John Mackey
Die meisten Unternehmen betrachten den Unternehmenszweck als eine Marketingebene, die über ein unverändertes Geschäftsmodell gelegt wird. Das Ergebnis ist eine Markensprache, an die Mitarbeiter, Kunden und Investoren nicht mehr glauben. Der Aufbau eines Unternehmens, das nach der Logik der Stakeholder funktioniert und dennoch in großem Maßstab wächst, erfordert eine strategische Architektur, von der nur wenige Führungsteams tatsächlich wissen, wie sie in der Praxis funktioniert.
John Mackey ist Mitbegründer von Whole Foods Market und Wegbereiter der „Conscious Capitalism“-Bewegung. Er unterstützt Führungsteams dabei, Unternehmen aufzubauen, in denen sich ein höheres Ziel, die Einbindung aller Interessengruppen und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit gegenseitig verstärken.
Full Profile
Warum Unternehmen mit John Mackey zusammenarbeiten
- Er baute ein Geschäft in Austin über vier Jahrzehnte hinweg auf 540 Standorte und einen Jahresumsatz von 22 Mrd. US-Dollar aus – seine Darstellung der Stakeholder-Strategie ist also ein praktischer Beweis und keine Theorie.
- Er ist Mitautor des Buches „Conscious Capitalism“ (HBR Press, 2013), das dem Stakeholder-Ansatz in Vorstandsetagen und an Business Schools eine eigene Fachsprache verlieh.
- Nur wenige Gründer haben den gesamten Weg durchlaufen, den er beschreibt: Börsengang, Druck durch aktivistische Investoren, ein Verkauf an Amazon im Wert von 13,7 Mrd. US-Dollar und ein zweites Unternehmen, das auf derselben Philosophie basiert.
- Sein Unternehmen „Love.Life“ wendet dasselbe Modell des „Conscious Capitalism“ auf die präventive Gesundheitsversorgung an und bietet dem Publikum damit ein aktuelles Beispiel aus einer anderen Branche.
- Er spricht aus der Perspektive eines Insiders zu den Kritikern des Kapitalismus – eine wertvolle Perspektive für Vorstände, die unter Druck stehen, was ihre Unternehmenszwecke, ihre ESG-Glaubwürdigkeit und ihre gesellschaftliche Akzeptanz angeht.
Wichtige Stationen seiner Biografie
- Mitbegründer von Whole Foods Market im Jahr 1978; war bis September 2022 als CEO tätig und baute das Unternehmen auf 540 Filialen in den USA, Großbritannien und Kanada sowie einen Jahresumsatz von über 22 Mrd. US-Dollar aus.
- Mitautor von „Conscious Capitalism: Liberating the Heroic Spirit of Business“ (Harvard Business Review Press, 2013), einem Bestseller der „New York Times“ und des „Wall Street Journal“.
- Autor von „Conscious Leadership: Elevating Humanity Through Business“ (2020) und der Autobiografie „The Whole Story: Adventures in Love, Life, and Capitalism“ (2024).
- Mitbegründer und CEO von „Love.Life“, einem integrierten Unternehmen für präventive Gesundheitsversorgung und Wellness mit seinem Flaggschiff-Zentrum in El Segundo, Kalifornien.
- Aufnahme in die „Hall of Fame“ des World Retail Congress (2022); von Fortune als einer der „50 größten Führungskräfte der Welt“ ausgezeichnet und Gesamtsieger des „Ernst & Young Entrepreneur of the Year“ in den USA.
- Zu seinen Vorstandsmandaten zählen Conscious Capitalism Inc., The Motley Fool, das Cato Institute, das Institute for Cultural Evolution und Students for Liberty.
Biografie
Whole Foods Market begann 1978 als einzelnes Geschäft in einer Seitenstraße in Austin, Texas. Vierundvierzig Jahre später, als John Mackey als CEO zurücktrat, zählte das Unternehmen 540 Filialen, 105.000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 22 Milliarden US-Dollar. Diese Entwicklung bildet das Rückgrat seiner Autorität im Bereich des Stakeholder-Kapitalismus.
Das Argument, das er dazu mitentwickelte, mündete in das Buch „Conscious Capitalism“ (Harvard Business Review Press, 2013), einem Bestseller der „New York Times“ und des „Wall Street Journal“, den er gemeinsam mit Raj Sisodia verfasste. Das Buch legte vier Handlungsgrundsätze fest – „höheres Ziel“, „Stakeholder-Integration“, „bewusste Führung“ und „bewusste Kultur“ –, die heute von Vorständen und Business Schools als Arbeitsvokabular für zweckorientiertes Unternehmertum verwendet werden.
