Abigail Posner
Jedes Unternehmen kann mittlerweile dieselben KI-Tools nutzen, sodass sich die Arbeit zunehmend ähnelt. Führungskräfte beginnen nun, eine andere Frage zu stellen: Was können ihre Mitarbeiter leisten, was ein Algorithmus nicht kann? Die meisten Unternehmen haben darauf bisher keine konkretere Antwort gegeben als bloße Schlagworte.
Abigail Posner unterstützt Führungskräfte dabei, die menschliche Kreativität zu wecken, die kein Algorithmus ersetzen kann.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Abigail Posner zusammenarbeiten
- Sie verfügt über eine seltene Kombination aus Qualifikationen in Kulturanthropologie (Harvard, magna cum laude), kreativer Strategie (Publicis New York, DDB New York) und leitender Position im Technologiebereich (13 Jahre bei Google). Nur wenige Referenten können aus der Perspektive aller drei Bereiche über KI und menschliche Kreativität sprechen.
- War bei Google Wegbereiterin von „Humanizing Digital“, einem anthropologisch ausgerichteten Forschungsprogramm, das die emotionale Beziehung zwischen Menschen und Technologie untersucht. Ihre Konzepte basieren auf eigener Feldforschung, die sie bei Google durchgeführt hat.
- Leitete die KI-Integration und ein Programm zur kulturellen Transformation für über 4.000 Vertriebsmitarbeiter bei Google. Spricht aus direkter Erfahrung darüber, was in einem der KI-versiertesten Unternehmen der Welt funktioniert und was nicht.
- Sie stellt konkrete Methoden vor – das „Expansiveness Edge“-Konzept und den „Human Code“-Ansatz –, die Teams sofort auf spezifische geschäftliche Probleme anwenden können.
Wichtige Stationen ihrer Laufbahn
- Ehemalige Leiterin von „U.S. Creative Works“ bei Google; dreizehn Jahre im Unternehmen
- Pionier von „Humanizing Digital“, Googles anthropologisch geprägter Thought-Leadership-Reihe über die emotionale Beziehung zwischen Menschen und Technologie
- Gründer der Human Code Company; Moderator des „Human Code“-Podcasts
- Absolvent der Harvard University in Sozialanthropologie mit der Auszeichnung „Magna cum laude“
- Autorin für „The Economist“, „The New York Times“, „Business Insider“, CNBC, „Forbes“ und „Fast Company“; regelmäßige Kolumnistin für „The Drum“
- Preisträger des „United Nations Media Impact Award“
Biografie
Google hat mehr als ein Jahrzehnt damit verbracht, die emotionale Logik dahinter zu verstehen, warum Menschen sich mit digitalen Inhalten beschäftigen. Aus diesen Bemühungen entstand das Forschungsprogramm „Humanizing Digital“, eine anthropologisch ausgerichtete Reihe, die Abigail Posner während ihrer Zeit im Unternehmen ins Leben gerufen hat.
Der Weg dorthin war ungewöhnlich. Posner ist Absolventin der Sozialanthropologie an der Harvard University mit der Auszeichnung „magna cum laude“ und war jahrelang im Bereich Markenstrategie bei Publicis New York und DDB New York tätig. Als Director of U.S. Creative Works bei Google leitete sie die Kreativstrategie für die weltweit größten Werbekunden von YouTube und führte ein Programm zur kulturellen Transformation für über 4.000 Vertriebsmitarbeiter durch.
Posner leitet nun die Human Code Company, die Beratungsfirma, die sie nach ihrem Ausscheiden bei Google gegründet hat. Ihre Rahmenkonzepte „Expansiveness Edge“ und „Human Code“ befassen sich mit der Frage, die sich jede Führungskraft stellt: Was leisten meine Mitarbeiter als Einzigartiges, wenn alle Wettbewerber über dieselben KI-Tools verfügen? Beide Rahmenkonzepte basieren auf jahrelanger anthropologischer Feldforschung, die innerhalb von Google durchgeführt wurde.
