Miriam Meckel
Die meisten Vorstände haben mittlerweile auf dem Papier eine KI-Position. Nur sehr wenige haben jedoch eine klare Vorstellung davon, was ihr Unternehmen mit dieser Technologie tatsächlich tun sollte, in welchem Zeitrahmen und zu welchen Kosten für die bestehenden Strukturen. Die Kluft zwischen KI als Folie in der Strategiepräsentation und KI als tatsächlicher operativer Fähigkeit ist der Punkt, an dem die Führungsteams stillschweigend ins Stocken geraten.
Miriam Meckel unterstützt Führungskräfte dabei, künstliche Intelligenz von einer abstrakten Thematik auf Vorstandsebene in operative Entscheidungen umzusetzen. Dabei stützt sie sich auf ihre Doppelrolle als Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen und als Geschäftsführerin der Weiterbildungsplattform für Führungskräfte „ada“.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Miriam Meckel zusammenarbeiten
- Sie leitet die Leadership-Akademie, an die sich europäische Vorstände wenden, wenn ihre Führungskräfte Kenntnisse in den Bereichen KI, Quanteninformatik und verwandten Technologien benötigen – dadurch erhält sie einen direkten Einblick darin, wo Führungskräfte tatsächlich an ihre Grenzen stoßen.
- Ihr 2024 gemeinsam mit Lea Steinacker erschienenes Buch „Alles uberall auf einmal“ ist eine der meistzitierten deutschsprachigen Abhandlungen über generative KI für ein Geschäftspublikum, die sich eher an Regulierung, Arbeitsmärkten und Governance orientiert als am Hype.
- Sie verbindet einen renommierten Lehrstuhl an der Universität St. Gallen mit zwei Jahrzehnten Erfahrung in den Wirtschaftsmedien, darunter die Chefredaktion der „WirtschaftsWoche“ – daher ist ihre Herangehensweise direkt auf Führungskräfte zugeschnitten und nicht erst für diese übersetzt.
- Ihre Arbeit zu Gehirn-Computer-Schnittstellen und kognitiver Leistungssteigerung verleiht ihr eine außergewöhnliche Bandbreite, wenn sich das Gespräch vom aktuellen Einsatz von KI hin zum nächsten Horizont der Mensch-Maschine-Integration bewegt.
- Sie ist Trägerin der Rudolf-Diesel-Medaille 2025 für beste Medienkommunikation – eine Auszeichnung, die ausdrücklich damit verbunden ist, komplexe Zukunftstechnologien für Führungskräfte verständlich zu machen.
Wichtige Stationen ihrer Laufbahn
- Mitbegründerin und Geschäftsführerin der ada Learning GmbH, der aus der Handelsblatt Media Group ausgegliederten KI- und Transformationsakademie, gemeinsam mit Lea Steinacker und Verena Pausder.
- Professorin für Kommunikationsmanagement und Direktorin des Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen.
- Mitautorin von „Alles uberall auf einmal“ (Rowohlt, 2024) über künstliche Intelligenz; Autorin von „Mein Kopf gehort mir“ (Piper, 2018) über Gehirn-Computer-Schnittstellen.
- Ehemalige Chefredakteurin und Herausgeberin der „WirtschaftsWoche“, die erste Frau an der Spitze dieser Zeitschrift.
- Fakultätsmitglied am Berkman Klein Center for Internet and Society der Harvard University; Vorstandsmitglied des Schweizer Medienkonzerns Tamedia.
- Trägerin der Rudolf-Diesel-Medaille (2025), des Ernst-Schneider-Preises, des Cicero-Rednerpreises für Wissenschaft, des Eisenhower-Stipendiums und des John-F.-Kennedy-Gedenkstipendiums.
Biografie
Generative KI steht auf den meisten Agenden der Führungskräfte, ist aber nur in sehr wenigen Betriebsmodellen verankert. In der Lücke zwischen diesen beiden Tatsachen verlieren europäische Führungsteams derzeit Monate. Miriam Meckel arbeitet in dieser Lücke – beruflich und intellektuell.
Als Mitbegründerin und CEO von ada Learning leitet sie die Akademie, die Führungskräfte großer europäischer Unternehmen in strukturierten Programmen zu KI, Quantencomputern und den Technologien schult, die ihre Branchen neu gestalten. Die Arbeit ist konkret: Wie sollte ein CFO über Modellrisiken nachdenken, wie sollte eine Personalverantwortliche Rollen im Hinblick auf KI-Kompetenzen neu gestalten, wie sollte ein CEO eine KI-Strategie in Auftrag geben und hinterfragen? Ihr 2024 gemeinsam mit Lea Steinacker erschienenes Buch „Alles uberall auf einmal“ vertritt die These, dass KI am besten als datengesteuerter „menschlicher Verstärker“ verstanden wird – eine Sichtweise, die sowohl utopische als auch apokalyptische Interpretationen der Technologie durchbricht.
