Dominic Alldis
Die meisten Führungskräfteentwicklungsprogramme fördern zwar das Verständnis, führen jedoch nicht zu einer Verhaltensänderung. Nach Abschluss der Programme sind Führungskräfte zwar in der Lage, Begriffe wie „Ausrichtung“, „Vertrauen“ und „gemeinsame Entscheidungsfindung“ zu beschreiben – ohne jedoch erlebt zu haben, wie sich diese Dynamiken unter Druck tatsächlich anfühlen. Diese Lücke ist nicht konzeptioneller Natur, sondern erfahrungsbezogen, und es ist genau diese Lücke, für deren Schließung die meisten Organisationen keine strukturierten Ansätze haben.
Dominic Alldis, Jazzpianist, Orchesterdirigent und Gründer von Music & Management, thematisiert die Kluft zwischen dem Verständnis von Führung und ihrer praktischen Umsetzung. Dabei nutzt er die Live-Dynamik von Orchester und Jazzband, um Führungskräften eine direkte, hautnahe Erfahrung von Abstimmung, Vertrauen und kollektiver Entscheidungsfindung zu vermitteln.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Dominic Alldis zusammenarbeiten
- In seinen Workshops versetzt er Führungskräfte in ein Live-Orchester oder eine Jazzband, wodurch die Dynamik der Führung – Abstimmung, Vertrauen, Zuhören unter Druck – nicht nur konzeptionell beschrieben, sondern körperlich erlebbar wird. Kein anderes Führungsformat nutzt professionelle Live-Auftritte auf diese Weise als Arbeitsmedium.
- Der Rahmen „Klassik versus Jazz“ gibt Unternehmen ein präzises Vokabular für ein Problem an die Hand, das die meisten nur schwer benennen können: Wann man sich an die Partitur hält und wann man improvisiert – das Spannungsfeld zwischen Abstimmung und Autonomie, das jedes komplexe Team durchzieht.
- „The Orchestra Experience“ ist seit 2008 Teil des Senior Executive Program der Columbia Business School und wird vom Kravis-Professor für Wirtschaftswissenschaften des Programms unterstützt – was seinem Ansatz neben der Durchführung im Konferenzformat auch akademische Anerkennung verleiht.
- Als aktiver Berufsmusiker und seit 1991 als Dozent an der Royal Academy of Music bringt er aktuelle Erfahrungen aus erster Hand mit Hochleistungsensembles ein – und nicht etwa eine auf die Wirtschaft übertragene Rückschau auf seine Karriere.
- Sein Kundenstamm reicht von Microsoft, Google und der Deutschen Bank bis hin zu den Vereinten Nationen, wobei er im Bereich der Führungskräfteausbildung an der INSEAD, dem IMD Lausanne, der London Business School und der Columbia tätig ist – ein Beleg für das Vertrauen namhafter Institutionen aus verschiedenen Branchen und Bereichen.
Wichtige Stationen seiner Biografie
- Jazzpianist, Orchesterdirigent, Arrangeur und Sänger; seine berufliche Laufbahn begann 1982 in Paris und erstreckt sich international über Jazzclubs, Konzertsäle und Festivalbühnen
- Gründer und Leiter von „Music & Management“, das musikbasierte Führungskräfteentwicklungsprogramme für Unternehmen und Business Schools weltweit anbietet
- Seit 1991 Dozent an der Royal Academy of Music in London, wo er klassischen Pianisten und Opernsängern Jazzimprovisation unterrichtet; seit 2000 Ehrenmitglied; seit 2010 Steinway-Künstler
- „Music & Management“ bietet seit 2008 das „Orchestra Experience“-Programm im Rahmen des Senior Executive Program der Columbia Business School an; weitere Aktivitäten im Bereich der Führungskräftefortbildung umfassen INSEAD/CEDEP, das IMD in Lausanne und die London Business School
- Zu den Unternehmenskunden zählen Führungsteams von Microsoft, WPP, Google, eBay, der Deutschen Bank, LVMH, Barclays, Morgan Stanley, BCG, PwC, Mandarin Oriental und den Vereinten Nationen
- Autor von zwei bei der Hal Leonard Corporation erschienenen Büchern: „A Classical Approach to Jazz Piano Harmony“ und „A Classical Approach to Jazz Piano Improvisation“
- Gründer des Canzona Chamber Orchestra (2010), das klassisches Repertoire und Jazz-Crossover-Projekte aufführt
Biografie
Die Spannung zwischen Struktur und Spontaneität zieht sich durch jedes leistungsstarke Team. Ein Orchester spielt die Partitur präzise nach; eine Jazzband improvisiert auf der Grundlage gemeinsamer Normen. Dominic Alldis ist Jazzpianist, Dirigent und Gründer von Music & Management und hat mehr als zwei Jahrzehnte damit verbracht, diesen Kontrast in eine direkte Lernerfahrung für Führungskräfte umzusetzen. Die Frage, die er seinem Publikum aus der Wirtschaft stellt, ist konkret: Wann sollte ein Team der Partitur folgen, und wann sollte es improvisieren?
