AP McCoy
Anhaltende Spitzenleistung ist schwieriger zu erreichen als der erste Erfolg. Die meisten Führungskräfte erreichen einen Höhepunkt und verteidigen ihn; nur sehr wenige erneuern sich Jahr für Jahr, während die Kosten für den Verbleib an der Spitze stetig steigen. Die Bewährungsprobe besteht darin, wie eine Person, ein Team oder ein Unternehmen auch nach dem Erreichen des Erfolgs weiterhin hungrig bleibt.
Sir AP McCoy, der 20-fache Champion-Jockey und „BBC Sports Personality of the Year“ 2010, unterstützt Organisationen dabei, darüber nachzudenken, was nötig ist, um Spitzenleistungen über eine gesamte Karriere hinweg – und nicht nur über eine Saison – aufrechtzuerhalten.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Sir AP McCoy zusammenarbeiten
- Zwanzig Champion-Jockey-Titel in Folge verleihen ihm eine besondere, unübertroffene Kompetenz in Bezug auf die Frage, die sich jedes Führungsteam stellt: Wie vermeidet man Selbstzufriedenheit, wenn man bereits erfolgreich ist?
- Er spricht aus der Perspektive eines Sports, in dem die Kehrseite eine Verletzung ist und nicht ein verpasstes Quartal, was seine Ausführungen zu Risiko, Genesung und dem Wiederaufsteigen auf das Pferd eher substanziell als rein rhetorisch macht.
- Der Sieg beim Grand National 2010 auf „Don’t Push It“ – bei seinem fünfzehnten Versuch – ist ein konkretes Fallbeispiel für die Disziplin bei der Verfolgung langfristiger Ziele, an das sich das Publikum erinnert und das oft zitiert wird.
- Seine derzeitige Tätigkeit als ITV-Racing-Experte, Kolumnist bei der „Times“ und Präsident des Injured Jockeys Fund macht ihn zu einer aktuellen Persönlichkeit des öffentlichen Lebens – und nicht zu einem Sportler im Ruhestand, der alte Geschichten erzählt.
Meilensteine seiner Karriere
- 4.358 Karrieresiege – ein Rekord für einen National-Hunt-Jockey.
- Zwanzig Saisons in Folge Champion-Jockey im Vereinigten Königreich, von 1995/96 bis 2014/15.
- 2010 „BBC Sports Personality of the Year“ – der erste Jockey, der diese Auszeichnung gewann.
- 2010 zum Officer of the Order of the British Empire (OBE) ernannt, 2016 im Rahmen der Neujahrs-Ehrungen zum Ritter geschlagen für seine Verdienste um den Pferderennsport.
- Sieger des Grand National, des Cheltenham Gold Cup, des Champion Hurdle, des Queen Mother Champion Chase und des King George VI Chase.
- Präsident des „Injured Jockeys Fund“, ITV-Racing-Experte und Autor der Autobiografie „Winner: My Racing Life“.
Biografie
Zwanzig Champion-Jockey-Titel in Folge sind kein Rekord, der allein auf Talent zurückzuführen ist. Er ist das Ergebnis einer Entscheidung, die er zwei Jahrzehnte lang jeden Morgen traf: trotz Verletzungen, Gewichtsbeschränkungen und Schmerzen weiterzureiten – Umstände, die die meisten Sportler innerhalb eines Jahres zur Aufgabe zwingen würden. Aus dieser Perspektive spricht Sir A. P. McCoy vor Organisationen.
Die Zahlen sprechen für sich: 4.358 Siege, ein britischer Saisonrekord von 289 Siegen in der Saison 2001/02 und 1.040 Wochen an der Spitze seines Sports – länger als jeder andere Sportler in jeder Disziplin. Die schwierigere Frage ist die, die in den Vorstandsetagen tatsächlich gestellt wird: Wie schafft es ein Sportler, seine Motivation zum Sieg immer wieder neu zu entfachen, wenn der Pokal bereits im Regal steht?
Das Grand National beantwortet einen Teil dieser Frage. McCoy hatte bereits den Cheltenham Gold Cup, das Champion Hurdle, das Queen Mother Champion Chase und das King George VI Chase gewonnen, bevor Aintree schließlich nachgab. Der Sieg 2010 auf „Don’t Push It“ bei seinem fünfzehnten Versuch machte ihn zum ersten Jockey, der den Hauptpreis der BBC Sports Personality of the Year mit 41,98 % der öffentlichen Stimmen gewann. Die Disziplin hinter diesem Ergebnis – nicht das Ergebnis selbst – ist es, was zählt.
Seit seinem Rücktritt ist er eher als aktiver Fernsehkommentator tätig als als pensionierter Sportler. Er ist Experte bei ITV Racing, Kolumnist bei „The Times“ und Präsident des „Injured Jockeys Fund“, einer Wohltätigkeitsorganisation, die sich um Jockeys kümmert, die nicht so viel Glück hatten wie er. Seine Autobiografie „Winner: My Racing Life“ wurde 2015 bei Orion veröffentlicht. Die Verleihung des Ritterordens folgte im Rahmen der Neujahrs-Ehrungen 2016.
Wichtige Vortragsthemen
- Nachhaltige Spitzenleistungen
- Resilienz und Bewältigung von Rückschlägen
- Zieldisziplin über lange Zeiträume
- Führung unter körperlichem und psychischem Druck
- Motivation nach dem Erfolg
- Lehren aus dem National-Hunt-Rennsport für die Wirtschaft
- Hochleistungsmentalität
Ideal für
- Führungsteams, die nach anhaltendem Erfolg dem Risiko der Selbstzufriedenheit ausgesetzt sind
- Vertriebs- und Geschäftsbereiche, in denen die jährliche Leistungssteigerung die zentrale Herausforderung darstellt
- Finanz- und Dienstleistungsunternehmen, die hochkarätige Kunden- oder Partnerveranstaltungen ausrichten
- Vorstands- und Führungskräfteseminare, bei denen eine konkrete, nicht-theoretische Darstellung von Resilienz hilfreich ist
Lernziele für die Teilnehmer
- Eine konkrete Darstellung dessen, was nötig ist, um auch nach einem Erfolg weiterhin hungrig zu bleiben
- Eine einprägsame Fallstudie zur Disziplin bei langfristigen Zielen anhand des fünfzehnjährigen Strebens nach dem Grand National
- Direkte Einblicke aus den eigenen Worten des Jockeys, wie man Rückschläge, Verletzungen und öffentliches Scheitern verkraftet, ohne das nächste Rennen zu verlieren
- Eine besonnene, glaubwürdige Einschätzung darüber, wann man den Wettkampfsport beenden sollte und wie man eine zweite Karriere aufbaut