Naya Antoniou
Die Belegschaften umfassen mittlerweile fünf Generationen, die alle unterschiedliche Erwartungen an Arbeit, Anerkennung und Aufstiegsmöglichkeiten haben. Viele Unternehmen betrachten dies als Kommunikationsproblem, obwohl es sich um ein kulturelles Problem handelt – mit Burnout, mangelndem Engagement und stillen Abgängen als Folge. Der Aufbau einer Kultur, in der psychologische Sicherheit eine Arbeitsbedingung und kein bloßer Slogan ist, unterscheidet Unternehmen, die Talente an sich binden können, von denen, die Talente verlieren.
Naya Antoniou ist eine griechische Karriereberaterin und evidenzbasierte Coachin, die Unternehmen dabei unterstützt, eine Unternehmenskultur zu schaffen, in der generationenübergreifende Teams motiviert bleiben, sich psychologisch sicher fühlen und vor Burnout geschützt sind.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Naya Antoniou zusammenarbeiten
- Sie bringt eine doppelte Ausbildung in Organisationspsychologie und integrativer Psychotherapie in den Bereich der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz ein, was ihre Arbeit zum Thema Burnout über oberflächliche Wohlfühlprogramme hinaus vertieft.
- Ihre Tätigkeit im Bereich der beruflichen Neuorientierung für schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen bei „Ärzte der Welt“ und „ActionAid Hellas“ liefert ihr direkte Einblicke in die Wechselwirkungen zwischen Arbeitsplatzverlust, Identität und Genesung – Erkenntnisse, die sie in ihre Beratung von Unternehmenskunden zu einer menschenorientierten Umstrukturierung einfließen lässt.
- Sie arbeitet mit allen Generationen, von Berufseinsteigern der Generation Z bis hin zu Führungskräften der obersten Ebene, und betrachtet generationenübergreifende Spannungen als eine Frage der Kulturgestaltung und nicht als eine Übung im Umgang mit Stereotypen.
- Als „Circle Leader“ bei „Lean In Greece“ und Mentorin bei „Women on Top“ verfügt sie über fundierte Erfahrungen im Bereich der psychischen Gesundheit von Frauen am Arbeitsplatz sowie im Personalwesen – wertvoll für Organisationen, deren Inklusionsbemühungen auf politischer Ebene ins Stocken geraten sind.
Wichtige Stationen ihres Werdegangs
- Aufbaustudium in Organisationspsychologie
- Postgraduiertenabschluss in Karriere-, Führungskräfte- und Business-Coaching
- MSc in Internationalen Beziehungen, Universität Piräus
- Zertifizierung in evidenzbasiertem Coaching, Athens Coaching Institute
- Gruppenleiterin, Lean In Greece Network (Gruppe für psychische Gesundheit und Personalwesen)
- Karrierecoach bei den Karrierewechselprogrammen von „Ärzte der Welt“ und „ActionAid Hellas“
Biografie
Burnout ist längst keine individuelle Diagnose mehr. Unternehmen verbuchen ihn mittlerweile als Betriebskosten: Fluktuation, Präsentismus, Projektverzögerungen, der schleichende Verlust von Mitarbeitern, die nie ganz gehen. Naya Antonious Arbeit ist Teil dieser Betriebskosten: Mit den Instrumenten der Organisationspsychologie und des evidenzbasierten Coachings wirkt sie direkt auf die Struktur, Führung und Unterstützung von Teams ein.
Ihre Ausbildung verbindet einen Postgraduiertenabschluss in Organisationspsychologie mit einer postgradualen Qualifikation in Karriere-, Führungskräfte- und Business-Coaching, untermauert durch einen MSc in Internationalen Beziehungen der Universität Piräus. Eine fortlaufende postgraduale Weiterbildung in Integrativer Psychotherapie verleiht ihrer Praxis eine klinische Grundlage, die im Unternehmenscoaching ungewöhnlich ist.
Die angewandte Arbeit umfasst die Transformation der Unternehmenskultur, Führungskräfteentwicklung und Programme zur beruflichen Neuorientierung. Bei „Ärzte der Welt“ hat sie asylsuchende Frauen dabei begleitet, ihre berufliche Identität von Grund auf neu aufzubauen. Bei „ActionAid Hellas“ hat sie Karrierewechselprogramme für schutzbedürftige Gruppen geleitet, die vom Arbeitsmarkt verdrängt wurden. Diese Arbeit prägt die Art und Weise, wie sie Unternehmenskunden bei Umstrukturierungen, Personalumschichtungen und den menschlichen Aspekten des Personalwandels berät.
