Daniel Trabucchi & Tommaso Buganza
Etablierte Unternehmen werden durch Plattformunternehmen verdrängt, die auf Ressourcen aufbauen, die diese Unternehmen bereits besitzen. Bestehende Strukturen, Kundenbeziehungen und firmeneigene Daten sind Wettbewerbsvorteile – aber nur, wenn das Unternehmen weiß, wie es diese als Plattformen nutzen kann. Die meisten tun dies jedoch nicht.
Die zentrale Frage, die der Forschung von Trabucchi und Buganza – Professoren am Politecnico di Milano und Erfinder der „Platform Thinking Matrix“ – zugrunde liegt, ist, wie traditionelle Unternehmen mit Plattformunternehmen konkurrieren können, ohne ihre bestehenden Vermögenswerte aufzugeben.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Trabucchi und Buganza zusammenarbeiten
- Die „Platform Thinking Matrix“ bietet Strategie- und Transformationsteams ein strukturiertes Instrument, um genau zu ermitteln, wo Plattformmechanismen auf bestehende Geschäftsmodelle angewendet werden können. Sie basiert auf einem Jahrzehnt Forschung an etablierten Unternehmen und ist nicht aus der Start-up-Literatur übernommen.
- Der „Digital Phoenix Effect“ stützt sich auf die Analyse von 140 Plattforminitiativen bei S&P-500-Unternehmen, mit detaillierten Fallbeispielen von Siemens, AXA, Eni und Domino’s – die Organisationen, auf denen ihre Forschung basiert, ähneln den meisten Zielgruppen und nicht den Start-ups aus dem Silicon Valley.
- Mit über 100 begutachteten Veröffentlichungen in Fachzeitschriften wie dem „Journal of Product Innovation Management“ und „Technovation“ lassen sich ihre Rahmenwerke anhand fundierter Belege überprüfen – sie sind nicht nur die in ein Modell gefasste Überzeugung eines Praktikers.
- Als wissenschaftliche Leiter des Platform Thinking HUB innerhalb der Digital Innovation Observatories des Politecnico bieten sie Unternehmen Zugang zu aktueller, vernetzter Forschung und nicht zu einem festgelegten Satz von Rahmenwerken.
- Nominiert für den Thinkers50 Distinguished Achievement Award in Digital Thinking: die Institution, die laut Financial Times die „Oscars des Managementdenkens“ vergibt.
Biografische Höhepunkte
- Außerordentlicher Professor für Platform Thinking (Trabucchi) und ordentlicher Professor für Leadership & Innovation (Buganza), School of Management, Politecnico di Milano
- Mitbegründer und wissenschaftliche Leiter des Platform Thinking HUB innerhalb der Digital Innovation Observatories des Politecnico sowie von LEADIN'Lab; Buganza ist Vorsitzender der EIASM International Product Development Management Conference
- Thinkers50 Radar Class of 2024; nominiert für den Thinkers50 Distinguished Achievement Award in der Kategorie Digital Thinking
- Mitautoren von „Platform Thinking: Read the Past. Write the Future“ (Business Expert Press, 2023) – nominiert für die Business Book Awards 2024 und ins Italienische und Chinesische übersetzt – sowie von „The Digital Phoenix Effect“ (Platform Thinking Publishing, 2025)
- Über 100 begutachtete Artikel in Fachzeitschriften wie dem Journal of Product Innovation Management, Technovation und dem Information Systems Journal
- Mitbegründer von Symplatform (2018), der jährlichen internationalen Konferenz zu digitalen Plattformen, die Forscher und Praktiker zusammenbringt
Biografie
Die meisten Ratschläge zur digitalen Transformation richten sich an Unternehmen, die es noch gar nicht gibt. Trabucchi und Buganza untersuchen diejenigen, die es bereits gibt: etablierte Firmen mit Altanlagen, bestehenden Kundenbeziehungen und einer Infrastruktur, die sie nicht einfach aufgeben können.
In mehr als einem Jahrzehnt an der School of Management des Politecnico di Milano entwickelten sie „Platform Thinking“ als benanntes strategisches Rahmenwerk. Es handelt sich dabei nicht um eine Beschreibung dessen, was Uber oder Airbnb tun. Es ist eine Methode, wie jede etablierte Organisation ihre vorhandenen Ressourcen aktivieren kann, um den vielschichtigen Wert zu generieren, den Plattformunternehmen schaffen. Die „Platform Thinking Matrix“ formalisiert dies als praktisches Instrument für Strategie- und Transformationsteams.
