Dave Coplin
Die meisten Unternehmen investieren in Technologie, um dieselbe Arbeit schneller zu erledigen. Genau in dieser Lücke – zwischen Effizienz und echter Effektivität – geraten Programme zur digitalen Transformation ins Stocken, und hier schwindet der Wettbewerbsvorteil still und leise dahin. Da generative KI den Druck zur Einführung dieser Technologien noch verstärkt, sehen sich Führungskräfte in immer kürzerer Zeit mit derselben Falle konfrontiert: Sie automatisieren das Bestehende, anstatt das Mögliche neu zu erfinden.
Digitale Investitionen führen allzu oft zu Effizienzsteigerungen statt zu einem Wandel – Dave Coplin, ehemaliger Chief Envisioning Officer bei Microsoft UK und Gründer von „The Envisioners“, hilft Unternehmen dabei, diesen Unterschied zu erkennen und entsprechend zu handeln.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Dave Coplin zusammenarbeiten
- Sein zentrales Argument – dass die „digitale Flut“ keine Produktivitätskrise ist, die bewältigt werden muss, sondern eine strategische Chance, die es zu nutzen gilt – bietet Vorständen eine neue Perspektive, die die meisten KI- und Digitalisierungsprogramme niemals bieten: Die Frage ist nicht die Einführung, sondern, zu welcher Art von Unternehmen man bereit ist, sich zu entwickeln.
- Er hat dieses Argument aus der Praxis heraus entwickelt: zwölf Jahre bei Microsoft UK als Führungskraft, die für die Gestaltung der menschlichen Zukunft der Technologie verantwortlich war – eine Perspektive, die weder reine Akademiker noch Unternehmensberater nachbilden können.
- Seine Bücher „Business Reimagined“ (2013) und „The Rise of the Humans“ (2014, Harriman House) bieten Organisationen ein konkretes, übertragbares Rahmenkonzept – die Wahl zwischen Effizienz und Effektivität –, das Führungsteams direkt auf ihre eigenen Entscheidungen zur KI-Strategie anwenden können.
- Dank seiner Erfahrung als unabhängiges Vorstandsmitglied bei Mitchells & Butlers plc, der Vianet Group plc und der Pensions and Lifetime Savings Association hat seine Sichtweise auf digitale Strategie nicht nur auf Konferenzen, sondern auch auf Führungsebene Gewicht.
- Durch seine Position an der Schnittstelle zwischen der Einführung generativer KI und der Unternehmensleistung geht er genau auf die Frage ein, die sich Führungsteams derzeit tatsächlich stellen: Wie können wir durch KI effektiver werden, anstatt nur das, was wir bereits tun, schneller zu erledigen?
Wichtige Stationen seiner Laufbahn
- Gründer und CEO von The Envisioners, einer 2017 nach einer zwölfjährigen Karriere bei Microsoft UK gegründeten Beratungsfirma für digitale Strategie
- Ehemaliger Chief Envisioning Officer bei Microsoft UK – eine von ihm geschaffene Position, deren Schwerpunkt auf der Zukunft der Beziehung zwischen Mensch und Technologie lag
- Autor von „Business Reimagined“ (2013) und „The Rise of the Humans“ (2014, Harriman House)
- Unabhängiges nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei Mitchells & Butlers plc, Vianet Group plc und der Pensions and Lifetime Savings Association
- Regelmäßiger Autor für BBC, The Guardian, The Telegraph, The Times, Channel 4 und CNN zu den Themen KI, digitale Transformation und die Zukunft der Arbeit
- Hauptredner für Kunden wie Microsoft, Barclays, HP, Vodafone, Ernst & Young, Facebook und Google sowie für das britische und das EU-Parlament
Biografie
Technologieinvestitionen übertreffen zuverlässig die Bereitschaft von Organisationen, sich zu verändern. Diese Kluft – zwischen dem, was digitale Werkzeuge leisten können, und dem, wozu Organisationen bereit sind, sich zu entwickeln – ist der Bereich, in dem Dave Coplin seine Karriere aufgebaut hat, zunächst als Chief Envisioning Officer bei Microsoft UK und nun als Gründer von The Envisioners.
