Javier Verdura

Die meisten Unternehmen können beschreiben, was sie entwickeln wollen. Nur sehr wenige schaffen es jedoch, aus einer Skizze über die technische Umsetzung ein konkretes, serienreifes Produkt zu entwickeln und dieses in großem Maßstab an die Kunden zu bringen, ohne dass die Idee dabei auf der Strecke bleibt. Die Kluft zwischen der ursprünglichen Designvorstellung und dem, was tatsächlich das Werk verlässt, entscheidet darüber, ob ein Produkt die Branche prägt oder nicht.

Javier Verdura ist Global Director of Product Design bei Tesla und dafür verantwortlich, Designkonzepte in serienreife Produkte umzusetzen – dies gilt für alle Tesla-Fahrzeuge, das Supercharger-Netzwerk, die Powerwall und das Solardach.

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Warum Unternehmen mit Javier Verdura zusammenarbeiten

  • Er hat bahnbrechende Hardware auf den Markt gebracht, keine Präsentationen. Das Design des Superchargers, das Gehäuse der Powerwall und die Solar-Dachziegel sind das Werk seines Teams und werden weltweit hergestellt.
  • Er ist als Erfinder in mehr als 130 Patenten in den Bereichen chirurgische Geräte, Konsumgüter, Verpackungen und Energiehardware genannt. Die Bandbreite ist entscheidend: Seine Fachkompetenz erstreckt sich über verschiedene Branchen.
  • Er arbeitet in einem der anspruchsvollsten Produktumfelder der Welt und ist einem Unternehmen unterstellt, das von seinen Teams verlangt, „schnell zu scheitern“ und dennoch die Stückzahlen zu erreichen. Führungskräfte erfahren, wie das im Alltag tatsächlich funktioniert.
  • Er kann über den Übergang zwischen Design, Technik und Fertigung sprechen – genau dort, wo die meisten Produktunternehmen Zeit und Geld verlieren. Seine Philosophie ist klar: Wenn man das, was man entwirft, nicht herstellen kann, lohnt es sich nicht, es zu entwerfen.
  • Er bringt eine glaubwürdige lateinamerikanische Stimme in Kreise ein, die auf dieser Ebene der Produktführung selten zu hören ist – was für Unternehmen, die globale Teams aufbauen, von Bedeutung ist.

Biografische Höhepunkte

  • Seit 2012 Global Director of Product Design bei Tesla.
  • Leiter des Produktdesigns für das Tesla Supercharger-Netzwerk, die Powerwall-Heim-Batterie und das Solar Roof.
  • Als Erfinder in mehr als 130 Patenten genannt.
  • Absolvent des ArtCenter College of Design, Pasadena (BS Produktdesign, 1991).
  • Ehemaliger Vizepräsident für Industriedesign und Entwicklung bei Product Ventures (Connecticut), wo er vor seiner Tätigkeit bei Tesla rund 15 Jahre lang tätig war.
  • Lehrte Industriedesign an der Georgia Tech School of Design and Architecture und an der Universidad de Monterrey (UDEM).

Biografie

Die Supercharger-Ladestation, die Powerwall an der Garagenwand, die Solar-Dachziegel, die zuerst als Dach und erst dann als Solarmodul wahrgenommen werden. Alle drei mussten unausweichlich wirken und in großen Stückzahlen herstellbar sein. Javier Verdura leitet seit 2012 das Team bei Tesla, das diese Arbeit leistet.

Sein Werdegang war ungewöhnlich. Teslas Chefdesigner Franz von Holzhausen, ein Kommilitone vom ArtCenter, rief ihn 2012 an und bat ihn, die Produktgestaltung zu leiten. Zu diesem Zeitpunkt hatte Verdura bereits eine ganze Karriere in der Industriedesign-Beratung hinter sich: als Senior Designer bei Group 4 Design in Connecticut, als Design Manager bei Inno Design in Atlanta und anschließend fünfzehn Jahre als VP für Design und Entwicklung bei Product Ventures, wo er chirurgische Instrumente, Konsumgüter und Verpackungen für Kunden wie Ingersoll-Rand, Kodak und Panasonic lieferte.

Der rote Faden ist die Herstellbarkeit. Verdura formuliert seine Philosophie klar und deutlich: Wenn man das, was man entwirft, nicht herstellen kann, lohnt es sich nicht, es zu entwerfen. Diese Disziplin ist es, die Tesla mit seiner Einstellung erworben hat, und sie ist die Perspektive, die er einem Publikum vermittelt, das sich damit auseinandersetzt, warum die eigenen Produktpipelines zwischen Konzept und Serienfertigung ins Stocken geraten.

Er hält mehr als 130 Patente, hat einen Bachelor of Science in Produktdesign vom ArtCenter (1991) und lehrt an der Georgia Tech und der Universidad de Monterrey. Er ist einer der erfahrensten in Mexiko geborenen Produktleiter im globalen Technologiesektor – eine Tatsache, die seinen Berichten über die Arbeit bei Tesla zusätzliche Bedeutung für Unternehmen verleiht, die darüber nachdenken, woher ihre nächste Generation an Design- und Ingenieurtalenten kommen soll.

Wichtige Vortragsthemen

  • Produktdesign-Führung im großen Maßstab
  • Disziplin vom Design bis zur Fertigung
  • Innovation bei Tesla: Supercharger, Powerwall, Solardach
  • Elektrofahrzeuge und die Energiewende
  • Patentgesteuerte Produktentwicklung
  • Aufbau globaler Design- und Engineering-Teams
  • Lateinamerikanische Talente in der globalen Technologiebranche

Ideal für

  • CEOs, CPOs und Leiter von F&E-Abteilungen, die Produktorganisationen leiten, in denen Design, Entwicklung und Fertigung auf denselben Zeitplan abgestimmt werden müssen.
  • Vorstände und Führungsteams in den Bereichen Automobil, Energie, Verbraucherhardware und Industrie, die ihre Innovationspipeline mit der von Tesla vergleichen.
  • Gipfeltreffen für Führungskräfte aus Design und Engineering, die einen Praktiker und keinen Theoretiker suchen.
  • Unternehmensveranstaltungen zum Aufbau von Netzwerken lateinamerikanischer und hispanischer Führungskräfte auf hoher technischer Ebene.

Ergebnisse für das Publikum

  • Ein klarer, aus erster Hand stammender Einblick, wie Tesla eine Bleistiftskizze in weltweit hergestellte Hardware verwandelt.
  • Die operative Logik hinter „Fail Fast“, wenn die Fehlschläge echtes Kapital kosten, nicht nur Folien.
  • Ein praktischer Einblick, wo die meisten Produktorganisationen an der Schnittstelle zwischen Design, Technik und Fertigung scheitern und wo Teslas Übergabeprozesse anders strukturiert sind.
  • Konkrete Beispiele aus den Programmen Supercharger, Powerwall und Solar Roof, keine allgemeine Innovationstheorie.
  • Ein klareres Verständnis davon, wie eine moderne Produktführung aussehen muss, um bahnbrechende Hardware auf den Markt zu bringen.

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