. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht das Bindeglied einer Organisation: Vertrauen, psychologische Sicherheit, Kommunikationsnormen und die spezifischen Veränderungen in der Arbeitsweise, die eine hybride oder generationenübergreifende Belegschaft zu einem kohärenten Ganzen machen, anstatt dass sie zerstritten wirkt.
Ihre beiden Bücher bilden die Grundlage für die öffentliche Debatte. „The Future of Work is Human“, gemeinsam verfasst mit Hannah Ubl, entwirft ein Kulturhandbuch für die Zeit nach der Pandemie, das auf mitfühlender Führung und einem „Person-First“-Management basiert. „Managing Millennials for Dummies“, erschienen in der „For Dummies“-Reihe von Wiley, verschaffte ihr frühzeitig eine Plattform zum Thema Generationsmanagement und ist nach wie vor ein Standardwerk für Personalverantwortliche und Führungskräfte.
Was sie auf der Bühne auszeichnet, ist ihre Weigerung, bei der Diskussion über Unternehmenskultur automatisch auf das Thema Wellness oder Technologie auszuweichen. Sie betrachtet Generationsunterschiede als Gestaltungselement für operative Entscheidungen und nicht als Thema der Persönlichkeitsentwicklung. Dabei spricht sie genau jene Reibungspunkte an, die Führungskräfte in der Öffentlichkeit meist vermeiden: Meinungsverschiedenheiten bezüglich der Rückkehr ins Büro, die Erwartungen der Generation Z an Führungskräfte und die Auswirkungen des Einsatzes von KI auf das menschliche Miteinander im Team.
Wichtige Vortragsthemen
- Die Zukunft der Arbeit und die Kultur nach der Pandemie
- Dynamik am Arbeitsplatz über Generationen hinweg
- Vertrauen und psychologische Sicherheit
- Gestaltung von hybridem und Remote-Arbeiten
- Mitarbeiterengagement und -motivation
- Einführung menschenzentrierter KI
- Führungskommunikation über Generationen hinweg
Ideal für
- CHROs, Führungskräfte im Personalbereich und Leiter der Unternehmenskultur, die die Arbeitsnormen nach der Pandemie neu gestalten.
- Führungsteams, die mit Reibungen bei der Rückkehr ins Büro und Meinungsverschiedenheiten bezüglich hybrider Arbeitsmodelle konfrontiert sind.
- Vorstände und CEOs von Unternehmen mit einem hohen Anteil an Mitarbeitern der Generation Z und Millennials.
- Führungskräfteentwicklungs- und Talentförderungsprogramme in großen, generationenübergreifenden Unternehmen.
Ergebnisse für die Teilnehmer
- Ein klareres Bild davon, wo generationelle Reibungen dem Unternehmen tatsächlich Kosten verursachen und wo es sich lediglich um Störgeräusche handelt.
- Ein praktisches Vokabular für Vertrauen und psychologische Sicherheit, das Führungskräfte bereits am Montag anwenden können.
- Konkrete operative Maßnahmen für die Gestaltung hybrider und Präsenzteams – statt bloßer Slogans.
- Eine Herangehensweise an die Einführung von KI, bei der menschliches Urteilsvermögen als Kompetenz und nicht als Überbleibsel betrachtet wird.
- Das Selbstvertrauen, kulturelle Entscheidungen so zu treffen, dass sie sowohl vor dem Vorstand als auch gegenüber einem Mitarbeiter der Generation Z vertretbar sind.
Vorträge
Ein Leitgedanke aus ihrem Buch, der darlegt, was mitfühlende Führung nach dem Neustart infolge der Pandemie in der Praxis bedeutet.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die drei Eckpfeiler mitfühlender Führung und wie sie sich im täglichen Management widerspiegeln.
- Veränderungen in der Kommunikation, die Teams von einer rein leistungsorientierten zu einer zielgerichteten Arbeitsweise führen.
- Was die Generation Z tatsächlich von Arbeitgebern erwartet – jenseits aller Spekulationen.
Ein Keynote-Vortrag über die Integration von KI am Arbeitsplatz, ohne dabei die menschlichen Fähigkeiten zu untergraben, die Teams erst effektiv machen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wo der Einsatz von KI tendenziell das Vertrauen untergräbt und wie man dies durch die Gestaltung von Systemen verhindern kann.
- Die Fähigkeiten der emotionalen Intelligenz, die mit der zunehmenden Verbreitung von KI an Wert gewinnen.
- Praktische Grundregeln für eine menschenzentrierte Umsetzung in Teams.
Ein Leitvortrag zum Thema Vertrauen als operative Kompetenz in Präsenz-, virtuellen und hybriden Teams.
Kernaussagen:
- Die konkreten Hindernisse für Vertrauen, die von den meisten Führungsteams unterschätzt werden.
- Die Faktoren für psychologische Sicherheit in verteilten Arbeitsumgebungen.
- Wie man schnell Vertrauen zu einem Team aufbaut, das man selten persönlich sieht.
Ein Keynote-Vortrag darüber, was sich seit 2020 tatsächlich an der Arbeitswelt verändert hat und was das für die Gestaltung der Unternehmenskultur bedeutet.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die kulturellen Standardvorstellungen, die nach der Pandemie nicht mehr gelten.
- Ein menschenorientierter Ansatz für hybride und flexible Richtlinien.
- Wo Kulturprogramme am häufigsten ins Stocken geraten und wie man sie wieder in Gang bringt.