Ihr 2025 erscheinendes Buch „The Digital Phoenix Effect“ stützt sich auf 140 Plattforminitiativen, die bei S&P-500-Unternehmen analysiert wurden, mit Fallbeispielen von Siemens, AXA, Eni und Domino’s. Das Argument, dass etablierte Unternehmen in der Plattformwirtschaft nicht zu ihren eigenen Bedingungen konkurrieren können, ist weit verbreitet. Trabucchi und Buganza vertreten die gegenteilige Ansicht und untermauern diese mit fundierter empirischer Forschung. Beide wurden in die Thinkers50 Radar Class of 2024 aufgenommen und standen auf der Shortlist für den Thinkers50 Distinguished Achievement Award in Digital Thinking.
Als Mitbegründer von Symplatform und wissenschaftliche Leiter des Platform Thinking HUB verbinden sie rigorose akademische Forschung mit aktiven Praxisgemeinschaften. Ihre Rahmenkonzepte basieren auf kontinuierlicher, von Fachkollegen begutachteter Forschung – über 100 veröffentlichte Artikel in Fachzeitschriften wie dem Journal of Product Innovation Management und Technovation – und nicht allein auf Beratungsarbeit.
Wichtige Vortragsthemen
- Plattformdenken und Transformation von Geschäftsmodellen
- Traditionelle Unternehmen in der Plattformwirtschaft
- Die Platform Thinking Matrix
- Daten als Plattform-Asset
- GenAI und interne Plattformentwicklung
- Plattformführung und Innovationsmanagement
- Mehrseitige Plattformen und Ökosystemstrategie
Ideal für
- Chief Strategy Officers und Chief Digital Officers, die die Plattformtransformation in etablierten Unternehmen leiten
- CEOs und Vorstände traditioneller Unternehmen, die mit Disruption durch Plattformkonkurrenten konfrontiert sind
- Innovations- und Transformationsverantwortliche in nicht digital-nativen Unternehmen
- Executive-MBA- und Corporate-Learning-Zielgruppen mit Schwerpunkt auf der Innovation digitaler Geschäftsmodelle
Lernergebnisse
- Eine Arbeitsdefinition von „Platform Thinking“ und dessen Unterscheidung von herkömmlichen Ratschlägen zur digitalen Transformation
- Die „Platform Thinking Matrix“ als praktisches Rahmenwerk zur Ermittlung, wo Plattformmechanismen auf bestehende Geschäftsmodelle anwendbar sind
- Praxisbeispiele etablierter Unternehmen – Siemens, AXA, Eni, Domino’s –, die zeigen, wie bestehende Vermögenswerte zu Plattformvorteilen werden
- Klarheit über die spezifischen Führungsbedingungen, die plattformbasierten Wandel in etablierten Organisationen ermöglichen
- Ein Ausgangspunkt für die Bewertung des Plattformpotenzials ihrer Organisation anhand eines forschungsgestützten Rahmens
Vorträge
In diesem Vortrag wird erläutert, wie etablierte Unternehmen in der Plattformwirtschaft bestehen können, indem sie das Plattformdenken anwenden, ohne dabei ihre bestehende Identität, ihre Ressourcen oder ihre Strukturen aufzugeben.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie Plattformdenken es etablierten Unternehmen ermöglicht, sich neu zu erfinden, ohne zu Start-ups zu werden
- Erkenntnisse aus Fallbeispielen wie Siemens, AXA und Eni zur Nutzung bestehender Vermögenswerte als Plattformvorteile
- Praktische Rahmenkonzepte, um etablierte Beziehungen und Fähigkeiten in vernetzte Ökosysteme und Quellen für Wettbewerbsvorteile zu verwandeln
In diesem Vortrag wird untersucht, wie generative KI als Plattform für die Zusammenarbeit fungieren kann, indem sie Menschen, Wissen und Entscheidungen über Organisationsgrenzen hinweg miteinander verbindet, anstatt lediglich einzelne Aufgaben zu automatisieren.
Wichtige Erkenntnisse:
- Wie GenAI die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit fördert, anstatt isolierte Automatisierung zu betreiben
- Wie KI-gestützte Plattformen kollektive Intelligenz und gemeinsame Entscheidungsfindung innerhalb von Organisationen ermöglichen
- Erkenntnisse aus globalen Fallbeispielen, darunter Fujitsu, zum Übergang von fragmentierten KI-Bemühungen zu koordinierten internen Plattformen
Dieser Vortrag zeigt, wie Unternehmen mithilfe des Plattform-Denkens Daten von einem reinen Berichtselement in die Grundlage für neue Geschäftsmodelle und besser abgestimmte Entscheidungen verwandeln können.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum Daten nur dann Wert schaffen, wenn sie in vernetzte Entscheidungssysteme eingebettet sind, und nicht, wenn sie als eigenständige Ressource verwaltet werden
- Wie plattformbasierte Datenökosysteme eine schnellere Erfassung, Anpassung und Innovation unterstützen
- Fallbeispiele von Strava, John Deere und Carnival, die zeigen, wie Daten über die reine Analyse hinausgehen und koordiniertes Handeln vorantreiben können
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