In Griechenland leitet sie den Kreis für psychische Gesundheit und Personalwesen bei „Lean In Greece“ und ist als Mentorin bei „Women on Top“ zum Thema Gleichstellung am Arbeitsplatz tätig. Der rote Faden, der sich durch ihre Arbeit zieht, ist konkret: Unternehmenskulturen stützen die Menschen, wenn sie darauf ausgelegt sind, und brechen zusammen, wenn das Wohlbefinden als Vorteil statt als System betrachtet wird. In ihren Vorträgen bringt sie dieses Argument in die Räume, in denen Führungskräfte entscheiden, welchen Weg sie einschlagen wollen.
Wichtige Vortragsthemen
- Generationsübergreifende Teams und das Engagement der Generation Z
- Burnout und psychische Gesundheit am Arbeitsplatz
- Psychologische Sicherheit als Führungsprinzip
- Kulturwandel in leistungsstarken Organisationen
- Zukunftskompetenzen für angehende Führungskräfte
- Karrierewechsel und Wandel in der Belegschaft
- Frauen in den Bereichen psychische Gesundheit und Personalwesen
Ideal für
- CHROs und Personalverantwortliche, die die Strategie zur Mitarbeiterbindung über fünf Generationen hinweg neu gestalten
- Führungsteams, die das Burnout-Risiko während Umstrukturierungen oder in Phasen schnellen Wachstums managen
- HR- und DEI-Verantwortliche, die Kulturprogramme entwickeln, die über bloße Grundsatzerklärungen hinausgehen
- Gründer und Führungskräfte mittelständischer Unternehmen in Südeuropa, die ihre erste formelle Personalabteilung aufbauen
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Ein klareres Verständnis dafür, wie generationenspezifische Erwartungen Engagement, Mitarbeiterbindung und Managementaufwand beeinflussen
- Konkrete Maßnahmen, mit denen Führungskräfte psychologische Sicherheit als Arbeitsbedingung etablieren können – und nicht nur als Frage in einer jährlichen Umfrage
- Eine praxistaugliche Diagnose für Burnout, die zwischen individueller Erholung und strukturellen Ursachen unterscheidet
- Praktische Neuausrichtung des Kulturwandels als Gestaltungsproblem mit messbaren Inputs
Vorträge
Eine Arbeitssitzung zu den Führungsqualitäten, die angesichts der sich wandelnden Erwartungen an Arbeit, Technologie und Belegschaft erforderlich sind.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die Fähigkeiten, die Führungskräfte in hybriden, KI-gestützten Umgebungen auszeichnen
- Wie diese Fähigkeiten innerhalb einer bestehenden Führungskräftepipeline entwickelt werden können
- Wo aktuelle Führungskräfteentwicklungsprogramme in der Regel Defizite aufweisen
Eine direkte Betrachtung der psychologischen Sicherheit als Führungspraktik und nicht als Initiative zur Förderung des Wohlbefindens.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wie sich psychologische Sicherheit in der Praxis darstellt, jenseits der Umfragefrage
- Die Führungsverhalten, die sie stärken, und jene, die sie still und leise untergraben
- Wie man sie in Teamrituale und Managementroutinen verankert
Eine Veranstaltung, die die einzelnen Symptome des Burnouts von seinen strukturellen Ursachen in einer generationenübergreifenden Belegschaft unterscheidet.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum sich Burnout je nach Generation unterschiedlich äußert und wie sich dies auf die Diagnose auswirkt
- Welche organisatorischen Gestaltungsentscheidungen Burnout begünstigen
- Was sich für Führungskräfte ändert, wenn sie Burnout als Systemsignal betrachten
Ein nüchterner Blick darauf, was Mitarbeiter der Generation Z von ihrer Arbeit, vom Management und von ihren Karrierechancen erwarten.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Erwartungen der Generation Z, die ältere Generationen nicht hatten
- Inwiefern diese Erwartungen im Allgemeinen mit guter Führungspraxis übereinstimmen
- Praktische Änderungen bei der Einarbeitung, beim Feedback und bei der beruflichen Entwicklung, die dazu beitragen, sie im Unternehmen zu halten
Eine Arbeitssitzung zum Thema, wie man fünf Generationen dazu bringt, als ein Team statt als fünf separate Gruppen zu agieren.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Die Reibungspunkte, die die meisten Organisationen unterschätzen
- Wie man Teams und Rituale gestaltet, die Generationsunterschiede nutzen, anstatt sie zu unterdrücken
- Was Führungskräfte persönlich vorleben müssen, damit die Maßnahmen greifen