Adrian Hayes
Die meisten Programme zur Führungskräfteentwicklung basieren auf normalen Bedingungen. Die Bedingungen, die die Zukunft einer Organisation am stärksten beeinflussen, sind jedoch genau jene, für die diese Rahmenkonzepte nicht ausgelegt sind. Teams, die in stabilen Umgebungen stark sind, scheitern oft in dem Moment, in dem die Informationen knapp werden und die üblichen Vorgehensweisen nicht mehr greifen.
Adrian Hayes ist ehemaliger Vertriebsleiter bei Airbus Middle East und ein Abenteurer, der Rekorde gebrochen hat. Er unterstützt Führungskräfte dabei, Entscheidungen zu treffen, die auch unter Druck Bestand haben.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Adrian Hayes zusammenarbeiten
- Eine langjährige Karriere in der Wirtschaft, die parallel zu seinen Expeditionserfolgen verläuft. Sechs Jahre als Vertriebsleiter bei Airbus Middle East sind eine Referenz, die reine Abenteuerredner nicht vorweisen können, und sie verändert die Art und Weise, wie Führungskräfte mit den Inhalten umgehen.
- Hinter jeder Sitzung steht ein von der ICF akkreditiertes Executive Coaching. Die Zuhörer nehmen nicht nur eine Geschichte mit, an die sie sich erinnern werden, sondern auch Rahmenkonzepte, die sie in ihrem Unternehmen auf die Entscheidungsfindung und die Teamleistung anwenden können.
- Direkte Erfahrung mit schwerwiegenden Misserfolgen und lebensbedrohlichen Entscheidungen. Der K2-Versuch 2013 endete für seine Teamkollegen in einer tödlichen Lawine. Die Kanchenjunga-Besteigung 2025 endete mit einem fast tödlichen Abstieg und einer von Sherpas unterstützten Rettung. Seine Einstellung zum Risiko rührt daher, dass er diese Entscheidungen selbst getroffen hat.
- Flüssige Beherrschung der arabischen und nepalesischen Sprache, mit Wohnsitz in acht Ländern und operativer Tätigkeit in mehr als hundert. Die interkulturelle Perspektive resultiert aus jahrelanger Arbeit vor Ort in diesen Kulturen.
Biografische Höhepunkte
- Ehemaliger Gurkha-Offizier der britischen Armee, ausgebildet an der Royal Military Academy Sandhurst, mit acht Jahren Dienst in der Brigade of Gurkhas und Einsätzen in Hongkong, Brunei und Oman.
- Zwei Guinness-Weltrekorde: schnellste männliche Bewältigung der „Three Poles Challenge“ (Everest, Nordpol, Südpol) in 1 Jahr und 217 Tagen sowie die längste arktische Kite-Ski-Expedition ohne Unterstützung bei einer 67-tägigen Durchquerung Grönlands im Jahr 2009.
- Er bestieg die drei höchsten Berge der Welt: den Everest (2006), den K2 (2014) und den Kanchenjunga (2025).
- Sechs Jahre lang Verkaufsleiter bei Airbus Middle East, danach über fünfzehn Jahre als ICF-akkreditierter Executive Coach und Keynote-Speaker tätig.
- Autor von „Footsteps of Thesiger“ (2013) und „One Man’s Climb: A Journey of Trauma, Tragedy and Triumph on K2“ (Pen and Sword, 2019).
- Moderator oder Protagonist in Fernsehdokumentationen für den National Geographic Channel („The Greenland Quest“) und den Discovery Channel („Footsteps of Thesiger“; „In Inner Mongolia“); Mitglied der Royal Geographical Society.
Biografie
Eine Lawine im Lager 3 am K2 tötete am 27. Juli 2013 die neuseeländischen Bergsteiger Marty und Denali Schmidt. Adrian Hayes sollte am nächsten Tag seinen eigenen Gipfelanstieg beginnen. Die Expedition wurde abgebrochen. Er kehrte ein Jahr später zurück und erreichte den Gipfel.
Diese Abfolge – der abgebrochene Versuch, gefolgt von der Rückkehr und dem Gipfelsturm am 26. Juli 2014 – sagt etwas darüber aus, wie Hayes seine Arbeit mit Führungskräften angeht. Er vermittelt, wie Entscheidungsfindung aussieht, wenn die Kosten von Fehlern absolut sind und die üblichen Voraussetzungen für ein klares Urteilsvermögen wegfallen.
Die Erfahrung, die hinter dieser Arbeit steht, ist ungewöhnlich breit gefächert. Acht Jahre in der Brigade der Gurkhas, einschließlich Ausbildung und Einsatzaufgaben in Hongkong, Brunei und Oman. Sechs Jahre als Vertriebsleiter bei Airbus Middle East, wo er ein umfangreiches Geschäftsportfolio in einer der komplexesten Regionen der Welt leitete. Zwei Guinness-Weltrekorde: die schnellste männliche „Three Poles Challenge“ in 1 Jahr und 217 Tagen sowie die längste arktische Kite-Ski-Expedition ohne Unterstützung für seine Durchquerung Grönlands im Jahr 2009.
