Sebastian Wächter
Große Veränderungsprogramme kommen jedes Mal an derselben Stelle ins Stocken. Der Plan ist solide, die Argumente sind stichhaltig, doch die Belegschaft rührt sich nicht von der Stelle. Die Menschen flüchten sich in die Sprache der Einschränkungen, benennen die Hindernisse und warten darauf, dass jemand anderes die Verantwortung übernimmt. Der Preis dafür ist nicht ein verpasster Meilenstein, sondern eine Organisation, die nicht mehr daran glaubt, dass Veränderung möglich ist.
Sebastian Wachter ist Referent und Autor zum Thema Change Management und unterstützt Unternehmen dabei, ins Stocken geratene Transformationsprogramme wieder in Gang zu bringen, indem er die Art und Weise verändert, wie Führungskräfte und Teams auf Rückschläge und Einschränkungen reagieren.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Sebastian Wachter zusammenarbeiten
- Er kommt im Rollstuhl, mit einem Master-Abschluss in Wirtschaftsmathematik, einer Karriere als Aktienanalyst und einem Bundesliga-Rugby-Rekord im Gepäck. Das Publikum kann seine Argumentation nicht einfach als inspirierende Geschichte abtun und zum nächsten Thema übergehen.
- Seine These, die er in „Change Mindset“ (BoD, 2020) darlegt und aus der die „WirtschaftsWoche“ Auszüge veröffentlicht hat, behandelt Veränderungswiderstand als ein Führungsproblem mit konkret benannten Mechanismen und nicht als Motivationslücke.
- Er gewann den European Speaker Award 2019 vor einer Jury aus Vertretern von Daimler, Lufthansa und Siemens – genau das Kundenprofil, das ihn beauftragt.
- Er spricht fließend Deutsch und Englisch, was für Unternehmen in der DACH-Region wichtig ist, die grenzüberschreitende Transformationsprogramme durchführen.
Wichtige Stationen seines Werdegangs
- Master of Science in Wirtschaftsmathematik, mit einem Austauschsemester an der University of Texas in Austin.
- Ehemaliger Aktienanalyst bei einer Privatbank vor der Gründung von „Barrierefrei im Kopf UG“.
- Rollstuhl-Rugby-Spieler in der Bundesliga mit Erfahrung in der deutschen Nationalmannschaft.
- Autor von „Change Mindset: Veränderungsprozesse ins Rollen bringen!“ (BoD, 2020), mit einem Kapitelauszug im Management-Blog der WirtschaftsWoche.
- Gewinner des European Speaker Award 2019.
- Fernseh- und Radioauftritte bei ARD, Bayerischer Rundfunk, Radio Gong und im „Nachtcafé“ des SWR.
Biografie
Die meisten Veränderungsprogramme scheitern nicht in der Konzeptphase. Sie scheitern in dem Moment, in dem die Menschen innerhalb der Organisation – oft stillschweigend – beschließen, dass die neue Ausrichtung etwas ist, das ihnen widerfährt, anstatt etwas, das sie selbst gestalten. Das ist die Lücke, über die Sebastian Wachter schreibt, und die Lücke, die seine Keynotes schließen sollen.
Seine eigene Glaubwürdigkeit in dieser Thematik ist eher mathematischer als motivatorischer Natur. Er hat einen Master of Science in Wirtschaftsmathematik, verbrachte ein Austauschsemester an der University of Texas in Austin und arbeitete als Aktienanalyst bei einer Privatbank. Der Unfall, der bei ihm zu einer etwa 95-prozentigen Muskelparalyse führte, ereignete sich im Alter von 24 Jahren – nach seiner analytischen Ausbildung, nicht davor. Er betrachtet Veränderung als ein Managementproblem mit bestimmten Mechanismen und nicht als eine aus seiner Biografie abgeleitete „Wohlfühl-Lektion“.
Diese Argumentation wird in „Change Mindset: Veränderungsprozesse ins Rollen bringen!“ dargelegt, das 2020 erschien und aus dem im Management-Blog der WirtschaftsWoche Auszüge veröffentlicht wurden. Das Buch betrachtet Widerstand gegen Veränderungen neu als eine Frage der Verantwortlichkeit, der Rollenklarheit und der Bereitschaft von Führungskräften, auch nach der Verabschiedung des Plans weiterhin um Hilfe zu bitten. Der European Speaker Award 2019, dessen Jury sich aus Vertretern von Daimler, Lufthansa und Siemens zusammensetzte, würdigte denselben Inhalt in Form einer Keynote.