Sein Buch „The Rise of the Humans“ (Harriman House, 2014) legt das Kernargument dar: Die digitale Flut aus Daten, Tools und konkurrierenden Anforderungen ist nichts, was man einfach überstehen muss – sie ist etwas, das man sich zunutze machen sollte. Erfolgreich sind jene Organisationen, die aufhören zu fragen, wie sie das, was sie bereits tun, automatisieren können, und stattdessen anfangen zu fragen, wie sie ihre Arbeitsweise von Grund auf neu erfinden können. Diese These war bereits zum Zeitpunkt der Entstehung des Buches relevant. Da generative KI mittlerweile jeden Sektor neu prägt, ist sie zur entscheidenden strategischen Frage für Vorstände und Führungsteams geworden.
Coplin war zwölf Jahre lang bei Microsoft UK tätig, bevor er 2017 The Envisioners gründete, um Organisationen und Regierungen dabei zu beraten, was technologiegetriebener Wandel tatsächlich von den Menschen verlangt, die ihn leiten. Zu seinen Kunden zählen Barclays, Vodafone, Ernst & Young sowie das britische und das EU-Parlament. Er ist als unabhängiges nicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied bei Mitchells & Butlers plc und der Vianet Group plc tätig und hatte dieselbe Funktion bei der Pensions and Lifetime Savings Association inne.
Er schreibt regelmäßig Beiträge für die BBC, The Guardian, The Telegraph und CNN. In seinem ersten Buch „Business Reimagined“ (2013) plädierte er dafür, kollaboratives und flexibles Arbeiten als eine durch Technologie ermöglichte Chance und nicht als kulturelle Präferenz zu betrachten. Beide Bücher verfolgen dieselbe konsequente Argumentation: Die menschliche Entscheidung darüber, wie man mit Technologie umgeht, ist wichtiger als die Technologie selbst.
Wichtige Vortragsthemen
- Generative KI und organisatorische Effektivität
- Strategie zur digitalen Transformation
- Die Zukunft der Arbeit
- Beziehung zwischen Mensch und Technologie
- KI-Einführung und Wandel in der Belegschaft
- Neugestaltung der Wertschöpfung in Organisationen
Ideal für
- CIOs, CTOs und leitende Technologieführer, die die KI- und Digitalstrategie gestalten
- CEOs und Führungsteams, die Entscheidungen zur Einführung generativer KI treffen
- CHROs und Transformationsleiter, die die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Belegschaft bewältigen
- Vorstandsmitglieder und nicht-geschäftsführende Direktoren, die die digitale Governance und Technologieinvestitionen überwachen
Lernziele für die Teilnehmer
- Ein klares Rahmenkonzept zur Unterscheidung zwischen technologiegetriebener Effizienz und technologiegetriebener Effektivität sowie die Erläuterung, warum diese Unterscheidung aus geschäftlicher Sicht von Bedeutung ist
- Eine Neudefinition generativer KI vom operativen Risiko zum strategischen Hebel – sowie die Bedingungen, unter denen diese Neudefinition umsetzbar wird
- Eine praktische Perspektive darauf, warum menschliches Handeln und die Unternehmenskultur die entscheidenden Faktoren dafür sind, ob digitale Investitionen zum Erfolg führen
- Ein schärferer Blick darauf, wo KI-Strategien wahrscheinlich ins Stocken geraten und was Führungsteams dagegen unternehmen können, bevor dies geschieht
- Das Selbstvertrauen, sich auf strategischer statt auf technischer Ebene mit KI auseinanderzusetzen – auch in Gesprächen im Vorstand und in der obersten Führungsebene
Vorträge
Dieser Vortrag untersucht, wie generative KI die Entscheidung schärft, vor der jede Organisation heute steht – nämlich zwischen der Automatisierung bestehender Arbeitsabläufe zur Steigerung der Effizienz und der Neugestaltung ihrer Arbeitsweise im Sinne echter Effektivität – und Führungsteams in die Lage versetzt, Letzteres bewusst anzustreben.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum die meisten aktuellen KI-Strategien eher auf Effizienz als auf Effektivität abzielen und welche wirtschaftlichen Kosten diese Entscheidung voraussichtlich mit sich bringen wird
- Warum das Aufkommen generativer KI das Handeln des Menschen und die Unternehmenskultur nicht weniger, sondern noch bedeutender macht
- Wie Führungskräfte erkennen können, in welchen Bereichen ihrer Organisation sich durch KI Effektivitätsgewinne erzielen lassen – und die Voraussetzungen schaffen, um diese zu nutzen