Er ist Fellow der Royal Geographical Society und ein von der ICF akkreditierter Executive Coach. Seine beiden Bücher, „Footsteps of Thesiger“ und „One Man’s Climb: A Journey of Trauma, Tragedy and Triumph on K2“, ergänzen seine Dokumentararbeiten für National Geographic und Discovery. Im Mai 2025 bestieg er den Kanchenjunga, den dritthöchsten Berg der Welt, und vollendete damit die Besteigung der drei höchsten Gipfel der Erde. Er verletzte sich beim Abstieg und wurde von Sherpa-Bergsteigern aus Lager IV gerettet.
Wichtige Vortragsthemen
- Führungsentscheidungen unter Unsicherheit
- Teamleistung unter anhaltendem Druck
- Interkulturelle Führung in komplexen Märkten
- Resilienz und mentale Ausdauer
- Risikomanagement und Bewältigung von Rückschlägen
- Verantwortungsvolle Führung und Nachhaltigkeit
Ideal für
- CEOs und Führungsteams, die vor großen strategischen Veränderungen oder unter wirtschaftlichem Druck stehen
- Vorstände, die Krisen, Rückschläge oder Führungswechsel bewältigen
- Führungskräfte im Vertrieb und im kaufmännischen Bereich in komplexen internationalen Märkten
- Programme zur Entwicklung der Führungskräfte, insbesondere für Gruppen, die sich auf interkulturelle oder besonders verantwortungsvolle Aufgaben vorbereiten
Lernergebnisse
- Eine Methode zur Entscheidungsfindung bei begrenzten Informationen und hohen Fehlerkosten
- Ein Einblick, wie Resilienz in der Praxis aussieht, losgelöst von ihrer motivierenden Darstellung
- Führungserfahrungen aus leitenden Positionen bei den Gurkhas, bei Airbus und auf großen Expeditionen
- Ein klareres Bild davon, was Teams, die unter anhaltendem Druck standhalten, von denen unterscheidet, die auseinanderbrechen
Vorträge
How teams are built and led when the cost of a bad collective decision is measured in lives, drawn from expedition teams on Everest, K2, and Kanchenjunga.
Key takeaways:
- What separates a team that turns back together from one that fractures under pressure
- How trust and communication hold up when conditions deteriorate faster than the plan
- The team practices Hayes changed between the 2013 and 2014 K2 expeditions, and why
Excellence as something an organisation builds deliberately, from a climber who stopped expeditions for seven years to raise his daughter and came back to summit Kanchenjunga.
Key takeaways:
- The goal-setting method Hayes works from, and where conventional goal-setting breaks
- What a long interruption and a late return say about horizon and pacing on organisational goals
- Mental fitness practices built for expeditions, and how they transfer to sustained commercial performance
Leadership stripped back to clarity, communication, and conviction, tested against eight years commanding Gurkha soldiers and six years running Airbus sales across the Middle East.
Key takeaways:
- What command responsibility in the Brigade of Gurkhas transfers to a civilian leadership role, and what does not
- How leadership language changes when the people you lead do not share your first language or culture
- The difference between decisiveness and speed when a call cannot be reversed
Resilience as a set of practices, built from 36 hours alone above Camp 4 on Kanchenjunga and the depression that followed K2 in 2013.
Key takeaways:
- What Hayes did in those 36 hours without oxygen or water, decision by decision
- Why the 2013 expedition took the longest to recover from, well after he was off the mountain
- Practices for holding judgement together under constant fatigue and stress
Working through setbacks at individual, team, and organisational level, framed around an aborted K2 expedition, a failed first Kanchenjunga attempt in 2024, and the successful one a year later.
Key takeaways:
- How to tell a setback that ends a plan from one that only pauses it
- What Hayes changed between a failed attempt and a successful one, on both K2 and Kanchenjunga
- Where persistence stops being a strength
How people and organisations recalibrate their relationship with risk, from someone who has repeatedly taken calculated risks with fatal downside.
Key takeaways:
- The distinction between risk, uncertainty, and fear, and why each calls for a different response
- Why the K2 turn-back in 2013 was the right call even though the weather cleared the next morning
- How to make a decision that cannot be reversed, and live with it afterwards
The trade-offs inside economic, social, and environmental sustainability treated as one connected system, including the parts Hayes argues get left out.
Key takeaways:
- The case for holding economic, social, and environmental sustainability together rather than separately
- Why Hayes puts population and sovereign debt inside the sustainability conversation, drawn from his work as a patron of Population Matters and CHASE Africa
- Environmental questions that sit outside the net zero frame