Raven Baxter
Fachorganisationen sind darauf angewiesen, dass ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse von Zielgruppen, die nicht über die entsprechende fachliche Ausbildung verfügen, als vertrauenswürdig angesehen, verstanden und in die Tat umgesetzt werden. Der Pool an Fachkräften, die dies glaubwürdig leisten können, ist klein – und noch kleiner für Organisationen, die versuchen, Gemeinschaften zu erreichen, die in der Vergangenheit von der Wissenschaft ausgeschlossen waren. Die meisten internen Kommunikationsabteilungen sind nicht darauf ausgelegt, diese Lücke zu schließen.
Raven Baxter ist Molekularbiologin und Führungskraft im Bereich Wissenschaftskommunikation. Sie unterstützt Forschungseinrichtungen, Organisationen im Gesundheitswesen und wissenschaftsorientierte Unternehmen dabei, komplexe fachliche Inhalte so zu vermitteln, dass sie das Vertrauen der Zielgruppen gewinnen.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Raven Baxter zusammenarbeiten
- Sie verfügt über die Glaubwürdigkeit einer aktiven Wissenschaftlerin mit einem Doktortitel in Lernwissenschaften, was bedeutet, dass ihre Kommunikationsempfehlungen auf wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber beruhen, wie Menschen technische Inhalte tatsächlich aufnehmen – und nicht auf Marketinginstinkt.
- Sie moderierte über zwei Staffeln hinweg den Flaggschiff-Podcast „Science Will Win“ von Pfizer und verfügt somit über nachweisbare Erfahrung darin, Themen aus der Arzneimittelforschung und der Onkologie für ein breites Publikum in einem regulierten kommerziellen Umfeld verständlich zu machen.
- Ihr Gesamtwerk, darunter virale Hip-Hop-Wissenschaftsvideos und ihr TEDx-Vortrag „You Don’t Look Like a Scientist“, verschafft ihr einen außergewöhnlichen Zugang zu Gemeinschaften, die von der Wissenschaftskommunikation sonst kaum erreicht werden.
- Sie gründete „Fervae“, die erste Social-Media-Management-Plattform, die speziell für aktive Wissenschaftler entwickelt wurde. Damit positioniert sie sich nicht nur als Praktikerin, sondern auch als Gestalterin der Infrastruktur, die der Wissenschaftskommunikation bisher gefehlt hat.
- Ihre Auszeichnungen – „Forbes 30 Under 30“ im Bereich Wissenschaft, „Fortune 40 Under 40“ im Bereich Gesundheit sowie „Ebony Power 100“ – zeugen von einer Glaubwürdigkeit bei Zielgruppen aus Wissenschaft, Gesundheit und Kultur, wie sie nur wenige einzelne Redner für sich beanspruchen können.
Wichtige Stationen ihrer Biografie
- Gründerin und CEO von Fervae, einer Social-Media-Management-Plattform für Wissenschaftler, angekündigt auf dem Science Talk 2026.
- Präsidentin und Geschäftsführerin von „The Science Haven“, einer gemeinnützigen Organisation (501(c)(3)), die sich für mehr Chancengleichheit im MINT-Bereich einsetzt, unter anderem durch Programme wie „Stellar Dreams“, eine Partnerschaft zur astronomischen Bildung mit Celestron, CuriosityStream und der NASA.
- Moderatorin des Pfizer-Podcasts „Science Will Win“ (Staffeln 5 und 6) und Moderatorin der NASA-Konferenz für Forschung und Entwicklung an der Internationalen Raumstation; Schöpferin und Moderatorin von „The Science of Life with Dr. Raven Baxter“.
- Hält Keynotes und Vorträge im Rahmen renommierter Veranstaltungen, darunter die nationale Konferenz der National Science Teaching Association, die „Amplifying Voices Distinguished Lecture“ in Princeton, die „Kelly Lecture“ an der Virginia Tech zum Thema Wissenschaft und Falschinformationen sowie die Eröffnungsrede der California Science Education Conference.
- „Forbes 30 Under 30“ in der Kategorie Wissenschaft (2022), „Fortune 40 Under 40“ in der Kategorie Gesundheit (2020), „Ebony Power 100“ (2022), „AAUW Woman of Distinction“ (2022).
- Promotion in Lehrplanentwicklung, Didaktik und Lernwissenschaften an der University at Buffalo mit einer Dissertation über kulturell sensible Wissenschaftskommunikation.