Ihre Artikel erscheinen in „The Economist“, „The New York Times“, „Business Insider“, „CNBC“, „Forbes“ und „Fast Company“; sie ist regelmäßige Kolumnistin bei „The Drum“. Die Vereinten Nationen verliehen ihr für ihre Arbeit den „Media Impact Award“.
Wichtige Vortragsthemen
- Menschliche Kreativität im Zeitalter der KI
- Das „Expansiveness Edge“-Modell
- KI als kreativer Verstärker
- Kulturanthropologie in der Wirtschaft
- Die Zukunft der Arbeit in einer KI-Wirtschaft
Ideal für
- CMOs, Marken- und Marketingverantwortliche, die herausfinden möchten, wie KI ihre Arbeit verändert
- Chief Innovation Officers und leitende Kreativverantwortliche in Marketing-, Produkt- oder Innovationsteams
- CHROs und Weiterbildungsleiter, die kreative Kompetenzen in der gesamten Belegschaft fördern
- Führungsteams, die eine unternehmensweite Position dazu festlegen, welche Aufgaben Menschen und welche Aufgaben KI übernehmen
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Ein benanntes Rahmenkonzept, das „Expansiveness Edge“, zur Kombination verschiedener Disziplinen und Perspektiven innerhalb einer Person, um Ideen zu entwickeln, die Wettbewerber nicht nachahmen können
- Eine praxistaugliche Antwort darauf, in welchen Bereichen menschliches Urteilsvermögen in ihrer Funktion noch immer der KI überlegen ist und welche Aufgaben vor Automatisierung geschützt werden müssen
- Konkrete Übungen, die sie in ihren eigenen Teams durchführen können, um kreatives Denken bei Bedarf anzuregen
- Eine neue Sichtweise auf KI als Verstärker menschlicher Kreativität, mit konkreten Möglichkeiten, sie in dieser Weise einzusetzen
Vorträge
Posner bietet Führungskräften einen Rahmen, um die verschiedenen Disziplinen und Lebenserfahrungen in sich selbst zu Ideen zu verbinden, die kein Algorithmus vorhersagen und kein Wettbewerber nachahmen kann.
Kernaussagen:
- Warum expansive Organisationen Ideen hervorbringen, die sich durch Strategie allein nicht generieren lassen, und was „expansiv“ in der Praxis bedeutet
- Das „Expansiveness Framework“ – ein strukturierter Ansatz zur Aktivierung des kreativen Potenzials teamübergreifend
- Konkrete Übungen, um die unerwarteten Schnittstellen innerhalb jeder Führungskraft zu identifizieren und zu aktivieren
Posner zeigt, dass Kreativität jedem Menschen angeboren ist, und vermittelt dem Publikum interdisziplinäre Werkzeuge, um diese zu erschließen und anzuwenden.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum Neugier und Vorstellungskraft heute den entscheidenden Wettbewerbsvorteil in einer KI-Wirtschaft darstellen und technische Fähigkeiten als Unterscheidungsmerkmal ablösen
- Ein interdisziplinäres Instrumentarium aus den Bereichen Anthropologie, Neurowissenschaften und KI-gestützte Analyse zur Gewinnung origineller Ideen
- Praktische Techniken, die die Zuhörer auf ihre eigenen aktuellen geschäftlichen Probleme anwenden können
Posner betrachtet KI als das neueste Werkzeug in einer langen menschlichen Tradition, unsere Handlungsmöglichkeiten zu erweitern, und zeigt, wie man sie nutzen kann, um kreatives Denken zu fördern.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum Einfallsreichtum – also die Fähigkeit, Ideen auf reale Probleme anzuwenden – die menschliche Fähigkeit ist, die KI am stärksten fördert und am wenigsten ersetzt
- Ein Rahmenkonzept für den Einsatz von KI zur Übernahme routinemäßiger analytischer Arbeit, wodurch originelles Denken freigesetzt wird, um Ideen weiterzuentwickeln
- Eine anthropologische Perspektive darauf, wie Menschen seit jeher mit Werkzeugen zusammengearbeitet haben – übertragen auf die aktuelle KI-Ära