Ihre Autorität beruht darauf, dass sie zwei unterschiedliche Positionen gleichzeitig innehat. Sie ist Professorin für Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen und Direktorin des dortigen Instituts für Medien- und Kommunikationsmanagement, wobei ihre Forschungserfahrung bis zum Berkman Klein Center der Harvard University zurückreicht. Gleichzeitig ist sie als Praktikerin tätig: Sie war Chefredakteurin der „WirtschaftsWoche“, sitzt im Vorstand von Tamedia und hat ada zu einer anerkannten Institution auf dem deutschsprachigen Markt für Führungskräfte ausgebaut. Ihr 2018 erschienenes Buch „Mein Kopf gehört mir“ verfolgte denselben praxisorientierten und akademischen Ansatz in Bezug auf Gehirn-Computer-Schnittstellen, mit Experimenten aus erster Hand in den Labors, in denen diese entwickelt werden.
Für Vorstände, die sich mit KI auseinandersetzen, bietet sie etwas, was Beratungsberichte nicht leisten können: eine Forscherin, die Führungskräften jede Woche die Technologie näherbringt und berichtet, was diese verstehen, wogegen sie sich sträuben und was sich tatsächlich bewegt, sobald sie den Raum verlassen haben.
Wichtige Vortragsthemen
- Generative KI in der Unternehmensstrategie
- KI-Governance, Regulierung und Ethik
- Die Zukunft der Arbeit in einer KI-gestützten Wirtschaft
- Gehirn-Computer-Schnittstellen und menschliche Leistungssteigerung
- Quantencomputing für Führungskräfte
- Digitale Transformation und Führung
- Medien, Kommunikation und Informationsüberflutung
Ideal für
- Vorstände und Führungsgremien, die eine KI-Strategie in Auftrag geben und prüfen, ob ihre KI-Position auch operative Substanz hat.
- Personalvorstände und Chief Learning Officers, die die Kompetenzen der Belegschaft im Hinblick auf KI neu ausrichten.
- CEOs und Strategieverantwortliche in regulierten europäischen Branchen, die ihre KI-Ambitionen mit dem EU-KI-Gesetz und der nationalen Aufsicht in Einklang bringen müssen.
- Führungskräfteprogramme und Offsite-Veranstaltungen für Führungskräfte, bei denen KI ernsthaft und nicht nur am Rande thematisiert wird.
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Ein funktionsfähiges mentales Modell darüber, wo generative KI bereits im Einsatz ist, wo sie sich noch in der Pilotphase befindet und wo sie noch spekulativ ist.
- Ein klarer Überblick über die regulatorischen Rahmenbedingungen in der EU, den USA und China und deren Bedeutung für europäische Unternehmen.
- Präzisere Fragen an Anbieter, interne KI-Teams und Berater, die auf dem tatsächlichen Verhalten der Technologie basieren.
- Ein ehrliches Gespür dafür, wie sich KI in den nächsten drei bis fünf Jahren auf Rollen, Teams und Entscheidungsbefugnisse innerhalb der eigenen Organisation auswirken wird.
- Eine Brücke zwischen den heutigen Fragen zur Einführung und dem nächsten Horizont der Mensch-Maschine-Integration, einschließlich neuronaler Schnittstellen und Quantentechnologie.
Vorträge
Ein direkter Überblick darüber, welchen Stellenwert generative KI derzeit in der Wirtschaft einnimmt, welche Auswirkungen sie auf Produktivität und Beschäftigung hat und welche Entscheidungen Führungskräfte in den nächsten zwölf Monaten treffen sollten.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Eine fundierte Einschätzung der Möglichkeiten generativer KI jenseits der Schlagzeilen.
- Ein Überblick über die regulatorischen Rahmenbedingungen in der EU, den USA und China sowie deren Auswirkungen auf europäische Unternehmen.
- Konkrete Entscheidungen, die Vorstände in Bezug auf KI-Strategie, Fachkräfte und Risiken treffen müssen.
Eine Untersuchung von neuronalen Schnittstellen, kognitiver Leistungssteigerung und den ethischen Herausforderungen, denen sich Führungskräfte stellen müssen, während sich die Grenze zwischen Mensch und Maschine verschiebt.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Der aktuelle Stand der Forschung und der kommerziellen Aktivitäten im Bereich der Gehirn-Computer-Schnittstellen.
- Die arbeitsrechtlichen, rechtlichen und ethischen Fragen, die diese Technologien für Organisationen aufwerfen.
- Ein Rahmenkonzept zur Auseinandersetzung mit kognitiver Autonomie im Zuge der technologischen Weiterentwicklung.
Eine Interpretation der Quantenmechanik als Denkansatz für Komplexität, Unsicherheit und Entscheidungsfindung in modernen Organisationen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die Führungsintuitionen, die klassische Modelle übersehen.
- Wie probabilistisches Denken die strategische Planung unter Unsicherheit verändert.
- Praktische Anwendungen einer quantenmechanischen Denkweise für Führungsteams.