Chloe Colliver
Vorstände betrachten die Informationsintegrität mittlerweile als operatives Risiko und nicht mehr als Kommunikationsproblem. Koordinierte Manipulationen, feindselige Narrative und Druck seitens der Aufsichtsbehörden treten in derselben Woche auf, und den meisten Führungsteams fehlt eine gemeinsame Sprache, um damit umzugehen. Die Kluft besteht zwischen der Sicherheitsabteilung, die die Signale erkennt, und den Führungskräften, die darauf reagieren müssen.
Chloe Colliver hilft Führungskräften, Regulierungsbehörden und Plattformen dabei, zu verstehen, wie Online-Manipulation funktioniert, wer dahintersteckt und wie glaubwürdige Maßnahmen aussehen. Dabei stützt sie sich auf ihre Erfahrung in leitenden Forschungspositionen am Institute for Strategic Dialogue und bei der britischen Regulierungsbehörde Ofcom.
Full Profile
Warum Organisationen mit Chloe Colliver zusammenarbeiten
- Sie hat bei den Wahlen in Deutschland, zum Europäischen Parlament, im Vereinigten Königreich, in Schweden und in den USA Live-Überwachungsmaßnahmen geleitet, was bedeutet, dass sie aus operativer Erfahrung – und nicht nur aus der Theorie – über Wahlbeeinflussung und koordiniertes unauthentisches Verhalten sprechen kann.
- Sie hat beide Seiten kennengelernt: als leitende Ermittlerin bei ISD, wo sie Taktiken benannte, die gegen Plattformen eingesetzt wurden, und in leitender Position im Bereich Online-Sicherheitspolitik bei Ofcom, wo sie mitgestaltete, wie die britischen Vorschriften tatsächlich durchgesetzt werden.
- Ihre Aussagen vor dem britischen Innenausschuss, dem Internationalen Großausschuss für Desinformation sowie vor den Regierungen Schwedens, Kanadas, Frankreichs, Deutschlands und Neuseelands geben Vorständen einen direkten Einblick in die Denkweise der Gesetzgeber hinsichtlich der Regulierung der Tech-Branche.
- Sie ist Mitautorin der ISD-Berichte, die das methodische Vokabular für diesen Bereich festgelegt haben, darunter „Hoodwinked“, „Spin Cycle“ und „Click Here For Outrage“, auf die Journalisten, Regulierungsbehörden und die Politikteams der Plattformen Bezug nehmen.
- Sie ist vor der Kamera sehr souverän und tritt regelmäßig bei CNN, BBC Newsnight, Sky News und Channel 4 auf, was sich in einem Vortragstil niederschlägt, der sowohl für ein gemischtes Publikum aus Führungskräften als auch aus technischen Fachleuten geeignet ist.
Wichtige Stationen ihrer Laufbahn
- Leiterin der Abteilung für digitale Forschung und Politik am Institute for Strategic Dialogue, wo sie ein globales Team von Analysten zu den Themen Desinformation und Online-Extremismus leitete.
- Derzeit in leitender Position im Bereich Online-Sicherheitspolitik bei Ofcom, der britischen Kommunikationsaufsichtsbehörde, tätig, wo sie die Faktengrundlage für den „Online Safety Act“ erarbeitet.
- Mitautorin von ISD-Berichten, darunter „Hoodwinked“, „Spin Cycle“, „The 101 of Disinformation Detection“ und „Click Here For Outrage“.
- Sachverständiger vor dem britischen Innenausschuss und dem Internationalen Großausschuss für Desinformation sowie vor den Regierungen Schwedens, Neuseelands, Kanadas, Frankreichs und Deutschlands.
- Mitwirkender beim Global Internet Forum to Counter Terrorism an der Seite von Facebook, Microsoft, Twitter und Google.
- BA in Geschichte, Clare College, Cambridge; MA in Geschichte, Yale, als Mellon-Stipendiat.