Biografie
In der Wissenschaftskommunikation wird das Publikum meist noch immer als ein Problem betrachtet, das es zu bewältigen gilt: Es wird vereinfacht, herablassend behandelt oder über eine Pressemitteilung informiert. Das Ergebnis ist, dass technische Organisationen immer wieder überrascht sind, wie wenig von ihrer Arbeit außerhalb ihrer eigenen vier Wände verstanden wird. Raven Baxters Karriere basiert darauf, diese Lücke mit Methodik zu schließen – nicht allein mit Charisma.
Ausgebildet als Molekularbiologin am Buffalo State College und als Lernwissenschaftlerin an der University at Buffalo, promovierte sie mit einer Dissertation über kulturell angepasste Wissenschaftskommunikation und verankerte ihre Praxis in der Forschung darüber, wie fachliche Inhalte tatsächlich ankommen. Anschließend moderierte sie zwei Staffeln lang die Pfizer-Reihe „Science Will Win“ und brachte Themen wie Arzneimittelforschung und Onkologie einem Publikum näher, das ein reguliertes Pharmaunternehmen über herkömmliche Kanäle nicht erreichen konnte. Seitdem moderierte sie die „International Space Station Research and Development Conference“ der NASA und brachte das Thema wissenschaftlicher Fehlinformationen auf Bühnen wie die „Kelly Lecture“ der Virginia Tech und die „California Science Education Conference“, wo es nicht um Vereinfachung, sondern um Vertrauen geht.
Heute ist sie Gründerin und CEO von Fervae, einer speziell für aktive Wissenschaftler entwickelten Social-Media-Management-Plattform, die auf der „Science Talk 2026“ vorgestellt wurde. Neben Fervae leitet sie „The Science Haven“, eine gemeinnützige Organisation nach 501(c)(3), die sich für mehr Chancengleichheit im MINT-Bereich einsetzt, und ist als Direktorin für Entwicklung und Partnerschaften sowie Vorsitzende des Ethik-Konsortiums bei der Association of Science Communicators tätig.
Die Auszeichnungen spiegeln ihr doppeltes Engagement in Wissenschaft und Kultur wider: „Forbes 30 Under 30“ in der Kategorie Wissenschaft, „Fortune 40 Under 40“ im Bereich Gesundheit, die „Ebony Power 100“, der „AAUW Woman of Distinction Award“ und der „SUNY Chancellor’s Award for Student Excellence“. Ihr TEDx-Vortrag „You Don’t Look Like a Scientist“ ist ihre deutlichste Einzelaussage darüber, warum Repräsentation für die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft selbst von Bedeutung ist.
Wichtige Vortragsthemen
- Wissenschaftskommunikation und das Vertrauen der Öffentlichkeit in wissenschaftliche Erkenntnisse
- Identität und Zugehörigkeit in den MINT-Fächern
- Fehlinformationen und wissenschaftliche Glaubwürdigkeit
- Gesundheit und biomedizinische Kommunikation
- Kulturell angepasste Kommunikation und Bildung
- Aufbau einer Infrastruktur für Wissenschaftskommunikatoren
Ideal für
- Leiter der Bereiche Kommunikation, Public Affairs und Corporate Affairs in Pharma-, Biotech- und Gesundheitsunternehmen
- Chief Diversity Officers und CHROs in wissenschaftsorientierten und technischen Branchen
- Leitende Vertreter von Universitäten und Forschungseinrichtungen, die für Öffentlichkeitsarbeit und Öffentlichkeitspflege zuständig sind
- Stiftungen und gemeinnützige Organisationen, die in MINT-Bildung, Chancengleichheit und die Nachwuchspflege investieren
Lernziele für die Teilnehmer
- Ein klareres Verständnis dafür, warum technische und kulturelle Glaubwürdigkeit in ein und derselben Person vereint sein müssen, damit die Wissenschaft bei allen Zielgruppen Vertrauen genießt.
- Konkrete Beispiele dafür, wie aktive Wissenschaftler*innen und Wissenschaftskommunikator*innen digitale Plattformen nutzen, um Zielgruppen zu erreichen, die von traditionellen Öffentlichkeitsarbeiten bisher nicht erfasst wurden.
- Ein praktisches Verständnis dafür, wie kulturell sensible Wissenschaftskommunikation in der Praxis aussieht, abgeleitet aus ihrer eigenen Forschung und Feldarbeit.
