Ross Reekie
Die Belegschaft glaubt nicht mehr an die Unternehmensmission. Die Engagement-Werte bleiben zwar stabil, doch die Bereitschaft, sich über das erforderliche Maß hinaus einzubringen, ist verschwunden, und die üblichen Maßnahmen wie Werteplakate und Anerkennungsprogramme zeigen keine Wirkung mehr. Die schwierigere Frage ist, wofür sich die Mitarbeiter tatsächlich engagieren und was Führungskräfte anders machen müssen, um dieses Engagement in die Tat umzusetzen.
Ross Reekie ist Forscher und Berater im Bereich „sinnvolle Arbeit“ und unterstützt Unternehmen dabei, die Kluft zwischen ihrem erklärten Zweck und der täglichen Arbeitserfahrung zu überbrücken.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Ross Reekie zusammenarbeiten
- Er bringt Primärforschungsmaterial mit, über das die meisten Referenten zum Thema Mitarbeiterengagement nicht verfügen: Das „Fun Jobs Project“ ist ein mehrjähriges Feldversuch, in dessen Rahmen er persönlich verschiedene Rollen – vom Skilehrer bis zum Stand-up-Comedian – übernommen hat, um zu testen, wo am Arbeitsplatz tatsächlich Sinn entsteht.
- Er betrachtet Sinn als Leistungsvariable und nicht als Variable des Wohlbefindens. Dieses Argument findet Anklang bei Führungskräften in operativen Positionen, die nicht mehr daran glauben, dass sich Engagement-Programme auszahlen.
- Seine akademische Grundlage ist fundiert. Ein Ingenieurstudium in Edinburgh, ein MBA und ein Master in „Sustainable Leadership“ an der MGSM in Sydney sowie Forschungsarbeiten im Rahmen eines Promotionsstudiums an der Macquarie University verleihen ihm neben der Feldforschung eine glaubwürdige wissenschaftliche Basis.
- Er ist wie geschaffen für interaktive Formate. Seine Keynote setzt auf Live-Experimente, Requisiten und Publikumsbeteiligung statt auf eine reine Präsentation mit Folien, was sich besonders für interne Führungskräfte-Offsites und Veranstaltungen zur Einführung neuer Unternehmenskulturen eignet.
- Er hat dieselben Inhalte auf zwei Kontinenten und branchenübergreifend getestet, unter anderem auf namhaften Konferenzplattformen wie TEDxMonashUniversity, TEDxGlasgowCaledonianUniversity und der Urban Future Global Conference.
Wichtige Stationen seiner Laufbahn
- Gründer von Rise Consulting in Sydney, wo er mit Führungsteams an sinnvollem Arbeiten und Arbeitsplatzkultur arbeitet.
- TEDx-Redner bei TEDxMonashUniversity (2019) und TEDxGlasgowCaledonianUniversity (2019).
- Initiator des „Fun Jobs Project“, eines Live-Forschungsexperiments zu den Quellen von Sinn am Arbeitsplatz.
- Moderator des Podcasts „The Meaning of Work“ mit Hunderten von Interviews, von Praktikanten bis hin zu Geschäftsführern.
- MBA und Master in „Sustainable Leadership“ an der MGSM Sydney; Ingenieurstudium an der University of Edinburgh; derzeit Master in Forschung an der Macquarie University.
- Zwanzig Jahre Beratungserfahrung mit Führungsteams in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Australien.
Biografie
Die meisten Unternehmen trauen ihren eigenen Daten zum Mitarbeiterengagement nicht mehr. Die Werte bleiben zwar stabil, doch die freiwillige Leistungsbereitschaft schwindet, und die üblichen Maßnahmen wie Werte-Workshops, Anerkennungsplattformen und die Erneuerung der Unternehmensmission führen nicht mehr zu Verhaltensänderungen. Die interessante Frage ist nicht mehr, ob die Menschen engagiert sind. Es geht vielmehr darum, wofür sie sich einsetzen und warum.
Ross Reekie beschäftigt sich seit zwei Jahrzehnten mit dieser Frage. Er gründete Rise Consulting in Sydney, um gemeinsam mit Führungsteams an sinnstiftender Arbeit und Arbeitsplatzkultur zu arbeiten, und baut dabei auf zwanzig Jahren Beratungserfahrung in Europa, Asien, dem Nahen Osten und Australien auf. Seine akademische Ausbildung ergänzt seine praktische Erfahrung: ein Ingenieurstudium an der University of Edinburgh, ein MBA und ein Master in „Sustainable Leadership“ an der MGSM Sydney sowie eine Masterarbeit an der Macquarie University darüber, was Arbeit sinnvoll macht.