Sein Konzept basiert auf einer beruflichen Laufbahn, die beide Traditionen umfasst. Alldis studierte Komposition am Königlichen Konservatorium in Den Haag, spielte im Rahmen von Jazz-Residencies in Paris und London, dirigierte Orchester auf vier Kontinenten und unterrichtet seit 1991 klassische Pianisten und Opernsänger an der Royal Academy of Music in London (wo er den Titel eines Honorary Associate trägt) in Improvisation. Diese doppelte Expertise ist der Motor seiner Arbeit: nicht Musik als Illustration, sondern die musikalische Darbietung als Live-Labor für die Dynamiken, die Organisationen tatsächlich entwickeln müssen.
Music & Management hat die „Orchestra Experience“ seit 2008 in das Senior Executive Program der Columbia Business School integriert – empfohlen von Paul Ingram, Kravis-Professor für Wirtschaft. Zu den Unternehmenskunden zählen Führungsteams bei Microsoft, WPP, Google, der Deutschen Bank, LVMH und den Vereinten Nationen. Seine Tätigkeit im Bereich der Führungskräfteausbildung erstreckt sich auf INSEAD, IMD Lausanne und die London Business School. In Erfahrungsberichten von Personalvorständen, geschäftsführenden Partnern und CEOs werden die Sitzungen durchweg als die eindrücklichste Führungserfahrung bezeichnet, die ihre Organisationen je hervorgebracht haben.
Seine Bücher – „A Classical Approach to Jazz Piano Harmony“ und „A Classical Approach to Jazz Piano Improvisation“, beide erschienen bei der Hal Leonard Corporation – spiegeln denselben brückenbildenden Ansatz wider: rigoroses musikalisches Denken, das Praktikern aus anderen Traditionen zugänglich gemacht wird.
Wichtige Vortragsthemen
- Führung durch musikalische Darbietung
- Klassische und Jazz-Modelle der organisatorischen Ausrichtung
- Zusammenarbeit und kollektive Entscheidungsfindung
- Zuhören als Führungskompetenz
- Kreativität und Improvisation in Organisationen
- Veränderung und Anpassungsfähigkeit in komplexen Umgebungen
- Teamdynamik und Vertrauen in der Organisation
Ideal für
- Führungsteams auf strategischen Offsite-Veranstaltungen, Führungsgipfeln und Programmen zur kulturellen Transformation
- CHROs und L&D-Leiter, die erlebnisorientierte Führungskräfteentwicklung auf Führungsebene konzipieren
- Business Schools und Weiterbildungsprogramme für Führungskräfte, die nach immersiven, unkonventionellen Lernformaten suchen
- CEOs und Vorstände, die ein wirkungsvolles, einprägsames Format suchen, das Musik, Führung und Unternehmensleistung miteinander verbindet
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Eine direkte, erfahrungsbasierte Auseinandersetzung damit, wie Abstimmung, Vertrauen und kollektive Entscheidungsfindung in Echtzeit funktionieren – nicht als Konzepte, sondern als spürbare Dynamik
- Ein Arbeitsvokabular für den Spannungsbogen zwischen strukturierter Koordination und kreativer Autonomie in Teams
- Ein gesteigertes Bewusstsein für das Zuhören als operative Führungspraxis und nicht nur als Kommunikationsfähigkeit
- Eine neue Perspektive darauf, wie man mit Veränderungen und Improvisation umgeht, ohne dabei die kohärente Ausrichtung aus den Augen zu verlieren
- Persönliche Beobachtungen zum eigenen Führungsverhalten, die durch die musikalische Erfahrung angeregt werden und nicht durch Anweisungen vermittelt werden
Vorträge
Ein Dirigent und Jazzmusiker nutzt Live-Auftritte von Orchester und Jazzband, um direkte Parallelen zwischen musikalischer Dynamik und den Realitäten der Führungsarbeit in Organisationen zu ziehen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie Orchesterleitung und Jazzimprovisation unterschiedliche, sich jedoch ergänzende Modelle für die Teamleistung darstellen
- Die Beziehung zwischen Präzision, Vertrauen und Anpassungsfähigkeit in Hochleistungsensembles
- Praktische Führungsprinzipien, die auf dem strukturellen Kontrast zwischen komponierter und improvisierter Darbietung basieren
