Sebastian Thrun
Die meisten Vorstände haben zwar eine KI-Strategie verabschiedet, doch im operativen Geschäft ist davon kaum etwas zu spüren. Das Problem liegt nicht in den Zielen oder der Wahl des Modells. Es ist vielmehr das Fehlen von Mitarbeitern, die KI-Systeme im Unternehmen entwickeln, steuern und betreiben können, sowie einer Führungsriege, die weiß, wie KI in der Praxis tatsächlich aussieht.
Sebastian Thrun ist der Informatiker, der Google X gegründet hat, das Team leitete, das 2005 die DARPA Grand Challenge gewann, und Udacity mitbegründete, um Führungsteams dabei zu unterstützen, KI von einer strategischen Priorität in eine operative Kompetenz umzuwandeln.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Sebastian Thrun zusammenarbeiten
- Er hat autonome KI im Produktionsmaßstab auf den Markt gebracht. Das von ihm geleitete Stanford-Team gewann 2005 die DARPA Grand Challenge, und das von ihm mitbegründete Google-Projekt für selbstfahrende Autos wurde zu Waymo.
- Er hat das Handbuch verfasst, nach dem Vorstände heute fragen. Google X, das unter seiner Führung gegründet wurde, hat die „Moonshot“-Methodik für kapitalintensive Technologieinvestitionen systematisiert.
- Er verfügt über direkte Erfahrung in der Umschulung von Unternehmensmitarbeitern in den Bereichen KI, Daten und Cloud durch Udacity, einschließlich Programmen für IBM, Mercedes-Benz und Google vor der Übernahme durch Accenture im Jahr 2024.
- Er erklärt KI, ohne sie zu vereinfachen. Das Fachpublikum geht mit einem praktischen Verständnis dafür nach Hause, was aktuelle Systeme leisten können und was nicht und wo die tatsächlichen operativen Risiken liegen.
Biografische Höhepunkte
- Mitbegründer von Google X und des Google-Projekts für selbstfahrende Autos, aus dem Waymo hervorging
- Leiter des Stanford Racing Teams, dessen Fahrzeug Stanley 2005 die DARPA Grand Challenge gewann; Stanley steht heute im Smithsonian National Museum of American History
- Mitbegründer und Vorsitzender von Udacity, das 2024 von Accenture übernommen wurde, um die Umschulungsplattform LearnVantage voranzutreiben
- Mitbegründer und ehemaliger CEO von Kitty Hawk, dem von Larry Page unterstützten eVTOL-Unternehmen für „fliegende Autos“
- Mitglied der National Academy of Engineering und der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina; Smithsonian American Ingenuity Award (Bildung, 2012)
- Mitautor von „Probabilistic Robotics“ (MIT Press), dem Standardlehrbuch für Graduierte über die Mathematik hinter autonomen Systemen
Biografie
Stanley überquerte nach 132 Meilen durch die Wüste als erstes autonomes Fahrzeug die Ziellinie der DARPA Grand Challenge 2005. Das Stanford Racing Team, das es baute, wurde von Sebastian Thrun geleitet, dem damaligen Direktor des Stanford Artificial Intelligence Laboratory. Stanley steht heute im Smithsonian. Aus dieser Technologie entwickelten sich Waymo und die moderne Industrie für autonome Fahrzeuge.
Dieser Bogen vom Forschungslabor zur produktionsreifen KI macht seine Perspektive für Führungsteams so wertvoll. Er gab seine Festanstellung in Stanford auf, um Google Fellow zu werden, war Mitbegründer von Google X und entwickelte das „Moonshot“-Modell, auf das sich Vorstände heute beziehen, wenn sie über langfristige Technologieinvestitionen sprechen. „Probabilistic Robotics“, das Lehrbuch, das er gemeinsam mit Wolfram Burgard und Dieter Fox verfasste, ist nach wie vor das Standardwerk für Graduierte in diesem Bereich.
Die zweite Hälfte seiner Karriere befasst sich mit der Herausforderung, die die meisten Vorstände derzeit besonders akut spüren: Talente. Udacity, das er 2012 mitbegründete, entwickelte gemeinsam mit Arbeitgebern wie IBM, Mercedes-Benz und Google das „Nanodegree“-Modell und wurde 2024 an Accenture verkauft, um die Umschulungsplattform „LearnVantage“ zu etablieren. Außerdem gründete er gemeinsam mit Larry Page Kitty Hawk, um eVTOL-Flugzeuge zu kommerzialisieren.
Das Publikum erhält von ihm konkrete Erkenntnisse. Eine klare Einschätzung darüber, was aktuelle KI-Systeme gut können, wo sie versagen, was der Einsatz in der Produktion tatsächlich erfordert und wie man eine Belegschaft aufbaut, die die Technologie bedienen kann, anstatt sie nur zu bewundern.
Wichtige Vortragsthemen
- Produktions-KI und autonome Systeme
- Moonshot-Methodik und langfristige Technologieinvestitionen
- Umschulung von KI-Fachkräften und der Fachkräftemangel
- Die Zukunft der Mobilität und selbstfahrende Fahrzeuge
- KI für den Vorstand und die Geschäftsleitung
- Online-Lernen und die Ökonomie der Bildung
Ideal für
- Vorstände und Geschäftsleitungen, die von der KI-Strategie zur operativen Umsetzung übergehen
- CHROs und CLOs, die eine umfassende Umschulung im Unternehmen veranlassen
- Führungsteams aus den Bereichen Automobil, Mobilität und Industrie, die sich mit Autonomie befassen
- CTOs und Chief AI Officers, die Moonshot- und F&E-Portfolios benchmarken
Ergebnisse für die Teilnehmer
- Ein funktionsfähiges mentales Modell darüber, wo aktuelle KI-Systeme in der Produktion erfolgreich sind und wo sie versagen
- Ein konkretes Bild der erforderlichen Mitarbeiterkompetenzen für den Einsatz von KI in einem großen Unternehmen
- Ein Einblick, wie „Moonshot“-Projekte in einem seriösen Technologieunternehmen strukturiert, gesteuert und eingestellt werden
- Ein klareres Verständnis davon, wohin die Entwicklung der Autonomie in den Bereichen Mobilität, Logistik und angrenzenden Sektoren führt