Mark Stevenson
Die Netto-Null-Ziele haben sich von bloßen Versprechungen zu konkreten Maßnahmen entwickelt, doch den meisten Vorständen fehlt noch ein klarer Überblick darüber, welche Verpflichtungen realistisch sind, welche rein buchhalterischer Natur sind und welche unter regulatorischem oder physischem Druck scheitern werden. Klimarisiken spielen mittlerweile gleichzeitig eine Rolle in der operativen Planung, der Kapitalallokation und der Sicherheitsstrategie, doch nur wenige Führungsteams verfügen über eine einheitliche Stimme, die diese Bereiche miteinander verknüpft. Die schwierige Frage lautet nicht mehr, ob gehandelt werden soll, sondern welche Maßnahmen das System tatsächlich voranbringen, anstatt es nur zu schmücken.
Mark Stevenson ist Futurist, Autor und Mitbegründer des auf Kohlenstoffentfernung spezialisierten Unternehmens CUR8. Er unterstützt Vorstände dabei, ihre Klimaziele und Netto-Null-Ambitionen in eine Strategie auf Systemebene umzusetzen, die sich in der Praxis bewährt.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Mark Stevenson zusammenarbeiten
- Er betreibt über CUR8 ein groß angelegtes Unternehmen zur Kohlenstoffentfernung, sodass seine Beratung zu Netto-Null-Portfolios, Ausgleichszahlungen und Kohlenstoffentfernung auf praktischer Erfahrung im Markt basiert und nicht nur auf Beobachtungen von außen.
- Er hat das britische Verteidigungsministerium zu den Schnittstellen zwischen Frieden, Sicherheit und Klimawandel beraten, was ihm einen Blickwinkel auf Klimarisiken verschafft, den Vorstände von Nachhaltigkeitsberatern selten zu hören bekommen.
- Sein Buch „We Do Things Differently“ basiert auf Berichten aus erster Hand über erfolgreiche Fälle von Systemwandel im Gesundheitswesen, im Energiesektor, in der Lebensmittelbranche und in der Regierungsführung, sodass seine Empfehlungen auf konkreten Beispielen und nicht auf Theorie beruhen.
- Er ist Vorsitzender des Impact Board bei Climate.vc und fungiert als Botschafter für ClientEarth, was bedeutet, dass seine Einschätzung zu Klimapolitik, Kapital und Prozessrisiken die aktuellen Entwicklungen in allen drei Bereichen widerspiegelt.
- Er unterscheidet zwischen Status-quo-Maßnahmen und echtem systemischem Wandel und ist bereit, einer Führungsriege zu sagen, welche ihrer Initiativen zu welcher Kategorie gehört.
Biografische Höhepunkte
- Mitbegründer und Chief Impact Officer von CUR8, einer Plattform zur Kohlenstoffentfernung, die gemeinsam mit Marta Krupinska und der Klimawissenschaftlerin Dr. Gabrielle Walker aufgebaut wurde.
- Autor von „An Optimist’s Tour of the Future“ (Profile Books / Avery), übersetzt in 12 Sprachen, und „We Do Things Differently: The Outsiders Rebooting Our World“.
- Berater des britischen Verteidigungsministeriums in den Bereichen Frieden, Sicherheit und Klimawandel.
- Beraterin bei Ärzte ohne Grenzen (Großbritannien/Irland) und Botschafterin bei ClientEarth.
- Vorsitzender des Impact Board bei Climate.vc.
- Co-Moderator des Podcasts „Jon Richardson and the Futurenauts“ mit Jon Richardson und Ed Gillespie.
Biografie
Netto-Null ist heute ein operatives Problem, das als moralisches Problem getarnt ist. Die Unternehmen, die sich frühzeitig dazu verpflichtet haben, stellen fest, dass die Kluft zwischen einer Zusage für 2030 und einem glaubwürdigen Umsetzungsplan größer ist, als ihre Vorstände dachten, und dass der Markt für Kohlenstoffentfernung, auf den sie sich stützen müssen, noch im Aufbau begriffen ist.
Mark Stevenson arbeitet auf beiden Seiten dieser Kluft. Er gründete gemeinsam mit der erfahrenen Fintech-Gründerin Marta Krupinska und der Klimawissenschaftlerin Dr. Gabrielle Walker CUR8, eine Plattform für CO₂-Entfernungen, mit dem erklärten Ziel, Unternehmen beim Kauf hochwertiger, diversifizierter Entfernungsportfolios zu unterstützen. Die Arbeit ist operativ: Bewertung der Projektqualität, Strukturierung von Portfolios und Förderung der Skalierung des Marktes.
Neben dieser operativen Rolle ist er auch als Berater tätig. Er hat das britische Verteidigungsministerium in Fragen des Friedens, der Sicherheit und des Klimawandels beraten, war Berater für Ärzte ohne Grenzen, ist Vorsitzender des Impact Board bei Climate.vc und Botschafter für ClientEarth. Diese Kombination ist ungewöhnlich: Sie bedeutet, dass er das Klima gleichzeitig als Investmentthese, als Sicherheitsfrage und als Frage des rechtlichen Risikos betrachtet.
Seine beiden Bücher, „An Optimist’s Tour of the Future“ und „We Do Things Differently“, sind eher berichtend als theoretisch. Insbesondere das zweite ist eine fallbasierte Darstellung dessen, wo Systemwandel tatsächlich funktioniert – in den Bereichen Energie, Ernährung, Gesundheitswesen und Regierungsführung – und welche Muster dabei zu erkennen sind. Diese Berichterstattung untermauert eine schärfere Behauptung, die er gegenüber Führungsteams aufstellt: Die meisten Veränderungsprogramme sind darauf ausgelegt, den Status quo zu schützen, und er kann Ihnen in der Regel sagen, welche Ihrer Programme dazu gehören.
Wichtige Vortragsthemen
- Netto-Null-Strategie und Umsetzung
- Kohlenstoffentfernung und Kompensationsmärkte
- Klimarisiken und Sicherheit
- Systemwandel und die Muster, die funktionieren
- Langfristige Zukunftsaussichten und Szenariodenken
- Innovation in regulierten Systemen
- Klima- und ESG-Strategie auf Vorstandsebene
Ideal für
- Vorstände und CEOs, die eine Netto-Null- und Klimastrategie festlegen oder überprüfen.
- Chief Sustainability Officers, ESG-Leiter und Verantwortliche für Nachhaltigkeitsinvestitionen.
- Führungsteams aus den Bereichen Verteidigung, öffentlicher Sektor und humanitäre Hilfe, die sich mit Klima und Sicherheit befassen.
- Führungskräfte aus den Bereichen Strategie und Innovation, die eine externe Einschätzung darüber suchen, wo systemischer Wandel tatsächlich stattfindet.
Ergebnisse für die Zielgruppe
- Ein klareres Verständnis darüber, welche Netto-Null-Verpflichtungen glaubwürdig sind und welche einer genauen Prüfung nicht standhalten werden.
- Ein praktisches Verständnis des Marktes für Kohlenstoffentfernungen, was Qualität ausmacht und wie man ein Portfolio aufbaut.
- Konkrete Beispiele für erfolgreiche Systemveränderungen in den Bereichen Energie, Ernährung, Gesundheitswesen und Regierungsführung sowie die Bedingungen, die dazu geführt haben.
- Ein Rahmenkonzept, das das Klima als eine Kombination aus Investitions-, Sicherheits- und Rechtsrisikofrage betrachtet und nicht als isoliertes Thema der Nachhaltigkeit.
- Einen direkten Einblick, welche internen Initiativen den Status quo bewahren und welche das System voranbringen.