Ghislaine Boddington
Vorstände werden aufgefordert, Entscheidungen über biometrische Daten, immersive Schnittstellen und die Mensch-Maschine-Integration zu treffen, noch bevor die meisten Führungsteams überhaupt über ein Vokabular verfügen, um diese Themen zu beschreiben. Die Technologie hält schneller Einzug in Produkte, Arbeitsplätze und Kundenerlebnisse, als die Unternehmensführung damit Schritt halten kann. Unternehmen benötigen eine fundierte Einschätzung aus menschlicher Perspektive, wohin diese Entwicklung führt und wozu sie sich jetzt verpflichten sollten.
Ghislaine Boddington ist Kreativdirektorin, Moderatorin beim BBC World Service und außerordentliche Professorin für digitale Immersion an der University of Greenwich. Sie unterstützt Organisationen dabei, sich klar mit biometrischen Daten, immersiver Technologie und dem menschlichen Körper als nächster Schnittstelle auseinanderzusetzen.
Full Profile
Warum Organisationen mit Ghislaine Boddington zusammenarbeiten
- Sie prägte den Begriff „Internet of Bodies“, ein benanntes Forschungskonzept, das heute in der akademischen und politischen Arbeit zu biometrischen Daten und Human Enhancement zitiert wird. Nur wenige Referenten in diesem Bereich verfügen über ein eigenes, klar definiertes intellektuelles Terrain.
- Drei Jahrzehnte praktische Erfahrung in den Bereichen körperreaktive Technologie, Telepräsenz, Motion Capture und immersives Design. Sie spricht aus der Perspektive der Disziplin selbst, nicht aus einer theoretischen Betrachtung heraus.
- Durch ihre langjährige Tätigkeit als Co-Moderatorin bei BBC Digital Planet (BBC World Service) ist sie während ihrer Arbeitswoche regelmäßig mit globalen Technologiethemen und den damit verbundenen ethischen Fragen konfrontiert.
- Ist Teil formeller Beratungsgremien: UK Government College of Experts über das DCMS, Beirat der Springer-Zeitschrift „AI & Society“, Fellow der Royal Society of Arts.
- Bringt die Dimension der Inklusion in Technologiediskussionen ein, ohne dabei den technischen Faden zu verlieren. Gründerin von Women Shift Digital, Treuhänderin bei Stemettes Futures, ehemalige leitende Mentorin im Accelerator „Women Entrepreneurs in Social Tech“ der Deutschen Bank.
Biografische Höhepunkte
- Dozentin für Digital Immersion an der University of Greenwich, School of Design and Creative Industries.
- Mitbegründerin und Kreativdirektorin von body>data>space, einem international ausgestellten Kollektiv für interaktives Design.
- Co-Moderatorin bei „BBC Digital Planet“, BBC World Service.
- Autorin von „The Internet of Bodies, alive, connected and collective“ in AI & Society (Springer, 2021).
- Berater, Expertengremium der britischen Regierung (DCMS); Fellow der Royal Society of Arts.
- Preisträger des IX Immersion Experience Visionary Pioneer Award (2017), Society for Arts and Technology, Montreal.
Biografie
Biometrische Daten, immersive Schnittstellen und Human Enhancement wandern aus den Forschungslabors in Mainstream-Produkte, und die meisten Führungsteams holen in Echtzeit auf. Boddington hat dreißig Jahre lang an diesem Wandel mitgearbeitet, zunächst als Praktikerin im Bereich körperreaktives Design, dann als Forschungsstimme zu dessen Bedeutung für Identität, Intimität und Einwilligung.
Ihr Konzept, das „Internet of Bodies“, beschreibt, wie physische und digitale Identitäten durch Telepräsenz, biometrische Sensorik, Wearables und KI-gestützte Verbesserungen verschmelzen. Die Arbeit erscheint als begutachteter Artikel in der Springer-Zeitschrift „AI & Society“ und zieht sich durch ihr Keynote-Programm. Die Argumentation ist nicht spekulativ. Sie basiert auf drei Jahrzehnten Praxis bei body>data>space, dem Designkollektiv, das sie mitbegründet hat und nach wie vor leitet.