Biografie
Koordinierte Manipulation im Internet ist für Kommunikationsteams längst kein Randthema mehr. Es handelt sich um ein operatives Risiko, das Wahlen, die öffentliche Gesundheit, die Markensicherheit und regulatorische Risiken gleichermaßen betrifft. Der Bereich, der sich ernsthaft damit befasst, ist klein, und Chloe Colliver stand in den letzten zehn Jahren meist im Zentrum dieses Geschehens.
Am Institute for Strategic Dialogue leitete sie ein globales Team, das Desinformation, Hassrede und extremistische Inhalte auf den wichtigsten Plattformen kartierte. Ihr Team führte während der Wahlzyklen in Deutschland, zum Europäischen Parlament, in Großbritannien, Schweden und den USA Live-Analysen durch und war Mitautorin der Forschungsberichte, die die Art und Weise geprägt haben, wie Journalisten, Regulierungsbehörden und Mitarbeiter der Plattformrichtlinien heute über koordiniertes unechtes Verhalten sprechen, darunter „Hoodwinked“, „Spin Cycle“ und „Click Here For Outrage“.
Sie hat vor dem britischen Innenausschuss und dem Internationalen Großausschuss für Desinformation als Sachverständige ausgesagt und die Regierungen Schwedens, Neuseelands, Kanadas, Frankreichs und Deutschlands in Fragen der Regulierung der Tech-Branche beraten. Außerdem wirkte sie am Global Internet Forum to Counter Terrorism mit, einem plattformübergreifenden Gremium, dem unter anderem Facebook, Microsoft, Twitter und Google angehören.
Derzeit bekleidet sie eine leitende Position im Bereich Online-Sicherheit bei Ofcom, der britischen Regulierungsbehörde für Kommunikation, wo sie die Arbeit an der Faktengrundlage für das Online-Sicherheitsgesetz leitet. Dieser Wechsel von der Ermittlerin auf Plattformebene zur politischen Leiterin auf Regulierungsseite macht sie zu einer seltenen Erscheinung auf der Bühne: Sie hat die Taktiken benannt, die Maßnahmen getestet und sitzt nun in der Behörde, die die Regeln verfasst.
Wichtige Vortragsthemen
- Desinformation und Informationsintegrität
- Regulierung der Online-Sicherheit und der „Online Safety Act“
- Wahlbeeinflussung und koordiniertes unechtes Verhalten
- Plattform-Governance und Inhaltsmoderation
- Digitalpolitik und Regulierung der Technologiebranche
- Extremismus und Online-Radikalisierung
- Krisenkommunikation in einem von Manipulationen geprägten Informationsumfeld
Ideal für
- Vorstände, CEOs und Kommunikationsleiter, die sich auf regulatorische, reputationsbezogene oder wahlbedingte Informationsrisiken vorbereiten.
- Risikobeauftragte, Leiter der Rechtsabteilung sowie Leiter der Bereiche Vertrauen und Sicherheit, die sich mit dem Online Safety Act und der allgemeinen Regulierung von Plattformen auseinandersetzen.
- Teams aus den Bereichen Politik, Public Affairs und Regierungsbeziehungen, die verfolgen, wie Gesetzgeber im Vereinigten Königreich, in der EU und in den G7-Staaten in Bezug auf Desinformation und Online-Schäden vorgehen.
- Sicherheits-, Intelligence- und Bedrohungsteams, die Signale auf Plattformebene in die unternehmensweite Risikoberichterstattung integrieren.
Ergebnisse für die Teilnehmer
- Ein klareres Bild davon, wie koordinierte Desinformation tatsächlich aufgebaut, verbreitet und monetarisiert wird, mit konkreten Beispielen aus den jüngsten Wahlzyklen.
- Eine fundierte Einschätzung darüber, in welche Richtung sich die Online-Sicherheitsregulierung im Vereinigten Königreich und in der EU entwickelt und welche Anforderungen sie an Plattformen, Werbetreibende und große Arbeitgeber stellen wird.
- Ein praktisches Vokabular für die Diskussion über Informationsintegrität auf Vorstandsebene, um echte Risiken von Störsignalen zu unterscheiden.
- Ein Gespür dafür, welche Maßnahmen bereits erprobt wurden und welche noch nicht – basierend auf ISD-Forschung und den Erkenntnissen der Regulierungsbehörden.