Chris Skinner
Bei den meisten Programmen zur digitalen Transformation von Banken geht es um die Neugestaltung der Kundenschnittstellen, nicht um das zugrunde liegende Strukturmodell. Die eigentliche Frage ist, ob eine Bank weiterhin eine bedeutende Rolle spielt, wenn KI Finanzentscheidungen autonom im Namen des Kunden trifft. Vorstände, die diese Frage nicht beantworten können, investieren in die falsche Diskussion.
Wenn KI Finanzentscheidungen autonom trifft, rückt die strukturelle Aufgabe einer Bank in den Mittelpunkt – Chris Skinner, Autor von „Intelligent Money“ (Marshall Cavendish, 2024) und Gründer des Financial Services Club, hilft Finanzinstituten dabei, eine glaubwürdige Antwort zu formulieren.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Chris Skinner zusammenarbeiten
- Seine „Intelligent Money“-These – wonach KI bis 2030 Geld in den Alltag integrieren, autonom machen und unsichtbar werden lassen wird – stellt Finanzinstitute vor eine konkrete, zeitgebundene strukturelle Herausforderung, an der sie ihre Strategie messen können, anstatt eine allgemeine Warnung vor Disruption zu sein.
- „Doing Digital“ stützt sich auf direkte Untersuchungen im Rahmen von Transformationsprogrammen bei JP Morgan Chase, DBS, BBVA, ING und der China Merchants Bank – also auf Erkenntnisse aus der Praxis darüber, was strukturelle Veränderungen im Bankwesen tatsächlich erfordern, und nicht darauf, was Rahmenkonzepte vorhersagen.
- „The Finanser“, das seit mehr als zwei Jahrzehnten täglich aktualisiert wird, bedeutet für Organisationen, die mit Skinner zusammenarbeiten, den Zugang zu einem Kommentator, dessen Wissensbasis auf einer kontinuierlichen Branchenbeobachtung und nicht auf periodischen Forschungszyklen beruht.
- Seine Beratungstätigkeit erstreckt sich auf das Weltwirtschaftsforum, die Weltbank, die Vereinten Nationen und das Weiße Haus – eine Perspektive, die sich sowohl bei globalen Regulierungsbehörden und politischen Entscheidungsträgern als auch bei Marktteilnehmern bewährt hat.
- Der „Lifetime Achievement Award 2023“ der Payments Association, der größten Fachgemeinschaft für den Zahlungsverkehr im Vereinigten Königreich, ist eine Anerkennung durch Fachkollegen aus der Branche und nicht durch die Vortragsbranche.
Wichtige Stationen seiner Laufbahn
- Gründer und Vorsitzender des „Financial Services Club“ – eines 2004 gegründeten europäischen Netzwerks der Finanzbranche
- Autor von 18 Büchern über Digital Banking und Fintech, darunter „Digital Bank“, „Doing Digital“, „Digital for Good“ und „Intelligent Money“ (Marshall Cavendish, 2024)
- „Lifetime Achievement Award“ 2023 der „The Payments Association“
- Gastdozent an der Universität Cambridge; TEDx-Redner (TEDx Athens)
- Nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei 11:FS (Fintech-Beratungsunternehmen)
- Ehemaliger Vizepräsident für Marketing und Strategie bei Unisys Global Financial Services; ehemaliger Strategiedirektor bei NCR Financial Services
- Fellow der British Computer Society; Fellow des Institute of Management Services; BSc in Managementwissenschaften, Loughborough University
- Regelmäßiger Kommentator bei BBC News, Sky News, CNBC und Bloomberg; Autor für den „American Banker“
- Vom Wall Street Journal in der Rubrik „Financial News“ zu den 40 einflussreichsten Persönlichkeiten im Bereich Finanztechnologie gezählt
Biografie
„The Finanser“, Chris Skinners täglicher Blog über Finanzmärkte und Technologie, erscheint seit mehr als zwei Jahrzehnten. Seine 18 Bücher – von „Digital Bank“ bis „Intelligent Money“ (Marshall Cavendish, 2024) – bilden ein umfassendes Werk, das analysiert, wie digitale Technologie das Bankwesen umgestaltet und was dies für Institutionen bedeutet, deren Geschäft darauf ausgerichtet ist, Geld im Auftrag ihrer Kunden zu verwalten.
„Intelligent Money“ argumentiert, dass KI bis 2030 Geld in den Alltag integrieren, autonom machen und unsichtbar werden lassen wird. Dies ist eine strukturelle Herausforderung, die Institutionen dazu zwingt, sich zu fragen, welchem Zweck sie dienen, wenn KI finanzielle Entscheidungen im Namen des Kunden trifft. „Doing Digital“ stützt sich auf direkte Forschungsergebnisse aus Transformationsprogrammen bei JP Morgan Chase, DBS, BBVA, ING und der China Merchants Bank. Es handelt sich um eine der wenigen vergleichenden Analysen groß angelegter Transformationen im Bankensektor, die auf institutionellem Zugang und nicht auf externer Beobachtung basieren.
Vor der Gründung von „The Finanser“ war Skinner Vice President für Marketing und Strategie bei Unisys Global Financial Services und Strategy Director bei NCR Financial Services. Im Jahr 2004 gründete er den Financial Services Club. Er hat einen BSc in Managementwissenschaften von der Loughborough University und ist Fellow der British Computer Society.
