Jonah Goldberg
Vorstände und Investitionsausschüsse benötigen einen klaren Überblick über die US-Politik, der sich nicht in parteipolitischem Lärm oder den verkürzten Darstellungen der Kabelnachrichten verliert. Die konservative Bewegung ist zersplittert, das Vertrauen in die Institutionen ist gering, und die politische Ausrichtung hängt mittlerweile eher von Fraktionskämpfen innerhalb einer Partei ab als vom alten Links-Rechts-Gegensatz. Führungskräfte brauchen jemanden, der erklären kann, was tatsächlich auf der amerikanischen Rechten vor sich geht, warum dies für das Risiko von Bedeutung ist und welche Signale ernst zu nehmen sind.
Jonah Goldberg ist politischer Kommentator, dreifacher „New York Times“-Bestsellerautor und Mitbegründer von „The Dispatch“, wo er einem älteren Publikum hilft, die politischen Risiken in den USA und die Neuausrichtung des amerikanischen Konservatismus besser zu verstehen.
Full Profile
Warum Organisationen mit Jonah Goldberg zusammenarbeiten
- Ein Einblick aus erster Hand in die moderne amerikanische Rechte von dem Journalisten, der zwei Jahrzehnte lang bei der „National Review“ tätig war und nun seine eigene konservative Redaktion leitet.
- Autor von „Liberal Fascism“, einem Nr. 1-Bestseller der „New York Times“, und von „Suicide of the West“, in dem er darlegt, dass die liberale Demokratie nur durch bewusste Anstrengungen aufrechterhalten wird – ein Leitgedanke seiner politischen Arbeit.
- Er hat den Asness-Lehrstuhl für Angewandte Freiheit am American Enterprise Institute inne und hält Vorträge, die eher auf wissenschaftlicher Forschung als auf Expertenmeinungen basieren.
- Er hat „The Dispatch“ als Abonnementdienst aufgebaut und leitet diesen; daher spricht er über die Medienwirtschaft und politische Informationsmärkte aus der Perspektive eines Praktikers und nicht als Beobachter.
- Eine verlässliche Lektüre für ein Publikum, das intellektuelle Ehrlichkeit gegenüber parteipolitischer Beruhigung bevorzugt – auch für Zuhörer, die nicht seiner Meinung sind.
Wichtige Stationen seiner Biografie
- Mitbegründer und Chefredakteur von „The Dispatch“, der Mitte-rechts-orientierten Abonnement-Publikation, die im Oktober 2019 gemeinsam mit Stephen F. Hayes und Toby Stock ins Leben gerufen wurde.
- Inhaber des Asness-Lehrstuhls für Angewandte Freiheit und Senior Fellow am American Enterprise Institute.
- Autor von „Liberal Fascism“ (Nr. 1 auf der Bestsellerliste der „New York Times“), „The Tyranny of Cliches“ und „Suicide of the West“ (Bestseller der „New York Times“).
- Wöchentlicher Meinungskolumnist für die „Los Angeles Times“ und landesweit syndizierter Kolumnist.
- Moderator von „The Remnant with Jonah Goldberg“, einem der meistgehörten konservativ ausgerichteten Interview-Podcasts.
- Einundzwanzig Jahre bei der „National Review“, wo er als leitender Redakteur und Gründungsredakteur von „National Review Online“ tätig war; politischer Kommentator bei CNN.
Biografie
Die amerikanische Rechte hat sich in Lager gespalten, die keine gemeinsame Definition von Konservatismus mehr teilen, und die meisten Analysen dazu verkennen die Fraktionen. Goldberg hat dreißig Jahre lang mitten in dieser Debatte gestanden, zunächst bei der „National Review“ und nun bei „The Dispatch“, und schreibt darüber mit dem Einblick eines Insiders und der Distanz eines Menschen, der in diesem Kampf Freunde verloren hat.
„Suicide of the West“ zieht den roten Faden durch sein Werk. Liberale Demokratie und freie Märkte sind junge und unnatürliche Errungenschaften, die nur durch Institutionen und Gewohnheiten aufrechterhalten werden, die leicht zu verlieren und schwer wieder aufzubauen sind. „Liberal Fascism“, sein Nr. 1-Bestseller der New York Times, zeigte auf, wie die progressive Politik Anleihen bei europäischen Bewegungen nahm, die alles andere als liberal im klassischen Sinne waren. „The Tyranny of Cliches“ nahm die faulen Phrasen ins Visier, die als politisches Denken durchgehen.
