Rachel Treece
Von Führungskräften der obersten Ebene wird erwartet, dass sie mit einer Belegschaft, die erschöpft, skeptisch und nicht bereit ist, sich einem „Command-and-Control“-Ansatz zu unterwerfen, noch bessere Ergebnisse erzielen. Der erste Impuls ist, noch mehr Druck auszuüben. Die Erfahrungen zeigen jedoch, dass das Gegenteil funktioniert: Führungskräfte, die als Coaches agieren, erschließen Leistungspotenziale, die autoritäre Führungskräfte nicht erreichen können – doch nur wenige Führungskräfte wurden darin geschult, wie man dies tatsächlich umsetzt.
Rachel Treece ist Executive Coach, Psychologin und Geschäftsführerin des Henka Institute. Sie unterstützt Führungskräfte der obersten Ebene dabei, ihre Organisationen durch Coaching statt durch Kontrolle zu führen.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Rachel Treece zusammenarbeiten
- Eine von einer Coachin verfasste Führungsarbeit, die auf veröffentlichten Arbeiten basiert und nicht auf Plattformrhetorik: In ihrem Buch „The Henka Effect“ legt sie dar, wie Coaching das Verhaltensmuster von Führungskräften verändert, und führt dabei namentlich genannte Fallstudien aus der Finanzdienstleistungsbranche an.
- Glaubwürdigkeit in der Finanzdienstleistungsbranche. Das Henka Institute berichtet von der Zusammenarbeit mit einem Großteil der größten Fondsmanager und Investmentbanken, und ihr Podcast „Flex and the City“ richtet sich direkt an Führungskräfte aus der Finanzdienstleistungsbranche.
- ICF-akkreditierte Coaching-Zertifizierungen (PCC, CPCC) und ein psychologischer Hintergrund – das bedeutet, dass die Inhalte auf praxiserprobten Methoden basieren und nicht auf Meinungen.
- Ein multinationales und mehrsprachiges Angebot in 35 Ländern, das sich besonders für Vorstände und Führungskräfte eignet, die in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum tätig sind.
- Eine direkte, klischeefreie Herangehensweise an Inklusion und Unternehmenskultur, die Auftraggeber vor einem gemischten Führungskräftepublikum präsentieren können, ohne dass dies als „DEI-Theater“ wirkt.
Wichtige Stationen der Biografie
- CEO des Henka Institute und von fts global, einem in 35 Ländern tätigen Unternehmen für Führungskräfteentwicklung.
- Autor von „The Henka Effect: How Coaching is Transforming Leadership and Organisations“ (2022).
- Moderator des Podcasts „Flex and the City – Great leadership in financial services“.
- ICF-zertifizierter Executive Coach (PCC, CPCC) und Fellow des Chartered Institute of Marketing.
- Referentin beim ALFI Leadership Seminar, dem führenden Branchenforum für den luxemburgischen Fonds- und Vermögensverwaltungssektor.
- Mitbegründerin von „Dress for Success Luxembourg“.
Biografie
Die meisten Führungskräfte wissen, dass mehr Druck nicht mehr zu den Ergebnissen führt, die früher damit erzielt wurden. Die Belegschaften sind durch wiederholte Veränderungen erschöpft, stehen Slogans skeptisch gegenüber und distanzieren sich schnell von Führungskräften, die auf Kontrolle setzen. Die schwierigere Frage ist, was Führungskräfte stattdessen tun sollten und wie sich dieses Verhalten in großem Maßstab entwickeln lässt.
Rachel Treece antwortet darauf mit „Coaching“. Nicht Coaching als Zusatzleistung zur Personalentwicklung, sondern Coaching als Arbeitsweise der obersten Führungsebene selbst. In ihrem Buch „The Henka Effect“ untermauert sie diese These mit Fallbeispielen aus ihrer Tätigkeit in der Finanzdienstleistungsbranche, wo sie einen Großteil ihrer Karriere damit verbracht hat, Führungsteams von FTSE- und Fortune-100-Unternehmen zu beraten.