Er hat das Weltwirtschaftsforum, die Weltbank, die Vereinten Nationen und das Weiße Haus bei der Transformation des Finanzsystems beraten und tritt regelmäßig bei BBC News, Sky News, CNBC und Bloomberg auf. Im Jahr 2023 verlieh ihm die „Payments Association“ ihren „Lifetime Achievement Award“. Er ist Gastdozent an der Universität Cambridge.
Wichtige Vortragsthemen
- Digitale Transformation im Bank- und Finanzdienstleistungssektor
- KI und generative Finanzen: Die Zukunft des Geldes
- Fintech, Zahlungsverkehr und die Neugestaltung von Bankmodellen
- Digitale Zentralbankwährungen und die Landschaft des digitalen Zahlungsverkehrs
- Zukünftige Bankenstrategie in einer plattformgetriebenen Wirtschaft
- Technologie und ESG im Finanzdienstleistungssektor
Ideal für
- Geschäftsführer, Strategieleiter und Transformationsverantwortliche im Bank- und Finanzdienstleistungssektor
- Vorstände und Führungsgremien von Finanzinstituten, die eine digitale Umstrukturierung vorantreiben
- Führungskräfte im Fintech-Bereich und im Zahlungsverkehr
- Finanzaufsichtsbehörden und politische Entscheidungsträger, die sich mit digitalem Geld und KI im Finanzsektor befassen
Lernziele für die Teilnehmer
- Ein konkretes Rahmenkonzept zum Verständnis dessen, was KI-gesteuerte Finanzsysteme für bestehende Bankmodelle bedeuten – nicht nur, welche technologischen Veränderungen stattfinden, sondern auch, wie sich Institutionen weiterentwickeln müssen
- Fallstudien von Großbanken wie JP Morgan Chase, DBS und BBVA dazu, was eine groß angelegte digitale Transformation auf institutioneller Ebene tatsächlich erfordert
- Klarheit über den Unterschied zwischen der Digitalisierung von Bankprozessen und der Neugestaltung des Bankwesens als Geschäftsmodell
- Eine fundierte Einschätzung, wo digitale Zentralbankwährungen, dezentrale Finanzdienstleistungen und KI-gesteuerte Geldsysteme in bestehende regulatorische und institutionelle Rahmenbedingungen passen
- Eine zeitgebundene analytische Perspektive auf die Zukunft der Finanzdienstleistungen, fundiert auf zwei Jahrzehnten kontinuierlicher Branchenbeobachtung
Vorträge
Untersucht, wie KI-gesteuertes digitales Geld die Struktur der Finanzdienstleistungen neu gestalten wird – und was das für Institutionen bedeutet, deren Wertversprechen darauf beruht, Geld im Auftrag ihrer Kunden zu verwalten.
Kernaussagen:
- Wie der Wandel hin zu digitalem und KI-gesteuertem Geld die strukturelle Rolle von Finanzinstituten verändert
- Wie intelligente Finanzsysteme Risiken, Ersparnisse und persönliche Finanzziele automatisch verwalten können
- Warum Geld, das in alltägliche digitale Systeme eingebettet ist, eine besondere strategische Herausforderung für traditionelle Bankvermittler darstellt
Auf der Grundlage direkter Untersuchungen bei JP Morgan Chase, ING, BBVA, DBS und der China Merchants Bank wird untersucht, was die digitale Transformation in Großbanken tatsächlich erfordert – über Plattformen und Kundenschnittstellen hinaus.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die Ansätze zum Veränderungsmanagement, die in großen Bankinstituten zu messbaren Ergebnissen geführt haben
- Die digitalen Führungskompetenzen, die erforderlich sind, um einen strukturellen Wandel in großem Maßstab aufrechtzuerhalten
- Warum die meisten digitalen Programme von Banken in die falschen Bereiche investieren – und was die erfolgreichen Institute anders gemacht haben
Untersucht, wie KI, digitale Netzwerke und dezentrale Systeme die Struktur von Organisationen verändern – und welche Rolle etablierte Institutionen in einer Wirtschaft spielen, die zunehmend auf programmierbarem Werteaustausch basiert.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wohin die Technologie die Unternehmensstruktur führt und wie Organisationen in Zukunft aussehen könnten
- Die wachsende Spannung zwischen zentralisierten institutionellen Modellen und dezentralen digitalen Systemen
- Die strategischen Auswirkungen von KI und neuen Technologien auf große Finanzinstitute
Untersucht historische Muster bei Finanzkrisen, um zu belegen, dass künftige systemische Risiken strukturell vorhersehbar sind – und dass Institutionen und Aufsichtsbehörden diese erkennen und sich darauf vorbereiten können, bevor sie eintreten.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Warum regulatorische Rahmenbedingungen Finanzinnovationen eher nachlaufen, anstatt ihnen voranzugehen
- Wie historische Krisenmuster Aufschluss über die Vorbereitung auf künftige systemische Risiken geben können
- Wo sich strukturelle Schwachstellen im aktuellen Finanzsystem am ehesten aufbauen