Der Asness-Lehrstuhl am American Enterprise Institute verleiht dieser Arbeit eine institutionelle Basis. „The Dispatch“ bietet ihr eine Redaktion. Nach der Einstellung von „The Weekly Standard“ gemeinsam mit Stephen F. Hayes gegründet, finanziert sich das Blatt nun über Abonnements – was bedeutet, dass Goldberg auch ein Medienunternehmen betreibt und glaubwürdig darüber sprechen kann, wie Informationsmärkte die amerikanische Politik prägen.
Für ein Unternehmenspublikum liegt sein besonderer Nutzen auf der Hand: eine ehrliche, unparteiische Sicht auf Washington von einem Konservativen, der wegen Trump mit seiner eigenen Seite gebrochen hat, 2021 aus Prinzip bei Fox News gekündigt hat und dennoch Leser aus dem gesamten politischen Spektrum fließend anspricht.
Wichtige Vortragsthemen
- Politische Risiken in den USA und der Wahlzyklus 2025 bis 2028
- Die Neuausrichtung des amerikanischen Konservatismus
- Liberale Demokratie und die Verteidigung liberaler Institutionen
- Populismus, Nationalismus und Identitätspolitik
- Die Zukunft der amerikanischen Medienwirtschaft
- Freie Märkte und gelebte Freiheit
- Verfassungsstaat und Verwaltungsstaat
Ideal für
- Vorstände, Investitionsausschüsse und CIO-Büros, die politische Annahmen in den USA auf ihre Tragfähigkeit prüfen.
- Führungskräfte aus den Bereichen Public Affairs, Politik und Regierungsbeziehungen, die Führungskräfte über die Lage in Washington informieren.
- Foren der Finanzdienstleistungs- und Vermögensverwaltungsbranche, die politische und regulatorische Risiken einschätzen.
- Konferenzen mit den Schwerpunkten Medien, Demokratie und dem Zustand zivilgesellschaftlicher Institutionen.
Ergebnisse für die Teilnehmer
- Ein klareres Bild von den Fraktionen innerhalb der amerikanischen Rechten und deren jeweiligen Zielen.
- Ein schärferes Gespür dafür, welche Signale aus Washington für die Wirtschaft von Bedeutung sind und welche nur Störgeräusche sind.
- Ein stichhaltiges Argument dafür, warum liberaldemokratische Institutionen nicht nur aus moralischen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gründen schützenswert sind.
- Ein Verständnis dafür, wie die Abonnement-Medienwirtschaft die politische Berichterstattung neu prägt.
- Die intellektuellen Argumente, um gegen oberflächliche Darstellungen von links und rechts innerhalb der eigenen Organisationen vorzugehen.
Vorträge
Eine fundierte Darstellung darüber, wie die konservative Bewegung an diesen Punkt gelangt ist und wohin sie sich als Nächstes entwickelt.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Fraktionen innerhalb der amerikanischen Rechten und was sie voneinander unterscheidet
- Warum die Neuausrichtung nach 2016 struktureller Natur ist und keine Anomalie der Trump-Ära darstellt
- Was dies für Politik, Regulierung und politische Risiken im nächsten Zyklus bedeutet
Das Argument, dass progressive Politik zunehmend als Ersatzreligion fungiert, mit Konsequenzen für das gesellschaftliche Leben.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wie politische Identität den Raum ausgefüllt hat, den die im Niedergang begriffene institutionelle Religion hinterlassen hat
- Warum dies die Stimmung in jeder kulturellen und unternehmerischen Auseinandersetzung anheizt
- Was Organisationen tun können, wenn Mitarbeiter und Kunden moralische Gewissheit von ihnen erwarten
Eine genaue Betrachtung der abgedroschenen Phrasen, die an die Stelle politischen Denkens treten, und die Folgen, wenn man sie mit Argumenten verwechselt.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die gängigsten Klischees, die als Grundsätze getarnt sind
- Wie diese Phrasen die Diskussionen in Vorstandsetagen und der Politik prägen
- Ein strengerer Maßstab für politisches Denken innerhalb von Organisationen