Duncan Goodhew
Die meisten Organisationen können Fähigkeiten vermitteln. Nur sehr wenige sind jedoch in der Lage, Menschen darauf vorzubereiten, unter widrigen Umständen und bei ungewissem Ausgang Leistung zu erbringen. Anhaltende Leistung in echten Widrigkeiten ist kein Prozessproblem, sondern ein Problem der Identität, der Überzeugung und der Frage, wie der Einzelne Erfolg für sich selbst definiert. Die Führungskräfte, die dies zu spät erkennen, sind in der Regel diejenigen, die es noch nie auf die harte Tour erfahren mussten.
Als Olympiasieger und Mitbegründer des „Youth Sport Trust“ unterstützt Duncan Goodhew Führungsteams und Einzelpersonen dabei, die mentale Grundlage für dauerhaft hohe Leistung zu schaffen. Dabei stützt er sich auf seine eigene Lebensgeschichte, in der er zwei Herausforderungen gemeistert hat, die die meisten Menschen als Ausschlusskriterium betrachtet hätten.
Full Profile
Warum Organisationen mit Duncan Goodhew zusammenarbeiten
- Seine persönliche Geschichte ist nicht nur inspirierend. Sie ist lehrreich. Zwei namentlich genannte Erkrankungen (Alopecia universalis seit dem zehnten Lebensjahr, bei dreizehn diagnostizierte Legasthenie), die seine Ambitionen hätten zunichte machen können, wurden zur Grundlage einer ganz eigenen Disziplin: Erfolg nach individuellen Maßstäben neu zu definieren, anstatt sich automatisch an externen Erwartungen zu orientieren. Dieses Argument lässt sich direkt von Organisationen nutzen, die unter Druck Leistungserbringung steuern müssen.
- Seine in „Sink or Swim“ (gemeinsam mit Victoria Hislop verfasst) dargelegte These lautet, dass Erfolg eine rein individuelle Angelegenheit ist – eine Aussage mit direkten Auswirkungen darauf, wie Organisationen Ziele setzen, Leistungen bewerten und Mitarbeiter binden, die nicht in ein Standardschema passen.
- Er gründete 1994 gemeinsam mit Sir John Beckwith den „Youth Sport Trust“ und sicherte eine Startfinanzierung in Höhe von 2 Millionen Pfund; die Organisation ist mittlerweile an jeder Grundschule in England tätig. Das ist Institutionsaufbau in großem Maßstab, nicht nur eine persönliche Leistung.
- Die Unternehmen, die ihn engagiert haben – IBM, Microsoft, PricewaterhouseCoopers, American Express und Barclays – wollten keine olympische Erfolgsgeschichte kaufen. Sie arbeiteten an einem gemeinsamen Problem: Wie lässt sich unter wirtschaftlichem Druck eine konstante menschliche Leistungsfähigkeit aufrechterhalten?
- Als Präsident von Swimathon, das mehr als 34 Millionen Pfund für nationale Wohltätigkeitsorganisationen gesammelt hat, bringt er direkte Erfahrung im Aufbau und der Aufrechterhaltung groß angelegter Bewegungen mit – und nicht nur darin, Einzelpersonen in einem Raum zu motivieren.
Meilensteine seiner Laufbahn
- Olympiasieger über 100 m Brust und Bronzemedaillengewinner in der 4×100-m-Lagenstaffel bei den Olympischen Spielen 1980 in Moskau
- Kapitän der britischen Schwimmnationalmannschaft, 1978–1980; drei Silbermedaillen bei den Commonwealth-Spielen 1978 in Edmonton
- 1983 für Verdienste um den Sport zum Member of the Order of the British Empire (MBE) ernannt
- Mitbegründer des „Youth Sport Trust“ (1994), der mittlerweile an allen Grundschulen in England aktiv ist
- Präsident von Swimathon, einer Organisation, die im Laufe ihrer Geschichte mehr als 34 Millionen Pfund für wohltätige Zwecke gesammelt hat
- Autor der Bücher „Sink or Swim“ und „Fix Your Life – Now!“, beide gemeinsam mit Victoria Hislop verfasst
- 2019 in die „Swim England Hall of Fame“ aufgenommen
Biografie
Duncan Goodhew gewann 1980 in Moskau olympisches Gold – als junger Mann, der seit seinem zehnten Lebensjahr eine Glatze hatte und bei dem im Alter von dreizehn Jahren offiziell Legasthenie diagnostiziert worden war.
