Vicky Pryce

Langfristige Strategien hängen zunehmend von wirtschaftlichen und politischen Annahmen ab, die sich ständig ändern. Die meisten Organisationen haben zwar Zugang zu Prognosen, doch nur wenige verfügen über die analytischen Fähigkeiten, um zu erkennen, was eine bestimmte politische Ausrichtung tatsächlich für ihre Branche, ihre Kostenbasis oder ihre Wettbewerbsposition bedeutet. Die Kluft zwischen makroökonomischen Daten und umsetzbaren strategischen Erkenntnissen ist der Punkt, an dem die Planung ins Stocken gerät.

Wenn wirtschaftliche und politische Unsicherheiten die strategische Planung erschweren, unterstützt Vicky Pryce, ehemalige Co-Leiterin des Wirtschaftsdienstes der britischen Regierung und Chefökonomin am Centre for Economics and Business Research, Führungskräfte dabei, makroökonomische Rahmenbedingungen und regulatorische Vorgaben in Entscheidungen umzusetzen, die sie vor dem Vorstand verteidigen können.

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Warum Unternehmen mit Vicky Pryce zusammenarbeiten

  • Sie war auf beiden Seiten der Kluft zwischen Politik und Wirtschaft tätig: als hochrangige Regierungsbeamtin, verantwortlich für die britische Produktivitätsstrategie beim Government Economic Service, sowie als Chefökonomin und strategische Beraterin bei KPMG und FTI Consulting. Diese Kombination ist selten und von außen nur schwer nachzuahmen.
  • Ihr Buch „Women vs Capitalism“ (Hurst, 2019) liefert eine spezifisch wirtschaftliche (und keine soziale) Argumentation dafür, dass Geschlechterungleichheit ein strukturelles Marktversagen mit direkten Folgen für Produktivität und Wachstum darstellt. Es definiert Inklusion neu als strategisches Leistungsproblem, gestützt auf empirische Belege statt auf Fürsprache.
  • Ihre derzeitige Position beim CEBR bedeutet, dass ihre Wirtschaftsanalysen auf aktuellen Prognosen und Modellen basieren – und nicht auf rückblickenden Kommentaren oder akademischen Abstraktionen.
  • Sie war Mitbegründerin von GoodCorporation, einer Beratungsfirma für soziale Unternehmensverantwortung und Geschäftsethik, was ihr eine seltene Kombination aus makroökonomischer Glaubwürdigkeit und angewandten Einblicken in die Unternehmensführung verschafft.
  • Als erste Frau, die als Chefökonomin im heutigen Ministerium für Wirtschaft tätig war, bringt sie direkte Erfahrung damit mit, wo typischerweise die Kluft zwischen politischer Absicht und wirtschaftlichen Auswirkungen entsteht: eine Perspektive, die dadurch geprägt ist, dass sie bei der Ausarbeitung der Politik mit am Tisch saß.

Biografische Höhepunkte

  • Chefökonomin und Vorstandsmitglied, Centre for Economics and Business Research (CEBR)
  • Ehemalige Co-Leiterin des Wirtschaftsdienstes der britischen Regierung und Generaldirektorin für Wirtschaft im Ministerium für Wirtschaft, Innovation und Kompetenzen
  • Erste Frau, die zur Chefökonomin im Ministerium für Handel und Industrie ernannt wurde (2002)
  • Ehemalige Partnerin und Chefökonomin bei KPMG; Senior Managing Director bei FTI Consulting; frühere Positionen bei Williams & Glyn's Bank (RBS) und Exxon Europe
  • Autorin von sieben Büchern, darunter „Women vs Capitalism“ (Hurst Publishers, 2019) und „How to be a Successful Economist“ (Oxford University Press, 2022)
  • Gastprofessorin an der Birmingham City University und am King’s College London; Fellow der UK Academy for Social Sciences; Companion der British Academy of Management
  • Mitbegründerin von GoodCorporation (Beratung zu sozialer Unternehmensverantwortung und Wirtschaftsethik)
  • Senior-Mitglied des Wirtschaftsbeirats der British Chambers of Commerce; Mitglied des Beirats von OMFIF (Thinktank für Zentralbanken)

Biografie

Die Produktivität Großbritanniens ist seit drei Jahrzehnten das zentrale Rätsel der britischen Wirtschaftspolitik. Vicky Pryce arbeitete daran von innen heraus, zunächst als erste weibliche Chefökonomin im heutigen Ministerium für Wirtschaft, dann als Co-Leiterin des Government Economic Service, wo sie von 2007 bis 2010 die Wirtschaftsanalysen und Faktenbasis in ganz Whitehall beaufsichtigte.

