Lucy Cooke
Das vorherrschende Führungsmodell in den meisten Organisationen ist nach wie vor standardmäßig das „Alpha“-Modell: durchsetzungsstark, hierarchisch, individuell. Jahrzehntelange neue Forschungen zum Tierverhalten zeigen, dass dieses Modell biologisch falsch und in der Praxis weniger wirksam ist als die Alternativen. Für Führungskräfte stellt sich die Frage, was an seine Stelle treten soll, wenn das alte Schema nicht mehr funktioniert.
Lucy Cooke ist Zoologin, National-Geographic-Forscherin und Bestsellerautorin der „New York Times“, die mithilfe der Evolutionsbiologie die Sichtweise von Führungskräften auf Dominanz, Zusammenarbeit und Geschlechterrollen am Arbeitsplatz hinterfragt.
Full Profile
Warum Unternehmen mit Lucy Cooke zusammenarbeiten
- Sie bringt Evolutionsbiologie aus erster Hand in Führungsgespräche ein, die sich normalerweise auf Management-Rahmenkonzepte stützen, und bietet Führungskräften damit eine andere Faktengrundlage für Diskussionen über Dominanz, Hierarchie und Zusammenarbeit.
- Ihre „Bitch“-These, wonach die weibliche Biologie von der Wissenschaft systematisch falsch interpretiert wurde, bietet Unternehmen einen fundierten, forschungsbasierten Ansatzpunkt für Diskussionen über Geschlecht und Autorität, die oft in Schlagworten versinken.
- Ihre zoologische Ausbildung in Oxford unter Richard Dawkins, der Titel „National Geographic Explorer“ und die Nominierung für den Royal Society Science Book Prize für ihr Buch „The Truth About Animals“ sorgen gemeinsam für ein Maß an wissenschaftlicher Glaubwürdigkeit, das im Unternehmenskontext ungewöhnlich ist.
- Sie ist als Moderatorin tätig und hat bereits für BBC, Channel 4, National Geographic, PBS, Animal Planet und Discovery gearbeitet, was sich in einer Bühnenpräsenz niederschlägt, die ein großes Publikum bei fachspezifischen Themen fesselt, ohne es zu verlieren.
Wichtige Stationen ihrer Laufbahn
- Master in Zoologie am New College, Oxford, unter der Leitung von Richard Dawkins.
- National Geographic Explorer.
- Autorin von „Bitch: A Revolutionary Guide to Sex, Evolution and the Female Animal“, einem Bestseller der „New York Times“ und einem der 50 besten Bücher des Jahres 2022 laut „The Telegraph“.
- Autorin von „The Truth About Animals“, das für den Royal Society Science Book Prize nominiert war.
- TED-Rednerin; Moderatorin und Produzentin von Dokumentarfilmen für BBC, Channel 4, National Geographic, PBS, Animal Planet und Discovery.
- Gründerin der „Sloth Appreciation Society“ und regelmäßige Mitwirkende bei Sendungen von BBC Radio 4, darunter „The Infinite Monkey Cage“ und „Woman’s Hour“.
Biografie
Der Alpha-Anführer, der einsame Silberrücken, das dominante Männchen an der Spitze der Gruppe: Das sind die Bilder, die sich die Managementliteratur seit einem Jahrhundert aus dem Tierverhalten entlehnt hat. Die meisten davon erweisen sich als falsch. Neuere Erkenntnisse der Evolutionsbiologie zeigen, dass Zusammenarbeit, die Handlungsfähigkeit von Frauen und flexible Hierarchien einen größeren Teil der Arbeit leisten, die Organisationen tatsächlich von ihren Führungskräften erwarten.
Lucy Cooke ist die Rednerin, die diese Forschungsergebnisse in die Vorstandsetagen trägt. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Zoologin am New College in Oxford unter Richard Dawkins, wurde National-Geographic-Forscherin und baute sich eine parallele Karriere als Dokumentarfilmerin und Autorin auf, mit Beiträgen für BBC, Channel 4, National Geographic, PBS, Animal Planet und Discovery.
Ihr Buch „Bitch: A Revolutionary Guide to Sex, Evolution and the Female Animal“, ein Bestseller der „New York Times“ und eines der 50 besten Bücher des Jahres 2022 laut „The Telegraph“, stellt viele gängige Vorstellungen über die weibliche Biologie und die tatsächlichen Selektionskriterien der Evolution auf den Kopf. „The Truth About Animals“, das auf der Shortlist für den Royal Society Science Book Prize stand, unterzieht die populären Mythen, die sich Organisationen nach wie vor über Wölfe, Alphatiere und Hackordnungen einreden, derselben kritischen Prüfung.