Mackey hat auch die schwierigeren Aspekte dieser Entwicklung am eigenen Leib erlebt. Er führte Whole Foods durch einen Börsengang, öffentliche Auseinandersetzungen mit Kritikern sowohl von links als auch von rechts, anhaltenden Druck durch den aktivistischen Investor Jana Partners und den Verkauf an Amazon im Jahr 2017 für 13,7 Milliarden Dollar. In seinen 2024 erscheinenden Memoiren „The Whole Story“ schildert er, was diese Momente gekostet haben und was sie bestätigt haben.
Heute leitet er Love.Life, ein Unternehmen für präventive Gesundheitsversorgung und Wellness, das er gemeinsam mit ehemaligen Führungskräften von Whole Foods gegründet hat. Dabei wendet er dasselbe Modell des bewussten Unternehmertums auf einen Sektor an, der seiner Ansicht nach strukturell darauf ausgerichtet ist, Krankheiten zu behandeln, anstatt sie zu verhindern. Diese Arbeit macht ihn zu einer maßgeblichen Stimme in den Bereichen Stakeholder-Strategie, Unternehmenszweck auf Vorstandsebene und der nächsten Bewährungsprobe für den bewussten Kapitalismus im Gesundheitswesen.
Wichtige Vortragsthemen
- Bewusster Kapitalismus und Stakeholder-Strategie
- Gründergeführtes Wachstum und der Ausbau eines branchenprägenden Unternehmens
- Zweck, Kultur und das dahinterstehende Betriebsmodell
- Führung unter dem Druck von Aktivisten, bei Übernahmen und in der Nachfolge
- Präventive Gesundheitsversorgung und die Zukunft des Wellness-Bereichs
- Führung mit höherem Zweck auf Vorstandsebene
- Unternehmertum und langfristiger Unternehmensaufbau
Ideal für
- Vorstände und CEOs, die den Unternehmenszweck als Betriebsmodell und nicht als reine Kommunikationsebene neu definieren
- Gründer und Führungskräfte, die missionsorientierte Unternehmen mithilfe von institutionellem Kapital und unter dem Druck des öffentlichen Marktes skalieren
- Führungsteams aus den Bereichen Einzelhandel, Konsumgüter, Lebensmittel und Gesundheitswesen
- Konferenzen zu Kapitalismus, ESG-Glaubwürdigkeit und der gesellschaftlichen Legitimation
Ergebnisse für die Teilnehmer
- Eine praxisnahe Darstellung, wie die Stakeholder-Strategie über vier Jahrzehnte hinweg – geprägt von Wachstum, Börsengang, Aktivismus und Übernahmen – Bestand hatte
- Die auf vier Grundsätzen basierende Architektur des „Conscious Capitalism“, angewandt auf aktuelle Entscheidungen von Vorstand und Geschäftsleitung
- Die Sichtweise eines Gründers darauf, wann man sich gegen aktivistische Investoren wehren und wann man verkaufen sollte
- Ein aktuelles Fallbeispiel zum Aufbau eines zweiten zweckorientierten Unternehmens, diesmal im Gesundheitswesen
- Präzisere Formulierungen, um Investoren, Mitarbeitern und Kunden den Unternehmenszweck zu vermitteln, ohne auf einer der beiden Seiten an Glaubwürdigkeit zu verlieren
Vorträge
Wie Unternehmen durch einen höheren Zweck, die Einbindung aller Interessengruppen, bewusste Führung und Unternehmenskultur als Kraft für das Gute wirken.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die vier Grundsätze des „Conscious Capitalism“ als operativer Rahmen, nicht als Philosophie
- Wie die Einbeziehung von Stakeholdern dem Druck von Investoren und Märkten standhält
- Was bewusste Führung von der Person in der Führungsposition verlangt
Der unternehmerische Werdegang von einem einzigen Laden in Austin bis zur Übernahme durch ein Fortune-500-Unternehmen, einschließlich der Führungsprinzipien, die das Unternehmen geprägt haben.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Entscheidungen, die aus einem einzigen Laden ein Unternehmen mit 540 Standorten machten
- Die 17 Führungsprinzipien von Whole Foods in der Praxis
- Was der Verkauf an Amazon Mackey über Eigenverantwortung und Unternehmenszweck gelehrt hat
Eine Fallstudie zur Anwendung des „Conscious Business“-Modells im Bereich der Gesundheitsvorsorge und des Wohlbefindens.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Warum die meisten Gesundheitssysteme Krankheiten eher behandeln als ihnen vorzubeugen
- Wie integrierte Diagnostik, funktionelle Medizin und Lebensstiländerungen in der Praxis zusammenwirken
- Das Geschäftsmodell hinter einem zweckorientierten Gesundheitsunternehmen