Der institutionelle Fußabdruck geht Hand in Hand mit der Praxis. Dozentin für Digital Immersion an der University of Greenwich, Fellow der Royal Society of Arts, Beraterin des College of Experts der britischen Regierung über das DCMS, Beiratsmitglied bei AI & Society. Beim BBC World Service moderiert sie gemeinsam die Sendung „Digital Planet“, wodurch sie sich Woche für Woche mit globalen Technologiethemen auseinandersetzt.
Inklusion zieht sich als technische Voraussetzung, nicht als bloßer Tonfall, durch ihre Arbeit. Sie gründete Women Shift Digital, ist Mentorin bei Stemettes Futures und leitete den Accelerator „Women Entrepreneurs in Social Tech“ der Deutschen Bank. Ihr Argument lautet, dass immersive und biometrische Systeme, die ohne vielfältige menschliche Inputs entwickelt werden, bereits ab dem Tag ihrer Markteinführung Vorurteile in sich tragen.
Wichtige Vortragsthemen
- Das Internet der Körper
- Biometrische Daten und digitale Identität
- Immersive Technologie und virtuelle Präsenz
- Menschliche Verbesserung und der Körper als Schnittstelle
- KI-Ethik und verkörperte Technologie
- Inklusion und Vielfalt in neuen Technologien
- Zukunftsstudien
Ideal für
- Vorstände und Führungsteams, die Richtlinien zu biometrischen Daten, KI-Ethik und immersiven Kundenerlebnissen festlegen.
- Führungskräfte aus den Bereichen Technologie, Produktentwicklung und F&E, die Wearables, sensorbasierte oder immersive Produkte entwickeln.
- Abteilungen für Innovation, Zukunftsforschung und Strategie in regulierten Branchen (Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, Telekommunikation, Medien).
- Konferenzen und Firmenveranstaltungen zu den Themen Zukunft der Arbeit, Zukunft des Menschen und verantwortungsvolle Technologie.
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Eine Arbeitsdefinition des „Internet of Bodies“ und dessen Bedeutung für Organisationen, die mit biometrischen, verhaltensbezogenen oder Sensordaten umgehen.
- Ein klareres Bild der ethischen und einwilligungsbezogenen Fragen, die hinter immersiven, tragbaren und KI-gestützten Produkten stehen.
- Ein Überblick darüber, wohin sich körperreaktive Technologien in den nächsten fünf bis zehn Jahren entwickeln werden und welche Branchen dabei eine Vorreiterrolle einnehmen.
- Ein konkretes Argument dafür, warum inklusives Design bei immersiven und biometrischen Systemen eine technische Anforderung und keine Wertvorstellung ist.
Vorträge
Ein Vortrag darüber, wie der menschliche Körper durch biometrische Daten, Wearables und immersive Technologien zur primären Schnittstelle für digitale Interaktion wird.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie körperreaktive Technologie den Sprung von der Forschung zu Mainstream-Produkten schafft.
- Die Fragen zu Einwilligung, Identität und Datenethik, die biometrischen und immersiven Systemen zugrunde liegen.
- Was Unternehmen jetzt entscheiden müssen, wie sie Körperdaten erheben und nutzen.
Ein Keynote-Vortrag, in dem dargelegt wird, dass vielfältige menschliche Beiträge eine technische Voraussetzung für die Entwicklung immersiver und KI-gestützter Produkte sind und nicht nur eine wertorientierte Ergänzung.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum Vorurteile in immersiven und biometrischen Systemen bereits in der Entwurfsphase entstehen.
- Praktische Modelle für inklusive Zusammenarbeit, abgeleitet aus „body>data>space“ und „Women Shift Digital“.
- Wie Inklusion nicht nur das Team, sondern auch das Produkt verändert.
Ein Keynote-Vortrag über Co-Creation, immersive Erlebnisse und die interdisziplinären Teams, die hinter der nächsten Generation von Kunden- und Mitarbeitererlebnissen stehen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie immersive Technologien die Grenzen zwischen Kunden, Mitarbeitern und Partnern neu definieren.
- Die Teamstrukturen, die glaubwürdiges Erlebnisdesign in großem Maßstab ermöglichen.
- Wohin die Investitionen in die Erlebniswirtschaft im nächsten Jahrzehnt führen werden.