- Eine ehrlichere Einschätzung darüber, wo die institutionelle Wissenschaftskommunikation Defizite aufweist und welche Infrastruktur bisher gefehlt hat.
Vorträge
Eine Arbeitsmethode, um die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft bei einem Publikum zu wahren, das von vornherein skeptisch ist – basierend auf ihren Forschungsergebnissen und Erfahrungen unter anderem bei der Kelly-Vorlesung an der Virginia Tech und der California Science Education Conference.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wie sich Fehlinformationen bei einem Laienpublikum verbreiten und wo Fachorganisationen Vertrauen verlieren, bevor sie es überhaupt bemerken.
- Was es tatsächlich erfordert, Glaubwürdigkeit zu erlangen, wenn ein Publikum skeptisch ist – über klarere Botschaften hinaus.
- Praktische Ansätze, um das Publikum in der Sprache und auf den Plattformen anzusprechen, die es bereits nutzt, ohne dabei die Fakten zu verwässern.
Ihr TEDx-Vortrag darüber, warum die Personen, die in der Wissenschaft sichtbar sind, Einfluss darauf haben, wer dieser vertraut, und wie Organisationen den Zugang zu MINT-Fächern erweitern, ohne dabei die Anforderungen zu senken.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum die Repräsentation in den MINT-Fächern eine Frage der Glaubwürdigkeit und der Arbeitskräfte ist und nicht nur eine Frage der Fairness.
- Welche Kosten entstehen für das Vertrauen der Öffentlichkeit, wenn die Menschen, die Wissenschaft vermitteln, nicht die Menschen widerspiegeln, die sie aufnehmen?
- Konkrete Maßnahmen, die Organisationen ergreifen können, um den Kreis derjenigen zu erweitern, die ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse an die Öffentlichkeit vermitteln.
Wie kulturelle Formate, denen das Publikum bereits vertraut – vom Geschichtenerzählen bis hin zu sozialen Medien –, fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse an Menschen vermitteln können, die durch herkömmliche Öffentlichkeitsarbeit niemals erreicht werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum kulturell angepasste Formate bei skeptischem Publikum besser funktionieren als Vereinfachungen.
- Wie kreative Formate fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse zu Themen wie COVID-19 und Impfstoffen vermittelt haben.
- Was Unternehmens- und Bildungsprogramme von diesem Ansatz für ihre eigenen Zielgruppen lernen können.
Evidenzbasierte Vermittlung für Patienten und die Öffentlichkeit, basierend auf der Ausrichtung der Pfizer-Initiative „Science Will Win“, bei der komplexe medizinische und wissenschaftliche Inhalte in eine Sprache übersetzt werden, auf deren Grundlage Menschen handeln können.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wo Gesundheits- und Wissenschaftskommunikation in der Regel bei Patienten und der Öffentlichkeit an Wirkung verliert – und warum.
- Wie man regulierte, technische Inhalte übersetzt, ohne sie zu stark zu vereinfachen oder zu viel zu versprechen.
- Was Kommunikations- und Public-Affairs-Teams kampagnen- und kanalübergreifend wiederverwenden können.
Was Wissenschaftler brauchen, um Gehör zu finden, und die Infrastruktur, über die das Fachgebiet bisher noch nie verfügte – Erkenntnisse aus dem Aufbau von Fervae.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum einzelne Wissenschaftler Schwierigkeiten haben, eine glaubwürdige öffentliche Präsenz aufzubauen, und was dabei fehlt.
- Die Instrumente und die Unterstützung, die es mehr Forschern ermöglichen würden, in großem Maßstab gut zu kommunizieren.
- Was Institutionen jetzt tun können, um Kommunikationskapazitäten aufzubauen, anstatt diese auszulagern.
Für Forscher und Kommunikationsfachleute, die eine öffentliche Plattform mit Integrität aufbauen möchten: Ein praktischer Leitfaden zum Aufbau einer Zielgruppe, die die Wissenschaft voranbringt.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie man eine authentische öffentliche Präsenz aufbaut, ohne die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit zu gefährden.
- Die Gewohnheiten und Grenzen, die dafür sorgen, dass eine wachsende Plattform auch während ihres Wachstums vertrauenswürdig bleibt.
- Wie Institutionen Forscher unterstützen können, die sich öffentlich äußern möchten.