Diese Arbeit wird über das Henka Institute abgewickelt, das in Luxemburg ansässige Unternehmen, das sie leitet. Das Institut ist in 35 Ländern tätig und zählt zu seinen Kunden einen Großteil der größten Fondsverwalter und Investmentbanken. Ihre Qualifikationen stehen im Einklang mit ihrer Praxis: PCC- und CPCC-Coaching-Zertifizierungen, ein Hintergrund in Psychologie sowie die Mitgliedschaft im Chartered Institute of Marketing.
Für Organisationen, die sich in einer Umstrukturierung, Integration oder einem kulturellen Neuanfang befinden, ist der Wert ihrer Arbeit von besonderer Bedeutung. Sie gibt Führungskräften ein praxistaugliches Verhaltens-Toolkit an die Hand, das den Hang zur Anweisung durch Neugier, Eigenverantwortung und Rechenschaftspflicht ersetzt, anstatt von ihnen zu verlangen, ihren Führungsstil zu mildern und auf das Beste zu hoffen.
Wichtige Vortragsthemen
- Coaching als Führungsmodell
- Führung im Finanzdienstleistungssektor
- Inklusive und wertebasierte Führung
- Wandel und Transformation in regulierten Branchen
- Kommunikation und Führungspräsenz
- Unternehmenskultur und Vertrauen
- Nachhaltige Leistung und Führungskraft
Ideal für
- CEOs, CHROs und Leiter der Führungskräfteentwicklung bei Banken, Vermögensverwaltern und anderen regulierten Finanzinstituten.
- Vorstände und Führungsgremien, die Umstrukturierungen, die Integration von Fusionen und Übernahmen oder einen kulturellen Neuanfang bewältigen.
- Führungskräfte in leitenden Positionen, die dazu aufgefordert sind, Veränderungsprozesse zu leiten, ohne ihre Teams oder sich selbst zu überlasten.
Lernziele
- Eine klare Unterscheidung zwischen Coaching als Entwicklungsmaßnahme und Coaching als Verhaltensweise der obersten Führungsebene, wobei Letzteres als Hebel für nachhaltige Leistung dargestellt wird.
- Konkrete Verhaltensmaßnahmen, mit denen Führungskräfte in echten Gesprächen mit ihren Teams ihre automatischen, direktiven Verhaltensmuster ersetzen können.
- Ein funktionsfähiges Modell zum Aufbau von Vertrauen und Eigenverantwortung in Teams, die wiederholt Veränderungen durchlaufen haben.
- Eine ehrliche Einschätzung darüber, wie inklusive Führung in der Praxis in kommerziellen Organisationen aussieht – jenseits bloßer Lippenbekenntnisse.
Vorträge
Ein Grundsatzvortrag, in dem dargelegt wird, dass die nächste Stufe der Führungsleistung auf menschlichen Fähigkeiten beruht und nicht auf strengeren Prozessen.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Warum direktive Führung in wissensbasierten und regulierten Branchen immer weniger Wirkung zeigt.
- Die Verhaltensunterschiede, die coachende Führungskräfte von befehlsorientierten Führungskräften unterscheiden.
- Wie sich eine von Herz und Gefühl geleitete Führung nicht nur in Kulturkennzahlen, sondern auch in wirtschaftlichen Ergebnissen niederschlägt.
Ein Vortrag über Coaching als Arbeitsweise der obersten Führungsebene und darüber, wie es die tägliche Arbeit von Führungskräften verändert.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Argumente für Coaching als Führungsverhalten und nicht als separate Entwicklungsfunktion.
- Wie Führungskräfte Eigeninitiative und Eigenverantwortung in ihren Teams fördern können, ohne dabei an Tempo zu verlieren.
- Praktische Anhaltspunkte, anhand derer sich Coaching-Gespräche von belehrenden Gesprächen unterscheiden lassen.