Tom Goodwin
Die meisten Unternehmen fügen neue Technologien einfach an alte Strukturen an. Sie digitalisieren das bestehende Geschäft, anstatt sich zu fragen, wie dieses Geschäft aussehen würde, wenn sie es heute neu aufbauen würden. Die Schwierigkeit besteht darin, zu erkennen, welche Technologien nur Ablenkung sind und welche die Wettbewerbsgrundlagen verändern – und dann zu handeln, bevor die Antwort für alle offensichtlich ist.
Tom Goodwin hilft Unternehmen dabei, zu erkennen, welche neuen Technologien ihr Geschäft tatsächlich verändern, und ihre Arbeitsweise im Hinblick auf diese Technologien neu zu überdenken.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Tom Goodwin zusammenarbeiten
- Seine Feststellung aus dem Jahr 2015, dass Uber keine Fahrzeuge und Airbnb keine Immobilien besitzt, wurde zum Standardbegriff, mit dem Führungskräfte den „Asset-Light“-Wettbewerb beschreiben. Er vermittelt Führungskräften dieselbe Sichtweise auf ihr eigenes Geschäft: wo sich der Wert verlagert und wer in der Lage ist, den Kunden an sich zu binden.
- Er hat in zwei der weltweit größten Werbe- und Medienkonzerne auf Technologie gesetzt, als EVP und Leiter der Innovationsabteilung bei Zenith Media (im Besitz von Publicis) und davor als SVP für Strategie und Innovation bei Havas Media. Heute berät er andere zu Entscheidungen, die er selbst treffen musste.
- Seine Einschätzung von KI steht im Gegensatz sowohl zum Hype als auch zur Pessimismuswelle. Unter dem Banner, das er „Nowism“ nennt, argumentiert er, dass die Technologie für Wachstum bereits existiert und die einzigen Hemmnisse Mut und Vorstellungskraft sind. Vorstände gehen mit Handlungsimpulsen nach Hause, nicht mit einer weiteren Warnung vor der Zukunft.
- Seit zwei Jahrzehnten macht er Technologie einem kommerziellen Publikum zugänglich – als Kolumnist für The Guardian, TechCrunch und Forbes sowie als Moderator der Euronews-Reihe „The Edge“. Die Verantwortlichen können seinen Argumenten folgen und sie wiedergeben, ohne dass ein Spezialist sie für sie entschlüsseln muss.
Biografische Höhepunkte
- Autor von „Digital Darwinism: Survival of the Fittest in the Age of Business Disruption“, erschienen bei Kogan Page und in mehrere Sprachen übersetzt
- Autor des TechCrunch-Essays „The Battle Is For The Customer Interface“ aus dem Jahr 2015, einer der am häufigsten zitierten Beschreibungen von Plattform-Geschäftsmodellen
- Ehemaliger EVP und Leiter der Innovationsabteilung bei Zenith Media, Teil der Publicis Groupe; zuvor SVP für Strategie und Innovation bei Havas Media
- Gründer der Innovationsberatung All We Have Is Now, die Fortune-500-Unternehmen und Start-ups berät
- Von LinkedIn zur Nummer 1 im Bereich Marketing gekürt
- Moderator von „The Edge“, einer Technologieserie für Euronews; Kolumnist für The Guardian, TechCrunch, Forbes, Adweek und Marketing Week
Biografie
Im Jahr 2015 veränderte ein einziger Absatz in TechCrunch die Art und Weise, wie Führungskräfte über Wettbewerb sprechen. Darin wurde darauf hingewiesen, dass Uber keine Fahrzeuge besitze, Airbnb keine Immobilien, Alibaba kein Lagerbestand und Facebook keine Inhalte produziere. Der Autor war Tom Goodwin, damals Senior Vice President für Strategie und Innovation bei Havas Media.
Der Satz blieb im Gedächtnis, weil er etwas benannte, was Führungskräfte zwar spürten, aber noch nicht in Worte gefasst hatten: Der Wert verlagerte sich vom Besitz von Vermögenswerten hin zum Besitz der Kundenbeziehung. Goodwin hatte seine Karriere inmitten dieses Wandels verbracht, leitete später den Bereich Innovation bei der zu Publicis gehörenden Zenith Media und beriet große Unternehmen dabei, auf welche Bereiche sie setzen sollten.