Diese Insiderperspektive prägt, wie sie die politische Landschaft heute einschätzt. Bei KPMG, wo sie als Partnerin und Chefökonomin tätig war, sowie bei FTI Consulting als Senior Managing Director übersetzte sie Regierungsabsichten in wirtschaftliche Implikationen und half großen Organisationen zu verstehen, was regulatorische und fiskalische Veränderungen für ihre strategische Position bedeuteten. Ihre derzeitige Rolle als Chefökonomin und Vorstandsmitglied am Centre for Economics and Business Research (CEBR) hält diese analytische Arbeit am Leben, fundiert auf fortlaufender Wirtschaftsmodellierung und -prognose.

Ihr Buch „Women vs Capitalism“ (Hurst, 2019) vertritt eine These, die sie von den meisten Wirtschaftskommentatoren unterscheidet: Geschlechterungleichheit ist kein soziales Problem, das der Markt irgendwann von selbst beheben wird, sondern ein strukturelles Marktversagen mit direkten Folgen für Produktivität und Wachstum. Die Argumentation ist wirtschaftlich fundiert und belegbar. „Greekonomics“ (Biteback, 2012), das für den Spear’s Best Business Book Award nominiert war, wandte dieselbe forensische Klarheit auf die Eurokrise an und führte dazu, dass sie als Sachverständige vor dem parteiübergreifenden Unterausschuss für Wirtschafts- und Finanzangelegenheiten des House of Lords auftrat.

Pryce war außerdem Mitbegründerin von GoodCorporation, das Organisationen in Fragen der sozialen Verantwortung von Unternehmen und der Unternehmensethik berät. Sie ist Gastprofessorin an der Birmingham City University und am King’s College London, Fellow der UK Academy for Social Sciences und Senior Member des Wirtschaftsbeirats der British Chambers of Commerce.

Wichtige Vortragsthemen

  • Wirtschaftsaussichten für Großbritannien und weltweit
  • Wirtschaftspolitik, fiskalische Strategie und Regierungsreformen
  • Produktivität, Wettbewerbsfähigkeit und langfristiges Wachstum
  • Politische und regulatorische Risiken für Unternehmen
  • Geschlechterökonomie und Arbeitsmarktpolitik
  • Unternehmensethik und verantwortungsvolle Geschäftspraktiken
  • Verarbeitendes Gewerbe, Industriepolitik und wirtschaftliche Neuausrichtung

Ideal für

  • Finanzvorstände, Strategieleiter und Vorstandsmitglieder, die sich mit politikbedingten wirtschaftlichen Risiken auseinandersetzen
  • Finanzdienstleister, professionelle Dienstleister und Organisationen im Bereich Public Affairs, die unabhängige wirtschaftliche Analysen benötigen
  • Führungskräfte im Personal- und Talentmanagement, die nach fundierten wirtschaftlichen Argumenten für die Gleichstellung der Geschlechter suchen
  • Konferenzen für Führungskräfte mit Bezug zur britischen oder europäischen Wirtschaftspolitik

Ergebnisse für die Zielgruppe

  • Ein Rahmenkonzept zur Unterscheidung zwischen kurzfristigen wirtschaftlichen Schwankungen und strukturellen politischen Veränderungen, die eine strategische Reaktion erfordern
  • Ein klareres Verständnis dafür, wie sich die anhaltende Produktivitätsherausforderung Großbritanniens auf ihre Branche auswirkt und welche politischen Instrumente tatsächlich zum Einsatz kommen
  • Ein wirtschaftliches – nicht ideologisches – Argument dafür, warum Geschlechtergleichstellung eine Frage der Unternehmensleistung ist, gestützt auf Analysen von Marktversagen und Daten aus dem Arbeitsmarkt
  • Ein schärferes Verständnis des regulatorischen und fiskalischen Umfelds, das ihren Planungshorizont prägt
  • Eine praktische Grundlage für die Szenarioplanung unter Bedingungen nationaler und internationaler wirtschaftlicher Unsicherheit

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