Auf der Bühne beleuchtet sie die Kluft zwischen der populären Erzählung und der wissenschaftlich fundierten Erkenntnis. Bonobo-Gesellschaften basieren auf weiblichen Koalitionen und Konfliktlösung, nicht auf Dominanzdemonstrationen. Wolfsrudel sind Familieneinheiten, keine Machtkämpfe. Die Wissenschaft ist prägnanter als die Management-Metapher, und ein ernsthaftes Publikum verlässt den Vortrag in der Lage, ein anderes Führungsmodell zu verteidigen als das, mit dem es gekommen ist.
Wichtige Vortragsthemen
- Führung jenseits des Alpha-Modells
- Evolutionsbiologie und menschliche Zusammenarbeit
- Geschlecht, Biologie und Autorität
- Teamarbeit und kollektive Intelligenz in Tiergesellschaften
- Wissenschaftskommunikation und Storytelling
- Weibliche Führung aus evolutionärer Perspektive
Ideal für
- Offsite-Veranstaltungen für die oberste Führungsebene und Führungsteams, bei denen es darum geht, Annahmen über Autorität und Dominanz zu hinterfragen.
- Verantwortliche für Personalwesen, DEI und Unternehmenskultur, die eine evidenzbasierte externe Perspektive zu Gender und Führung suchen, die über die üblichen Rahmenbedingungen hinausgeht.
- Konferenzen, die eine wissenschaftlich fundierte Keynote suchen, die sowohl bei Fachpublikum als auch bei Laien Anklang findet.
Ergebnisse für das Publikum
- Eine faktenbasierte Kritik am Alpha-Führungsmodell und eine Erläuterung, warum es angesichts aktueller Forschungen zum Tierverhalten nicht standhält.
- Ein neues Vokabular für die Diskussion über Zusammenarbeit, weibliche Autorität und Gruppenentscheidungen am Arbeitsplatz, abgeleitet aus konkreten Tierarten und Studien.
- Einprägsames Fallbeispielmaterial aus dem Tierreich, das Führungskräfte in ihren eigenen Gesprächen und ihrer Kommunikation nutzen können.
- Eine schärfere, wissenschaftlich fundierte Sichtweise darauf, worauf die Evolution in erfolgreichen sozialen Gruppen tatsächlich selektiert.
Vorträge
Wölfe galten ursprünglich als Inbegriff einer tierischen Hierarchie, an deren Spitze ein Alpha-Männchen stand. Das „Alpha“-Modell der Führung war jedoch nie real, sondern beruhte auf einer verzerrten Sichtweise des Tierverhaltens und lässt die Teamarbeit außer Acht, die die Wolfsgesellschaft ausmacht.
In diesem inspirierenden Vortrag gibt Lucy einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse aus dem Tierreich und erklärt, wie und warum die erfolgreichsten Tiergesellschaften nicht auf Dominanz basieren. Außerdem zieht sie Parallelen zu einigen der erfolgreichsten – und erfolglosesten – Führungskräfte der Welt und vermittelt die wesentlichen Lektionen der Führung (geschliffen durch 3,5 Milliarden Jahre Evolution), die Ihnen helfen, gut zu führen und erfolgreiche Teams aufzubauen.
Eine wissenschaftlich fundierte Führung, die zeigt, wie sich die erfolgreichsten Tiergesellschaften organisieren und was dies über Führung in menschlichen Organisationen aussagt.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Theorie vom „Alpha-Anführer“ ist größtenteils eine Fehlinterpretation älterer Primatenforschung und trifft nicht auf die erfolgreichsten sozialen Arten zu.
- In der Gesellschaft der Bonobos zeigen sich weibliche Koalitionen, Konfliktlösung und geteilte Autorität, die Dominanzhierarchien überlegen sind.
- Führungskräfte können bestimmte Verhaltensweisen aus diesen Systemen übernehmen, ohne die Metapher als Ganzes zu übernehmen.
Ein Vortrag über weibliche Biologie, Handlungsfähigkeit und Autorität, der auf den Forschungsergebnissen basiert, die dem Buch „Bitch“ zugrunde liegen.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Vieles von dem, was als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis über weibliches Verhalten präsentiert wird, spiegelt die Vorurteile der Männer wider, die es ursprünglich beschrieben haben.
- Weibliche Tiere aller Arten zeigen wettbewerbsorientiertes, strategisches und koalitionsbildendes Verhalten, das in den gängigen evolutionären Theorien heruntergespielt wird.
- Für Organisationen bedeutet dies, dass die Annahmen, die dem Thema „Gender am Arbeitsplatz“ zugrunde liegen, aktualisiert werden müssen – nicht nur die Sprache.
Ein Hauptvortrag über Anpassungsfähigkeit und Innovation aus evolutionärer Perspektive.
Die wichtigsten Erkenntnisse:
- Die Evolution belohnt Flexibilität, nicht Stärke, und das Gleiche gilt für Organisationen, die unter Druck stehen.
- Konkrete Beispiele aus der Tierwelt veranschaulichen, wie sich anpassungsfähiges Verhalten in der Praxis äußert.
- Führungskräfte können diese Beispiele nutzen, um interne Diskussionen über Wandel und Innovation neu zu gestalten.