Seine in „Sink or Swim“ (gemeinsam mit Victoria Hislop verfasst) dargelegten Erkenntnisse stützen eine konkrete These: Anhaltende Spitzenleistungen hängen vor allem von einer Erkenntnis ab – Erfolg ist eine individuelle Angelegenheit.
Menschen, die unter Druck konstant Leistung bringen, sind fast immer diejenigen, die aufgehört haben, sich an der Definition anderer zu messen, wie Erfolg auszusehen hat. Für Organisationen, die Leistung in Zeiten von Umbrüchen oder Veränderungen steuern, hat dies praktische Auswirkungen darauf, wie Ziele festgelegt und Mitarbeiter bewertet werden.
Auch abseits der Vortragsbühne kann er eine ebenso konkrete Bilanz vorweisen. Gemeinsam mit Sir John Beckwith gründete er 1994 den „Youth Sport Trust“ und sicherte eine Startfinanzierung in Höhe von 2 Millionen Pfund; die Organisation ist mittlerweile an jeder Grundschule in England tätig. Als Präsident von „Swimathon“ leitete er eine Organisation, die mehr als 34 Millionen Pfund für nationale Wohltätigkeitsorganisationen gesammelt hat.
Die Unternehmen, die ihn im Laufe seiner Karriere engagiert haben – IBM, Microsoft, PricewaterhouseCoopers, American Express und Barclays – standen vor einer gemeinsamen Herausforderung: Wie lässt sich die menschliche Leistungsfähigkeit aufrechterhalten, wenn die Bedingungen schwierig sind, viel auf dem Spiel steht und das Ergebnis nicht garantiert ist? Genau diese Frage soll seine Arbeit beantworten.
Wichtige Vortragsthemen
- Resilienz und Leistung unter Druck
- Bewältigung von Widrigkeiten und persönliche Neuorientierung
- Individuelle Definitionen von Erfolg und Zielsetzung
- Mentale Stärke in Umgebungen mit hohem Einsatz
- Führung in Zeiten von Unsicherheit und Wandel
- Teammotivation und nachhaltiges Engagement
- Jugendsport, körperliche Aktivität und langfristiges Wohlbefinden
Ideal für
- Führungskräfte der obersten Ebene und Mitglieder der Geschäftsleitung, die organisatorische Veränderungen oder anhaltenden wirtschaftlichen Druck bewältigen müssen
- Führungskräfte aus den Bereichen Personal, Talentmanagement und Mitarbeiterführung, die für Mitarbeiterengagement, Resilienz und Mitarbeiterbindung verantwortlich sind
- Vertriebs-, Geschäfts- und operative Teams, bei denen konstante Leistung unter anspruchsvollen Bedingungen eine strategische Priorität darstellt
- Unternehmenskonferenzen, bei denen ein glaubwürdiger, wissenschaftlich fundierter Vortrag zum Thema Resilienz und Spitzenleistung im Mittelpunkt steht
Lernziele für die Teilnehmer
- Ein neu definiertes Verständnis davon, was Spitzenleistung tatsächlich erfordert und warum individuell definierte Erfolgskriterien besser abschneiden als von außen auferlegte Ziele
- Praktische Einblicke darin, wie Spitzensportler anhaltenden Druck bewältigen, ihre Motivation aufrechterhalten und auch unter anhaltenden Widrigkeiten weiterhin Höchstleistungen erbringen
- Ein klareres Verständnis dafür, wie persönliche Nachteile oder Unterschiede von einer Belastung in eine Wettbewerbsgrundlage umgewandelt werden können
- Reflexion darüber, ob die Erfolgsdefinitionen ihrer Organisation die Mitarbeiter, die sie am liebsten halten möchten, tatsächlich motivieren
- Eine einprägsame, wissenschaftlich fundierte Erzählung zum Thema Resilienz, die Einzelpersonen und Teams in ihre eigene Arbeit einfließen lassen können