Das „Fun Jobs Project“ ist das, was seine Arbeit auszeichnet. Nachdem er als Experte für sinnvolle Arbeit selbst ein Burnout erlitten hatte, weil er den Sinn in seiner eigenen Arbeit verloren hatte, führte Reekie ein Live-Experiment an sich selbst durch: Er schlüpfte in verschiedene Rollen – vom Skilehrer über den Stand-up-Comedian bis hin zum Opernstatist –, um zu testen, woher Engagement tatsächlich stammt. Das Ergebnis ist ein Sinnmodell, das nicht von Leitbildern ausgeht, sondern von einer spielerischen, explorativen Denkweise und das Neugier und Verbundenheit als Leistungsfaktoren betrachtet.
Er präsentiert dasselbe Material auf TEDx-Bühnen an der Monash University und der Glasgow Caledonian University, auf der „Urban Future Global Conference“ sowie in privaten Führungskräfteseminaren. Seine Keynote ist eher eine interaktive Live-Session als ein Vortrag, mit Requisiten und integrierten Publikums-Experimenten. Führungskräften aus den Bereichen Personal oder Transformation, die versuchen, eine festgefahrene Unternehmenskultur wiederzubeleben, liefert er wissenschaftlich fundierte Argumente, die sie ihrem Vorstand vorlegen können.
Wichtige Vortragsthemen
- Sinnvolle Arbeit und Arbeitsplatzkultur
- Mitarbeiterengagement und der soziale Arbeitsvertrag
- Sinn und Authentizität in der Führung
- Burnout und Erholung in Führungsteams
- Zugehörigkeit und Teamzusammenhalt
- Angst als Leistungshemmer
- Verspielte Neugier als Führungskompetenz
Ideal für
- CHROs und Chief People Officers, die nach einer Phase stagnierender Werte oder ermüdender Veränderungsprogramme das Engagement wieder aufbauen möchten
- Leiter der Bereiche Unternehmenskultur und interne Kommunikation, die eine Purpose-Erzählung einführen oder auffrischen
- Führungsteams und Führungskräfte bei Offsite-Veranstaltungen, die eher eine Arbeitssitzung als einen Vortrag suchen
- Veranstalter von Konferenzen zu den Themen „Zukunft der Arbeit“, „Mitarbeitererfahrung“ sowie städtische oder zivilgesellschaftliche Führung
Lernziele für die Teilnehmer
- Eine wissenschaftlich fundierte Sichtweise darauf, warum Sinn am Arbeitsplatz eine Frage der Leistung und nicht des Wohlbefindens ist
- Eine klare Unterscheidung zwischen Engagement-Programmen, die das Verhalten verändern, und solchen, die dies nicht tun
- Konkrete Formulierungen für die Mentalitätswandel, die zu mehr freiwilligem Engagement am Arbeitsplatz führen
- Praktische Anregungen für Führungskräfte, die sie zunächst in ihren eigenen Teams testen können, bevor sie unternehmensweite Änderungen vornehmen
- Eine hautnahe Erfahrung in Form einer Arbeitssitzung – kein Vortrag –, die die Teilnehmer bei ihren eigenen Offsite-Veranstaltungen nachahmen können
Vorträge
Eine interaktive Keynote, die die Forschungsergebnisse des „Fun Jobs Project“ in praktische Führungsmaßnahmen umsetzt, die das Engagement und die freiwillige Leistungsbereitschaft wiederbeleben.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Woher Sinn im Arbeitsleben tatsächlich stammt und warum Leitbilder ihn selten schaffen
- Die Veränderungen in Denkweise und Verhalten, die engagierte Teams von bloß pflichtbewussten unterscheiden
- Wie Führungskräfte Neugier und ernsthaften Spaß vorleben können, ohne dabei die operative Disziplin aus den Augen zu verlieren
Ein Leitvortrag zum Thema Authentizität als Arbeitspraxis für Führungskräfte der obersten Ebene, der sich auf das Material des „Fun Jobs“-Projekts stützt.
Wichtigste Erkenntnisse:
- Wie authentische Führung aussieht, wenn man die Leistungssprache weglässt
- Wie man in jeder Rolle die Arbeit findet, die mit dem persönlichen Lebenszweck in Verbindung steht
- Die Kosten der Unechtheit für die Führung, einschließlich ihrer Auswirkungen auf das Vertrauen im Team
Ein Leitvortrag über die Führungsarbeit, die erforderlich ist, um aus einem Organigramm ein zusammenhängendes Team zu machen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die konkreten Verhaltensweisen, die Zugehörigkeit in einem Team signalisieren
- Wie Führungskräfte durch alltägliche Gewohnheiten unbeabsichtigt die Verbundenheit untergraben
- Praktische Ansätze, um die Verbundenheit in hybriden und verteilten Teams wiederherzustellen
Ein Vortrag über die Rolle der Angst bei der Beeinträchtigung von Leistung, Kreativität und ehrlichem Dialog am Arbeitsplatz.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Wie sich Angst auf Führungsebene als Perfektionismus, Kontrollbedürfnis oder Schweigen äußert
- Die Auswirkungen unausgesprochener Angst auf Teamentscheidungen und Innovation
- Werkzeuge, mit denen Führungskräfte Ängste in ihren eigenen Teams aufdecken und abbauen können