Er arbeitet auf Deutsch und Englisch, gründete die in Würzburg ansässige Firma „Barrierefrei im Kopf UG“ und spielt weiterhin Rollstuhl-Rugby in der Bundesliga. Die Aufträge, für die er gebucht wird, betreffen Situationen, in denen ein Transformationsprogramm ins Stocken geraten ist und die Führungsetage die Belegschaft dazu bringen muss, sich wieder nach ihren eigenen Vorstellungen einzubringen.
Wichtige Vortragsthemen
- Veränderungsmentalität und ins Stocken geratene Transformationsprogramme
- Wachstumsorientiertes Denken und Resilienz im Management
- Vielfalt und Inklusion in der Belegschaft
- Verantwortungsbewusstsein im Team und klare Rollenverteilung
- Resilienz nach persönlichen und organisatorischen Rückschlägen
- Funktionsübergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit
Ideal für
- Führungsteams und Transformationsverantwortliche, die mehrjährige Veränderungsprogramme leiten, die an Schwung verloren haben
- Unternehmen in der DACH-Region mit gemischt deutsch- und englischsprachigen Zielgruppen
- Personalvorstände und Kulturverantwortliche, die sich gemeinsam mit den Themen Inklusion und Mitarbeiterengagement befassen
- Führungskräfte-Offsites, bei denen es darum geht, die Verantwortlichkeiten unter den Führungskräften neu zu definieren
Lernergebnisse für die Teilnehmer
- Eine Arbeitsdefinition dafür, warum Veränderungsprogramme an der Stelle ins Stocken geraten, an der es um das Engagement im Verhalten geht – und nicht am strategischen Design.
- Ein Vokabular zur Unterscheidung zwischen Einschränkungen und Ausreden innerhalb eines Führungsteams.
- Eine konkrete Darstellung, wie Rollenklarheit, Verantwortlichkeit und das Einholen von Hilfe bei der Umsetzung von Veränderungen zusammenwirken.
- Ein anderer Bezugspunkt dafür, wie Resilienz in der Praxis aussieht – abgeleitet aus einer nachprüfbaren biografischen Darstellung statt aus einer Abstraktion.
Vorträge
Ein Keynote-Vortrag darüber, warum nicht die strategische Gestaltung, sondern die Akzeptanz der Mitarbeiter darüber entscheidet, ob Veränderungsprogramme erfolgreich sind.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Verhaltensmechanismen, durch die sich Widerstand gegen Veränderungen innerhalb einer Organisation bildet.
- Die Unterscheidung zwischen „Opfer-Sprache“ und „Problemlösungs-Sprache“ auf Führungsebene.
- Wie eine Kultur der Verantwortlichkeit trotz wiederholter Rückschläge aufgebaut und bewahrt wird.
Ein Leitvortrag über die Resilienz von Führungskräften und die persönliche Fähigkeit, anhaltendem organisatorischem Druck standzuhalten.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie sich bei Führungskräften unter anhaltendem Wandel mentale Barrieren bilden.
- Der Zusammenhang zwischen sinnvollem Handeln und der Bewältigung von Rückschlägen.
- Ein praktischer Bericht über Erkenntnisse, die aus einem konkreten, nachprüfbaren Fall gewonnen wurden.
Ein Leitvortrag über klare Rollenverteilung und die Disziplin, in einem Führungsteam um Hilfe zu bitten.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Warum das Bitten um Hilfe eine Führungskompetenz und keine Schwäche ist.
- Wie klare Rollenverteilung Reibungsverluste in Teams unter hohem Druck verringert.
- Unter welchen Bedingungen eine positive Gruppendynamik auch Rückschläge übersteht.
Ein Hauptvortrag über Inklusion als Quelle kreativer und wirtschaftlicher Vorteile.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wie Vorurteile in ansonsten rationalen Organisationen entstehen und fortbestehen.
- Der Zusammenhang zwischen Inklusionsmaßnahmen und der Arbeitgebermarke.
- Die wirtschaftlichen Argumente für Vielfalt, die über den Rahmen der Compliance hinausgehen.