Sein Argument konzentriert sich nun auf künstliche Intelligenz und steht im Widerspruch zur vorherrschenden Stimmung. Die meisten Unternehmen, so argumentiert er, nutzen neue Technologien, um das alte Geschäft reibungsloser laufen zu lassen, während die wahre Chance darin besteht, die Geschäftstätigkeit neu zu gestalten. Er nennt die praktische Umsetzung davon „Nowism“: Die Werkzeuge für Wachstum existieren bereits, und die einzigen Grenzen sind Mut und Vorstellungskraft.
Diese These findet bei einem breiten Publikum Anklang. Goodwin moderiert „The Edge“, eine Technologieserie für Euronews, und wurde von LinkedIn zur Nummer 1 unter den Stimmen im Marketing gekürt. Seine vollständige Argumentation hat er in seinem Buch „Digital Darwinism“ dargelegt, das bei Kogan Page erschienen ist.
Wichtige Vortragsthemen
- Künstliche Intelligenz und Unternehmensstrategie
- Digitale Transformation
- Plattform- und Asset-Light-Geschäftsmodelle
- Die Zukunft der Wirtschaft
- Technologie und Verbraucherverhalten
- Marketing und die Kundenschnittstelle
Ideal für
- CEOs und Vorstände, die die Ausrichtung einer Digital- oder KI-Strategie festlegen
- Chief Marketing Officers und Chief Digital Officers, die entscheiden, wo Technologie die Kundenbeziehung verändert
- Führungskräfte in den Bereichen Innovation, Strategie und Transformation, die unter dem Druck stehen, einen Return on Investment für Technologieausgaben nachzuweisen
- Führungsteams großer etablierter Unternehmen, die mit plattformnativen Wettbewerbern konfrontiert sind
Ergebnisse für die Teilnehmer
- Eine Methode, um zu beurteilen, welche Technologien ihr Geschäft verändern und welche nur Störfaktoren sind
- Ein konkreter Test für das eigene Geschäftsmodell: Wie würde das Unternehmen aussehen, wenn es heute gegründet würde
- Eine Sprache, um ihren eigenen Teams und Vorständen den „Asset-Light“-Ansatz und den Plattformwettbewerb zu erklären
- Eine pragmatischere Sichtweise auf KI, die sich auf das konzentriert, was heute nutzbar ist
Vorträge
Ein 50-minütiger Artikel über die Technologie- und Verbrauchertrends, die sich im kommenden Jahr auf Unternehmen auswirken werden – und eine Abgrenzung von den Trends, die überbewertet werden.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Welche aktuellen Technologien haben echtes wirtschaftliches Gewicht und welche sind nur Hype
- Wie sich veränderndes Verbraucherverhalten und neue Geschäftsmodelle die Wettbewerbslandschaft verändern
- Wo das makroökonomische Umfeld die Prioritäten einer Führungsmannschaft neu ausrichten sollte
Eine Arbeitsmethode, um ein Unternehmen von Grund auf neu auf KI auszurichten, anstatt KI in bereits Bestehendes zu integrieren.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Ausgangsfrage: Wie würde das Unternehmen heute aufgebaut werden, wenn KI an erster Stelle stünde?
- Wo KI Struktur, Talente, Daten und Kundenerlebnis verändert – mit Beispielen von Unternehmen, die dies bereits umsetzen
- Wie man die Lücke zwischen KI-Ambitionen und dem aktuellen Betriebsmodell schließt
Eine Untersuchung darüber, warum vergangene Erfolge das zukünftige Wachstum behindern können und welche Aspekte der Unternehmenskultur verändert und welche bewahrt werden sollten.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum die Stärken, die ein Unternehmen aufgebaut haben, zu einem Hindernis für seine nächste Entwicklungsphase werden können
- Welche bestehenden Werte es wert sind, gestärkt statt verworfen zu werden
- Wie Kultur – und nicht Technologie – zur Grundlage für nachhaltigen Wandel wird