Die Teilnehmer sitzen inmitten eines Live-Orchesters, erleben eine Aufführung und nehmen an einer moderierten Diskussion über Führung, Zusammenarbeit, Zuhören und Vertrauen teil.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Erfahrung mit Führung aus erster Hand innerhalb eines hochkarätigen Ensembles – nicht als Beobachter, sondern als Teilnehmer
- Wie individueller Beitrag und kollektive Ausrichtung nebeneinander bestehen – und was dieses Verhältnis stört
- Warum Zuhören und Vertrauen als operative Kompetenzen fungieren und nicht nur als zwischenmenschliche
Eine Live-Jazzband beleuchtet Improvisation, Kreativität, Anpassungsfähigkeit und Risikobereitschaft als Modelle für das Handeln in schnelllebigen, unsicheren Umgebungen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Improvisation als strukturierter Umgang mit Unsicherheit – nicht als Fehlen einer Richtung, sondern als eine andere Beziehung dazu
- Wie Kreativität unter Druck in leistungsstarken Jazzensembles gesteuert und aufrechterhalten wird
- Die Beziehung zwischen Risiko, Veränderung und einer kohärenten Ausrichtung in dynamischen Organisationen
Ein Streichquartett-Auftritt verdeutlicht die Präzision, Disziplin und gegenseitige Abhängigkeit, die für eine beständige Teamleistung auf hohem Niveau erforderlich sind.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie Präzision und Vertrauen zusammenwirken, anstatt im Widerspruch zueinander zu stehen
- Die Rolle der individuellen Disziplin bei der Erzielung kollektiver Ergebnisse
- Beständigkeit und Standards als Führungsaufgaben statt als individuelle Eigenschaften
Ein Vergleich zwischen klassischen und Jazz-Ansätzen untersucht, wie Organisationen strategische Ausrichtung und kreative Unabhängigkeit miteinander in Einklang bringen können – anstatt sie als Gegensätze zu betrachten.
Wichtige Erkenntnisse:
- Der strukturelle Unterschied zwischen Ausrichtung und Uniformität in der Teamleistung
- Wie Autonomie und Anleitung innerhalb desselben Teams produktiv nebeneinander bestehen können
- Ein praktisches Rahmenkonzept zur Integration von Disziplin und kreativem Spielraum in verschiedenen Bereichen einer Organisation
Ein bekanntes klassisches Werk wird von einer kulturell vielfältigen Gruppe von Musikern neu interpretiert, wobei der Prozess der Neuinterpretation genutzt wird, um Wandel, Zusammenarbeit über Unterschiede hinweg und die Möglichkeiten innerhalb etablierter Systeme zu erforschen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie Transformation durch Neuinterpretation statt durch Ersetzung funktioniert
- Die Rolle unterschiedlicher Perspektiven dabei, aus etwas Vertrautem etwas Neues zu schaffen
- Wie sich Veränderung aus der Perspektive eines leistungsstarken, interkulturellen Teams anfühlt und darstellt
Eine partizipative Teamaktivität, bei der mithilfe von Percussion-Instrumenten die Dynamik des Erlernens von Fähigkeiten, der Koordination, der Abstimmung und des gemeinsamen Timings verdeutlicht wird.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Direkte Erfahrung mit Teamarbeit unter ungewohnten Bedingungen und unter Zeitdruck
- Bewusstsein für die Dynamik von Verhandlung und Koordination innerhalb einer Gruppe, die auf ein gemeinsames Ergebnis hinarbeitet
- Reflexion darüber, wie neue Fähigkeiten auf Teamebene erworben und integriert werden
Eine Teambuilding-Aktivität mit Percussion-Instrumenten, bei der der Erwerb neuer Fähigkeiten, Teamarbeit, Verhandlungsgeschick, Kreativität und Zeitmanagement im Vordergrund stehen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Praktische Erfahrung mit Teamarbeit in der Praxis
- Bewusstsein für Verhandlung und Koordination innerhalb von Gruppen
- Verständnis für die Entwicklung von Fähigkeiten und das Zeitmanagement bei gemeinschaftlichen Aufgaben